... der Schilddrüse

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... Die Vorgeschichte...eine Odyssee von Arzt zu Arzt, von einem Krankenhaus zum nächsten... Als ich 19 war und abends nach dem Duschen vorm Spiegel stand, bekam ich einen riesigen Schreck...da war was an meinem Hals, das aussah, als hätte ich einen Tischtennisball verschluckt. Was war das ... Bericht lesen





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Nichts ist so überflüßig wie ein Kropf...
Erfahrungsbericht von Hoernchen123 über ... der Schilddrüse
07.10.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: an sich ist an der Erkrankung natürlich nix gutes, bis auf die Tatsache, dass Schilddrüsenkrankheiten eher selten wirklich schlimm sind
Kontra: unbehandelt können Schilddrüsenerkrankungen schlimme Auswirkungen auf den ganzen Körper haben, Krebsgefahr, offensichtlich verdammt viele unfähige oder zumindest sehr unsensible Schilddrüsenärzte

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Meine Vertrauten wissen es ja, ich wurde Ende Juli an der Schilddrüse operiert. Nachdem nun alles weitestgehend verheilt ist und ich nun auch schon ein einige Zeit mit den Schilddrüsenhormonen in Tablettenform lebe, ist es nun Zeit, über die ganze Angelegenheit mal zu berichten und vor allem: anderen, die auch so etwas vor sich haben, die Angst vor einer OP der Schilddrüse zu nehmen!

Dies wird ein persönlicher Erfahrungsbericht, keine medizinische Abhandlung, denn dazu gibts jede Menge Webseiten im Web, die das alle medizinisch genauer und einwandfreier erklären können als ich, da ich ja nun keine Ärztin bin. Am Ende des Berichts werde ich eine Linkliste zu ein paar Schilddrüsen-Webseiten und Foren beifügen.

===Die Vorgeschichte...eine Odyssee von Arzt zu Arzt, von einem Krankenhaus zum nächsten...==

Als ich 19 war und abends nach dem Duschen vorm Spiegel stand, bekam ich einen riesigen Schreck...da war was an meinem Hals, das aussah, als hätte ich einen Tischtennisball verschluckt. Was war das denn? Ich hätte schwören können, dass es bisher nie da gewesen sei...oder wars mir nur nie aufgefallen? Da Etwas ging auch in den nächsten Tagen nicht weg und so machte ich doch mal auf den Weg, meinem Hausarzt das mal zu zeigen...

Er meinte, ich solle meine Schilddrüse überprüfen lassen und überwies mich an einen Nuklearmediziner. Dort soll meine Schilddrüse untersucht werden, mittels Bluttests, Ultraschall und falls notwendig, einer sogenannten Szintigraphie.
"Oh je...Schilddrüse...ich...? Aber wir haben doch immer Jodsalz gegessen?!", dachte ich mir....meine Mutter hatte seit gut und gern 25 Jahren bereits etwas an der Schilddrüse, was genau, hatte sie nie erfahren(!!), nur immer, dass sie operiert werden solle, danach ginge es ihr dann besser. Sie hat sich nicht operieren lassen, da sie dieses Argument nicht überzeugte, zumal sie sich eh gut fühlte und wie solle man sich dann besser fühlen?

Beim Arzt werde ich zuerst gefragt, ob jemand in meiner Familie Schilddrüsenerkrankungen habe..."Ja, meine Mutter, was sie hat, weiß ich nicht, sie sollte es operieren lassen, hat es aber nicht getan bisher", war meine Antwort, weil ich alles erzählen wollte, was ich wusste... was mit einem "Ach, so eine ist das also....!"kommentiert wurde. Das fing ja gut an...Der Arzt taste meinen Hals ab, machte eine Ultraschallaufnahme und nachdem er mir Blut abnahm, spritzte er mir in den gleichem Einstich in meiner Armbeuge ein schwach radioaktives Mittelchen, für die Szintigraphie. Das radioaktive Material lagert sich dabei kurz in der Schilddrüse an und macht so Bereiche der Schilddrüse sichtbar, die sehr aktiv sind und welche, die gar nicht aktiv sind. So erkennt man auch gut eine der häufigsten Schilddrüsenerkrankungen...warme und kalte Knoten, die durch Jodmangel entstehen. In warmen Knoten werden vermehrt Schilddrüsenhormone produziert und sie nehmen viel Jod auf, sie gelten als gutartig. Kalte Knoten machen eigentlich gar nichts, sie sind einfach nur da, diese Gebiete der SD arbeiten dann auch nicht und haben eine 5%-Chance bösartig zu sein...

Nach der Szintigraphie, bei der nix weiter passierte, als dass ich mich ca. 5 Minuten ruhig vor ein Gerät setzten musste, kam der Arzt wieder auf mich zu. "Sie müssen operiert werden. Alles andere erfahren Sie von Ihrem Hausarzt. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!" sagte er und raus war ich aus der Praxis, ohne auch nur eine Frage stellen zu können...Ich habe erstmal geheult...Wie meiner Mutter auch immer, hatte mir keiner gesagt, was ich habe...nur der Spruch, dass man operieren müsste...Aber warum sagte er nicht...Ich rief meine Mutter an, die mich ein wenig beruhigte und vorschlug, zunächst nochmal einen anderen Schilddrüsen-Arzt zu Rate zu ziehen und nix zu überstürzen.

Aber erstmal gings ja zurück zum Hausarzt. Der erklärte mir, dass eine Radiojodtherapie bei mir nicht in Frage käme, da ich zu jung sei und es bei meiner Diagnose keinen Sinn mache. Zur Diagnose an sich schwieg auch er sich aus, er versuchte mich aber mit einigen Tricks zur OP zu überreden...Er erzählte mir, dass ich, wenn ich nix unternehme, dick, unausstehlich und depressiv werden würde bis mich keiner mehr leiden kann, außerdem bekäme ich Herzrasen, Durchfall, Haarausfall und würde total lahmarschig werden..."Dann lass ich mich operieren, wenns soweit ist mit den ganzen Sympthomen", schlage ich ihm vor, woraufhin er nur meint, dass er eine Patientin habe, die ganz extrem unter ihrer Schilddrüsenerkrankung leiden würde und nun das nächste halbe Jahr alle OP-Termine "ausgebucht" in allen Krankenhäsuern seien...

Wieder zu Hause las ich im Internet nach...erstmal wollte ich wissen, was eine Radiojodtherapie ist...(im Prinzip werde einem dabei radioaktive Tabletten gegeben und man ist einige Zeit im Krankenhaus in einer Art Quarantäne, mal ganz grob gesagt). Und welche Schilddrüsenerkrankung denn dick, depressiv und lahm macht und bei der man Haarausfall, Durchfall und weiteres hat, interessierte mich auch...Ich kam zu dem Schluß, dass mein Arzt mir ein Sammelsurium aus Sympthomen der Über-und Unterfunktion erklärt hatte...er hatte es nett zusammengestellt, um mich zu überreden, denn grad als junge Frau hat man natürlich erst recht Angst, dick und lahm zu werden und so launisch, bis einen keiner mehr leiden kann. Da ich also merkte, dass er mich angeflunkert haben muss (denn man wird ja nicht zeitgleich Über-und Unterfunktion haben) war sein Vortrag natürlich für die Katz, denn er war damit für mich unglaubwürdig und das Thema Schilddrüsen-OP stand somit für mich gänzlich außer Frage...Niemals würde ich das machen, genau wie meine Mutter, die lebt ja auch gut damit...ohne Gewichtsprobleme, Launigkeit und Haarausfall.

Ich liess mich bald darauf aber immerhin erneut an der Schilddrüse untersuchen, um mal zu hören, was ein anderer Schilddrüsenarzt dazu meint. Als ich an der Anmeldung meine Szintigraphie-Aufnahme abgebe, meint die Arzthelferin "Ist das wirklich von Ihnen?Sowas sehen wir sonst bei Patienten, die über 50 sind"...Na toll...klingt ja sehr aufbauend. Naja, auch dieser Arzt kam zum selben Schluß wie der Arzt zuvor, immer noch kein Wort, was ich denn nun habe.

Also gut, ich rief bei der Ärztekammer an...da ich mal die Adresse eines guten Schilddrüsenarztes in Berlin brauchte. Die bekomme ich auch und als ich in der Praxis anrufe, bekomme ich einen Termin, der mehrere Monate in der Zukunft liegt, da es in dieser Gemeinschaftspraxis immer voll ohne Ende war.
Als ich dort dran bin, sind nun schon mehr als 12 Monate seit der ersten Untersuchung vergangen...es wird wieder eine Szintigraphie gemacht, wieder Bluttests, mein Blutdruck wird gemessen, der Umfang meines Halses ebenso. Auch eine Ultraschallaufnahme gibt es wieder. Und endlich...mir wird gesagt was ich habe!! Warme und kalte Knoten in der Schilddrüse und das in großer Zahl. Der große "Tischtennisball" war auch ein kalter Knoten, der laut Ultraschallbefund eine Größe von fast 3cm Durchmesser hatte. Die Ärztin entscheidet sich, eine Biopsie zu machen, also mittels einer Spritze Gewebe aus dem Knoten zu entnehmen. Das tat nicht weh und es stellte sich heraus, dass zumindest der größte kalte Knoten nicht bösartig war. Dennoch rät sie mir zu baldigen OP und empfiehlt mir ein Krankenhaus, mit dem sie zusammenarbeitet und wo ich mir einen Termin holen soll...
Bis dahin soll ich kein Jodsalz und keinen Seefisch essen und nicht in die USA in Urlaub fahren (weil da auch im Trinkwasser Jod ist).

Ich hole mir einen Termin in dem empfohlenen Krankenhaus und werde zu einem Vorgespräch eingeladen. Die Ärzte sind nett, das Krankenhaus macht einen guten Eindruck, allerdings kenne ich mich auch nicht gut genug aus, um sowas beurteilen zu können. Mir wird erklärt, wie die OP von statten gehen wird...ein 10-12cm langer Schnitt am Hals würde in Vollnarkose gemacht werden, die gesamte Schilddrüse entfernt, die Wunde dann genäht werden und die ersten Tage nach der OP hätte man Drainageschläuche in der Wunde, damit Wundflüßigkeit und Blut ablaufen könnten. Alles in allem müsste ich 10-12 Tage im Krankenhaus bleiben. Die Narbe würde man so machen, dass man sie nicht sieht, die würden sie immer in der Falte am Hals machen...irgendwann fällt dem guten Herrn aber auf, dass ich mit 20 noch gar keine Falten dort habe und dass ich dann wohl doch mit der sichtbaren Narbe leben müsste. Aber nach 1-2 Jahren sehe man die Narbe nicht mehr, versprach man. Am Ende das Gespräch hiess es, ich könne mir aussuchen, wann ich vorbeikommen mag zur OP. Ok, das hiess, es eilt nicht, interpretierte ich und machte erstmal mein Abi begann in aller Ruhe mein Studium.

Ein Jahr später war ich erstmals in Indien und merkte, dass meine Schilddrüse entweder die Hitze oder das Malariamittel nicht mochte. Ich hatte das Gefühl, mein Hals schwillt an und der Knoten drücke auf die Luftröhre. Ein Anruf in Deutschland bei der Ärztin ergab, dass es keine Zusammenhänge geben könne, ich aber in ihre Praxis kommen soll, wenn ich zurück bin. Als ich dort war, wurde ich erstmal ziemlich angemotzt, warum ich noch nicht zur OP war und ich meinte nur "ok, dann hole ich für die Semesterferien im Sommer einen Termin". Sie machte die ganzen Untersuchungen noch einmal und ich musste nochmal zu einem Vorgespräch in das von ihr empfohlene Krankenhaus. Diesmal waren die Ärzte gar nicht mehr nett...auch die schimpften, dass ich so spät käme (obwohl sich meine Werte nicht verschlechtert hatten im Vergleich zum Vorjahr!) und zur OP kam auch keine Erläuterung mehr, was an sich auch ok wäre. Nur ein Kommentar liess mich zusammenschrecken...Der Arzt schaute mein Ultraschallbild an und meinte dann..."Mal sehen, vielleicht lassen wir Ihnen den rechten Teil der Schilddrüse...oder den linken?Hm, naja,...dass sehen wir ja, wenns dann offen ist!" Sicher war das nur Chirurgenhumor, mir wurde allerdings speiübel und ich habe das Gefühl, der Mann weiss nicht, wo rechts und links ist und nimmt mich auch kein bißchen ernst. Für mich steht in dem Moment fest...der bereits festgelegte OP-Termin für Anfang September wird abgesagt und ich fordere gleich beim Gehen alle meine Untersuchungsergebnisse und Unterlagen ein, keinen Fuß würde ich noch einmal in dieses Krankenhaus setzen.
Immerhin, die Sache hatte auch ihr gutes...ich konnte meine Befunde endlich mal allein lesen und entdeckte, dass ich neben den Knoten auch noch eine latente Überfunktion hatte und so hatte ich eine Erklärung für meine Heißhungerattacken und Bluthochdruck, der mich bereits in meinem jungen Alter ereilte...

Ich gehe nach Hause, krampfhaft überlegend, was ich nun tun soll...OK, ein anderes Krankenhaus muss her...aber welches? Und da mein Hausarzt ja sagte, dass man ewig lange auf einen OP-Termin warten muss, müsste ich die OP ein weiteres Jahr herausschieben, denn in diesem Semesterferien bekäme ich ja nix mehr und für die nächsten Winterferien stand eh schon der nächste Indienreiseplan auf dem Programm, auf den ich nicht verzichten wollte, zumal meine Schilddrüsen-OP ja nicht eilte, da sich meine Werte nicht verschlechterten. Außerdem wollte ich mir nach dem Abgang aus dem Krankenhaus mir nicht meine Schilddrüsenärztin vorstellen...sie würde ausrasten, wenn ich ihr erzähle, dass ich mich nun im zweiten Anlauf gegen "ihr" Krankenhaus entschieden habe...Ich lasse Zeit verstrichen...Meine Mutter, die bei derselben Schilddrüsenärztin wie ich in Behandlung ist, erzählt der Ärztin von meinem Problem. Sie meint, es sei gut, dass ich nicht in dieses Krankenhaus gegangen bin, sie empfehle es seit neustem auch nicht mehr, da dort in letzter Zeit Chaos herrsche und ihr von Patienten, die dort operiert wurden, Klagen kamenn (Bloß gut, dass ich da offenbar auch den richtigen Riecher hatte!!). Sie empfohl nun ein anderes Krankenhaus, eines, das ich schon kannte, weil ich da mal in der Notaufnahme war. Mir hatte es dort gefallen und ich beschloss, nach meinem Indienurlaub mache ich da einen Termin für die diesjährigen Semesterferien fest.

Im Urlaub erreicht mich eine eMail meiner Mutter, sie erzählt von einem Zeitungsbericht, in dem es hiess, dass es nun seit neusten in einem Berliner Krankenhaus möglich sei, die Schilddrüse in einem minimalinvasiven Eingriff, statt mit der bisher größeren OP, entfernen zu lassen. Es war nun ausgerechnet ein Krankenhaus, das ich nicht mochte, da es altmodisch wirkte und weit draussen aus der Stadt liegt, ich wusste allerdings auch , dass sie für ihre sehr sehr guten Ärzte berühmt sind und dass sie sehr viele Schilddrüsen-OPs machten...Und da nun auch die Aussicht, auf eine kleine Narbe, einen kurzen Krankenhausaufenthalt und wenig Schmerzen bestand, stand fest, da hole ich mir einen Termin, rechne aber fest damit, dort nun erst recht ewig auf einen Termin warten zu müssen, es wollen doch bestimmt alle der vielen Schilddrüsenerkrankten, eine solche minimalinvasive OP...

Ich hatte aber unrecht...im Vorgespräch in dem Krankenhaus heißt es "ja, wie schnell können Sie denn die Voruntersuchung beim HNO-Arzt machen lassen? Und ab wann haben Sie Semesterferien?". Und ich bekomme einen Termin für die erste Ferienwoche, die grad mal 5 Wochen nach dem Vorgespräch war. Ich hätte gar noch früher drankommen können, hätte ich Zeit gehabt!

Also, nach dieser jahrelangen Erfahrung mit allen möglichen Ärzten kam ich zu zwei Schlüssen...
1.Mein Hausarzt ist ein "Lügner" und ich habe mir einen anderen gesucht.
2.Es gibt unsensible Schilddrüsen-Ärzte, die einen ohne mit der Wimper zu zucken, zur OP schicken, ohne zu sagen, was man hat und ohne wenigstens ansatzweise zu verstehen, dass einem das, was für sie blanke Routine ist, Angst machen könnte.

2.===Der Krankenhausaufenthalt...4 Tage und eine Mininarbe...===

Ich hatte meinen Termin...am 26.7. sollte es soweit sein, an dem Tag sollte ich im Krankenhaus am Vormittag aufkreuzen. Am 27.7. sollte es zur OP gehen und planmäßig sollte ich dann am 29.7. schon wieder nach Hause.

Vorher brauchte ich noch einen Schein vom HNO-Arzt, der bescheinigen sollte, ob es meinen Stimmbändern gut geht. Diese können bei der OP beschädigt werden (das Risiko liegt, je nach OP-Technik und der jeweiligen Erkrankung zwischen 0,4 und 2%). Und das Krankenhaus möchte natürlich wissen, ob die Stimmbänder vor der OP ok waren, denn nicht, dass die schon vorher kaputt waren und man es dann auf die OP schiebt...
Aber was passiert wohl bei einem solchen Stimmbandtest...
Nicht wirklich viel...man muss die Zunge rausstrecken, der Arzt hält diese dann fest (da machte sich mein Zungenpiercing zum Festhalten richtig gut ;)) und tut einem einen Spiegel gaaanz weit in den Rachen. Nun muss man laut "Ihhhh" sagen, was mir mit dem Spiegel soweit im Rachen kaum gelingen wollte, weil ich würgen musste. Aber die Untersuchung gelang auch trotz meines eher nach "iäääh" klingenden "iiihhh" und ich bekam bescheinigt, völlig gesunde Stimmbänder zu haben.
Mit diesem Befund und außerdem einer Kostenübernahmebescheinigung meiner Krankenkasse, wo man mich für ausgesprochen jung für eine Schilddrüsen-OP befand, begab ich mich ins Krankenhaus.
Ich hatte bereits Tage vorher richtig panische Angst, da es nun ernst wurde. Ich malte mir die schlimmsten Sachen aus und las im Internet auch wirklich schlimme Geschichten von wochenlangen Schwellungen, Blutergüssen, Nachblutungen, kaputten Stimmbändern, riesigen, nicht heilen wollenden Narben und großen Einstellungsproblemen bei den Schilddrüsenhormonen nach der OP. Besser wurde es auch nicht, als ich erfuhr, dass es in meinem Bekanntenkreis zwei Leute gibt, bei denen die OP nicht so optimal verlief...bei einem wurden aus Versehen auch die, für den Calciumhaushalt sehr wichtigen, Nebenschildrüsen entfernt, die eigentlich nicht entfernt werden sollten, wenn nicht unbedingt nötig. Er hatte damals auch keine Calciumtabletten bekommen, was zu Muskelproblemen und Krämpfen und zu guter lezt zu Herzproblemen führte. Ein weiterer Bekannter hatte nach OP tagelang starke Blutdruckschwankungen und landete auf der Intensitvstation...Hilfe!! Dem entgegen stand nur eine Komilitonin, bei der OP sehr gut gelaufen war, sah man davon ab, dass sie auch nach über 12 Jahren noch mit einer großen, sehr deutlich sichtbaren Narbe herumlief, genau wie die beiden anderen...also dass die Narbe nach 1-2 Jahren verschwindet, ist eine Lüge.
Ein Ciao-User erzählte mir dann auch noch, dass man zig Kilo zunehmen würde nach einer solchen OP, was mich auch etwas entsetze, da von wirklich vielen Kilos (in Zahlen: bis zu 40) die Rede war. Ich sah schon vor meinem geistigem Auge meine Klamotten alle nicht mehr passen und mich todunglücklich vor Spiegeln flüchtend...:-/

Im Krankenhaus erwarteten mich noch diverse Untersuchungen. Zunächst wurde ich 6 Röhrchen Blut los, danach wurde ich zum Thoraxröntgen und EKG geschickt. Am Nachmittag fiel den Chirurgen, die mich am nächsten Tag operieren sollten, auf, dass ich zwar schön viele Ultraschallaufnahmen hätte und auch alle Ärzte immer hübsch die Knoten vermessen hätten...leider hatten sie vergessen (!!), mal die Gesamtgröße der Schilddrüse zu ermitteln und die sei wichtig, um mir sagen zu können, ob ich wirklich minimalinvasiv operiert werden könnte (denn durch einen kleinen Schnitt, passt ja nun nicht eine beliebig große Schilddrüse...). Und dass die Schilddrüse an sich auch vergrößert sei, sah man ja schon von außen, zumindest die Ärzte sahen das. Also gut, ab zum Ultraschall, wo erstmals sehr intensiv untersucht wurde, das ganze dauerte gut eine halbe Stunde. Der Arzt war sehr nett, wie alle in dem Krankenhaus und fragte, ob ich Angst hätte.Oh ja, die hatte ich und er lächelte und meinte, die hätte er auch, oder vielmehr, er hatte sie gehabt...zog sein Hemd ein wenig am Hals nach unten und was sah man...eine Schilddrüsennarbe. Er meinte, das schlimmste sei die Angst davor, hinterher fragt man sich, wovor man Angst hatte...wie recht er haben sollte! Die Ärzte konnten mir aber auch nach der Ultraschallaufnahme nicht versprechen, ob es per minimalinvasiver Technik ginge, sie würden einfach minimalinvasiv anfangen zu operieren, wenn es nicht ginge, schneiden sie weiter auf. Und sie versprachen fröhlich "Sie werden morgen vom Chef operiert, der schafft das minimalinvasiv!". Na ihr Wort in Gottes Ohr dachte ich und sah mich schon 10 Tage im Krankenhaus bleiben mit ner Narbe, die so lang ist wie der Hals breit...

Ich wurde dann noch ganz allgemein untersucht, mir wurde nochmal, wie schon bei dem Vorgespräch, gesagt, dass man mich weder während einer Erkältung noch während meiner Regel operieren würde (letzteres wegen veränderter Blutgerinnung zu der Zeit). Da ich beides nicht hatte, erschien auch bald dann die Anästhesistin, die mich zu allen erdenklichen Krankheiten befragte (meine Güte, was man alles haben kann...) und wissen wollte, ob ich Alkohol trinke oder rauche. Wir einigten uns noch, wie wir mit meinen zahlreichen Piercings verfahren (siehe gesonderter Bericht dazu) und dass ich am Abend eine Schlaftablette bekommen würde, da ich sonst wohl zu aufgeregt wäre, um zu schlafen, eine halbe Stunde vor der OP gäbe es außerdem am nächsten Tag einen Beruhigungstrunk, nach dem man sich angeblich wie nach einem Glas Sekt fühlen sollte.
Nach dem Abendessen bekomme ich außerdem die erste Spritze gegen Thrombose.

Gegen 4:30 Uhr am nächsten Morgen weckte mich etwas aus meinem tiefen Schlaf...es war etwas auf dem Tisch gelandet...ein geblümtes Krankenhausnachthemd, ein paar dieser schmucken Trombose-Strümpfe, ein richtig sexy Netzslip (*g*) und eine grüne Haube. Außerdem eine Tüte, die sich später als Kotztüte herausstellen sollte und Stäbchen, mit denen man den Mund nach dem Erbrechen reinigen kann, wenn man noch nicht aufstehen kann.

Ab diesem Moment war es mit meinem Nachtschlaf vorbei. Zum Glück war ich allein in dem Zweibettzimmer und es störte keinen, dass ich den Fernseher einschaltete.
Frühstück bekam ich keines, trinken durfte ich bereits seit der Nacht auch nicht mehr. Morgens bei der Visite wurde mir nur gesagt, dass ich gleich die Klamotten für die OP anziehen soll und abwarten, wann ich genau dran bin, wusste man nicht genau.
Zeit verging, ungeduldig wartete ich und war froh, als gegen 10 Uhr immerhin eine Zimmernachbarin ins Zimmer einzog. Wir unterhielten uns und da sie, wie ich ein Indienfan ist, verging die Zeit schnell. Dennoch war ich ganz hibbelig und ungeduldig, wollte endlich den Beruhigungstrunk und abgeholt werden, damit wir es hinter uns bringen. Schließlich sollte ich doch schon am Nachmittag Besuch bekommen...
Mittags um 11:30 kam der Beruhigungstrunk, ich trank ihn und wartete auf die Wirkung. Es setzte aber scheinbar keine ein. Nach einer halben Stunde werde ich mit meinem Bett in den OP gefahren, bin immer noch hellwach, gucke neugierig auf dem Gang alle Leute an und werde von der Oberschwester noch im Gesicht getätschelt.

Im OP erwartet mich ein extrem jung wirkendes Team, es waren wohl Zivis, Studenten oder Azubis, ich weiss es nicht, aber weder der junge Mann, der mich über eine Patientenschleuse auf meinen OP-Tisch befördert und in warme Tücher einpackt, noch der genauso junge Mann, der mich am Tisch befestigt und festschnallt, wirken älter als ich selbst. Kaum liege ich im Anästhesieeinleitungsraum, ist erstmal alles vorbei. Nein, nicht weil ich eingeschlafen bin, sondern weil nun einer Assistenzärzte ankommt und meint, sie hätten vergessen, die Geräte zu sterilisieren, das dauere nun noch eine Stunde. Komisch...Schon bald merkte ich aber, was wirklich los war...ein Notfall war hereingekommen und musste vorgezogen werden. Offenbar wollte man mich nur nicht mit dem Wort "Notfall" in Panik versetzen...Ich wurde mit einer langweiligen CD und einem Discman versehen und, wieder in meinem Bett befindlich, an ein Fenster geschoben, wo ich auch ein kleines Nickerchen mache (wars der Beruhigungstrunk oder die CD?). Danach gehts dann endlich richtig los (ich starre auf die Uhr und sehe es ist fast 14 Uhr, da sollte doch mein Besuch kommen..!!)Ich komme wieder in den Einleitungsraum, es stehen wieder von "meiner" Anästhesistin über die Anästhesieschwester bis hin diversen Studenten viele Leute um mich herum. Ich erzähle noch hellwach vom letzten Urlaub, als alles vorbereitet wird..Elektroden werden mir ins Gesicht und an den Oberkörper geklebt, der Zugang fürs Narkosemittel in die Hand gestochen...später sollte ich noch einen weiteren bekommen, wenn ich dann schlafe. Plötzlich wird mir eine Maske über Mund und Nase gepackt. Ich staune noch, wie klein die Maske ist und atme tief ein. Aber ich schlafe nicht...Ich atme nochmal und nochmal. Die Ärztin meint, das Narkosemittel käme nicht über die Maske, das bekäme ich nun in die Vene, über den Zugang, der schon in meiner Hand lag. In dem Moment brannte es furchtbar an meiner Hand ich gucke noch alle Anwesenden schmerzverzerrt an und einer erwidert das ganze mit mitleidigem Blick...danach bin ich dann weg...

Irgendwann werde ich im Aufwachraum wieder wach...mein Hals tut weh und ich habe dort ein Pflaster. Ich fange an zu heulen...nicht wegen der Schmerzen, nein, es sind Freudentränen, es war endlich vorbei, ich war aus der Narkose wieder aufgewacht und ich war auch erst nach der OP wieder aufgewacht. Ich schaue mich um, sehe, dass bereits eine Schwester auf mich zugesteuert kommt. Sie erzählt, dass alles gut gelaufen ist, eine dreiviertel Stunde gedauret habe und fragt, ob ich starke Schmerzen habe, was ich nur mit einem "Ach, bei den Weisheitszähnen wars schlimmer" beantworte, sie kreuzt auf ihrer Schmerzskala von 0-10 (10=nicht aushaltbar) eine 8 für diese Antwort an. Ich bekomme ein Schmerzmittel gespritzt und frage erstmal, ob es ich eine kleine oder große Narbe bekommen habe. Sie schaut in die Unterlagen...eine kleine, per minimalinvasiver OP-Technik..Ich beginne gleich nochmal vor Freunde zu Heulen. Danach frage ich gleich, ob ich in mein Zimmer zurückdarf, es war ja nun schon 17 Uhr und mir fiel sofort beim Aufwachen schon der angekündigte Besuch meiner Mutter und meines Freundes ein, die ich beide nun sofort sehen wollte. Ich darf auch zurück in mein Zimmer. Und dort sind sie auch beide, helfen mir beim Wiedereinsetzen meiner Piercings im Mund und es entstehen gleich ein paar Fotos von mir und meiner mit 2 Zugängen verzierten Hand ;).Ja, ich konnte fast schon wieder lächeln. Aber nicht lange, bald schon erwischt mich eine der klassischen Nebenwirkungen der Vollnarkose...Übelkeit...Naja, es gab ja eine Kotztüte vom Krankenhaus, die ich auch nutze. Bald darauf brauche ich eine weitere...völlig perplex schwöre ich immer wieder, dass ich nichts gegessen oder getrunken habe. Ich bekomme bald darauf eine Lösung an den Tropf gehängt, die gegen die Übelkeit helfen soll und das sie auch tut, zumindest bis nachts.Da geht es beim ersten Aufstehversuch und Gang zur Toilette wieder los. Aber zum Glück steht die Nachtschwester ja nicht weit weg von mir, sie steht direkt vor der Badezimmertür...Nachdem nun feststeht, dass mein Magen keinerlei Flüßigkeit drin lässt, ich aber dringend trinken müsste und der Blutdruck rapide steigt, bekomme ich einen Tropf mit Nährlösung angehängt, was auch gut hilft. Jede Stunde wird mein Blutdruck gecheckt und auch sonst wuselt es ziemlich um mich herum. Das war aber schon am Abend so losgegangen, da hatte man mir auch wieder eine Thrombosespritze verpasst, was ich auch in meinem Dämmerzustand merkte ;).
Auch ein Schmerzmittel bekomme ich nochmal, das letzte Schmerzmittel nach dieser OP. Danach hatte ich so gut wie keine Schmerzen mehr, der Hals schmerzte nur, wenn ich den Kopf vom Liegen aus nach oben reckte und aufstehen wollte. Da musste ich mich mit "1...2....bei 3 steh ich auf"-Aufforderungen an mich selbst, etwas zwingen.

Am nächsten Morgen ging es mir schon erheblich besser, ich bekam die erste feste Nahrung, die ich noch gaaanz vorsichtig gegessen habe, weil ich nicht wollte, dass mir wieder so übel wird wie in der Nacht.
Zur Visite sind die Ärzte mit meiner Narbe voll und ganz zufrieden, sie überlegen schon, ob sie dann nach der Heilung ein Bild meiner Narbe machen sollten, was einer der Ärzte sofort bejaht ;). Außerdem sollte ich nun, um zu beweisen, dass die Stimmbänder noch in Ordnung sind, mal "Amerika" sagen, was auch gut ging, wenn auch leicht gekrächzt da mein Kehlkopf vom Beatmungsschlauch noch etwas angegriffen war.
Ich hatte keine Drainageschläuche in der Wunde und es wurde auch nicht genähnt, wirklich perfekt.
Also bekomme ich lediglich das Pflaster am Hals gewechselt und die Zugänge in der Hand kommen raus, es blutet nicht nach und ich habe keine blaue Flecken, wie es viele von solchen Zugängen haben...

Am Vormittag wandere ich schon über die Station und warte ungeduldig auf meinen Besuch. Am Abend, als der Besuch dann wieder weg ist, laufe ich, von unendlicher Langeweile und Hibbeligkeit genervt, durch den Park des Krankenhauses. Schon einen Tag später darf ich nach Hause, das Pflaster war dann auch schon dauerhaft ab und weg, da mich meine Pflasterallergie so nervte ;).

Da es Hochsommer war, kam ein Halstuch über die Wunde, damit sie keinen Sonnenbrand bekommt,außerdem wurde mir für 6 Wochen Schwimmen in Schwimmbädern und Seen verboten, was schon schade war, aber nun ja, da kann man nix machen.

Die Heilung verlief aber super und ohne irgendwelche Probleme, die Narbe heilte so schnell, dass man zusehen konnte, inzwischen ist es nur noch ein rosa Streifen und der ist grad mal 2,8cm lang...

Meine Stimmbänder haben, laut Nachkontrolle bei der HNO-Ärztin, auch keinerlei Schaden genommen.

Zugenommen habe ich noch kein Gramm, eher im Gegenteil, ich habe abgespeckt ;)

Das Einstellen der Schilddrüsenhormone ging auch problemlos über die Bühne, die Medikamente, die ich im Krankenhaus direkt 2 Tage nach der OP bekam und nun für immer nehmen muss, waren super und die Werte waren damit bei allen Kontrollen super im Normbereich (ledig als mein Hausarzt beim neuen Rezept sich in der Dosierung vertat, gings mir ein paar Tage mies, aber nun zerteile ich die überdosierten Tabletten und alles ist gut). Die Tabletten kann man auch nehmen, wenn man schwanger ist, man sollte sie sogar nehmen und dann in regelmäßigen Abständen die Werte kontrollieren lassen, denn in der Schwangerschaft braucht der Körper mehr als sonst Jod (falls man noch einen SD-Rest hat) und Schilddrüsenhormone.

Links

Ich hatte ja eingangs versprochen, noch ein paar Links zu posten, zu medizinischen Hintergründen und zu anderem, was einem, der an einer Schilddrüsenerkrankung leidet, weiterhelfen könnten:

http://www.m-ww.de/krankheiten/innere_krankheiten/hyperthyreose.html Infos zur Überfunktion

http://www.m-ww.de/krankheiten/innere_krankheiten/hypothyreose.html Infos zur Unterfunktion

http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/schilddruesenvergroesserung.htm Infos zu Knoten und Kropf

http://www.schilddruesenforum.de/forum.asp Ein immer gut besuchtes Forum mitsamt Praxisteam

Fazit

=

Wovor hatte ich eigentlich Angst? Ich weiss es nicht. Es war alles viel harmloser als ich dachte. Ich war schon am Tag nach der OP relativ fit, knapp 2 Wochen war ich zwar noch etwas schlapp, was aber eher an den Nachwirkungen der Narkose lag. Danach bin ich aber dann schon wieder in den Urlaub geflogen, habe Sport gemacht etc., alles als sei nie zuvor etwas gewesen.
Also, falls ihr eine solche OP vor Euch habt und es keine Alternative gibt, macht es und das so schnell wie möglich, die Knoten werden nicht kleiner, eher immer größer und entsprechend größer/umfangreicher wird die OP und die Narbe. Außerdem besteht ja auch die Chance, dass es Krebs ist.
Sucht Euch allerdings das Krankenhaus gut aus, eines, das viele Schilddrüsen-Operationen macht sollte es defintiv sein, ich war beispielsweise in einem, wo pro Jahr 400 Schilddrüsen-Operationen gemacht werden und das seit vielen Jahren.
Und damit Euch, denen Ihr noch nix an der Schilddrüse habt, auch weiterhin nichts passiert: esst viel Jod(salz)!   

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Pro: -
Kontra: die Ärzte kennen sich kaum mmit dieser Krankheit aus, lästige Symptome

...wieder. Schließlich will ich mir ja nicht ständig anhören das ich nichts habe!!! Ich ging nochmals zum Arzt. Die Werte ging ich in der Erwartung abholen, das wieder mal nichts sei. Doch die Sprechstunden hilfe sagt: Ihre Schilddrüsenwerte sind gar nicht gut. Ich hätte sie knutschen können! Ich hatte eine starke Schilddrüsenüberfunktion und wurde zum Radiologen überwiesen. Der stellte im Szintigramm (eine Messung der Schilddrüse mittels Jod) fest, daß ich Morbus Basedow habe. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Der Körper bildet Antikörper gegen sich selbst und griff damit die Schilddrüse an. Diese Krankheit ist nur selten heilbar. Aber man kann die Symptome behandeln indem man mit Thyreostatika behandelt. Das sind schilddrüsenhemmende Medikamente. Die bekam ich dann auch. Meine Schilddrüse war zu dem Zeitpunkt schon... Bericht lesen

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01.01.1970
Leben mit einer kaputten Schilddrüse
Bewertung für Schilddrüsenunterfunktion von  Nekromantika

Pro: Gibts was Gutes an einer Erkrankung?
Kontra: Die Erkrankung

...Da ich gesehen habe, dass ich zwei User schon dazu geäussert haben, möchte auch ich meinen Senf dazugeben und ein wenig über diese Krankheit berichten. Damit es allgemein etwas verständlicher ist, werde ich bewusst nicht mit Fremdwörtern um mich werfen. Man findet zwar viele Artikel über eine Unterfunktion im Internet, allerdings versteht man die Hälfte davon nicht, wenn man in Medizin nicht bewandert ist. Da es mein Ziel ist, dass diese Krankheit allgemein verstanden werden kann, erkläre ich sie so einfach wie möglich. Erst erläutere ich ein paar Dinge zur Schilddrüsenunterfunktion: 1. Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion? Die Schilddrüse ist ein Walnussgrosses Organ und sitzt vor dem Adamsapfel. Obwohl die Schilddrüse so klein ist, hat sie grosse Auswirkungen auf den Körper, da sie wichtige Hormone bildet. Die Hormone dienen... Bericht lesen

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01.01.1970
Geboren ohne Schilddrüse
Bewertung für Hormonbehandlungen von  Mhum2

Pro: Normale Entwicklung
Kontra: zu wenig Erfahrungen

...Vorweg, dieser Bericht handelt von meiner Tochter !! (Die Ihr lebenlang mit einer Hornontherapie leben wird) "Kongentiale Hypothreose" (Kein Schilddrüsengewebe vorhanden; folglich keine Produktion der lebenswichtigen Hormone möglich) Ein ziehmlich kurzer Begriff , für das Fehlen eines lebenswichtigen Organes; --Der Schilddrüse-- Über Funtionsstörungen wie; Über-und Unterfuntion hatte man ja schon ne Menge gewußt, aber einfach vergessen?? (Ich sage immer zu meiner Tochter; "Hast Dich wohl 2 mal bei den großen Füßen angestellt, weil die Warteschlange bei der Vergabe der Schilddrüsen wohl zu lang war?!"(Sie hat Schuhgröße 42) Melissa ist jetzt 13. Sie wurde ohne Schilddrüse geboren,und war sozusagen; Die Abschlußstudie leitender Kinderärtzte in Hamburg. ( Ein Höhrsall voller Ärtzte,...ein nacktes Baby(mein Baby... Bericht lesen

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01.01.1970

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    (+) natürlich, guter Darmfloraaufbau, relativ preisgünstig (-) Nebenwirkung Blähung, apothekenpflichtig (*)
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