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¿ Earning like a star ?

3  26.09.2004 (02.10.2004)

Pro:
gute Mailfrequenz

Kontra:
hohe Mindestauszahlgrenze, kein selbstgewählter Nutzername

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Informationsgehalt

Aktualität der Website:

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helmut.agnesson

Über sich: Es ist schön, bei meiner wunderbaren Partnerin zu sein

Mitglied seit:12.06.2000

Erfahrungsberichte:992

Vertrauende:100

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 84 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Moin und Schalom,

die Antwort an die Überschrift lautet "eher nicht",aber immerhin gibt es etwas zu verdienen.
Nämlich von 1 Cent bis 5 Cents pro bestätigter Email, sowie 10 % Provision auf der ersten und 5 % auf der zweiten Anwerbeebene.

Die Anmeldung
funktioniert recht einfach. Den erhaltenen Anwerbelink anklicken (oder auch selber auf der Website anmelden) , dabei die üblicherweise abgefragten Daten angeben und die Anmeldung noch einmal bestätigen. Die gelegentlich geäußerte Kritik, dass die Angabe der Adresse überflüssig wäre, geht ins Leere, denn nach geltender Steuerrechtssprechung erkennen Finanzämter u.U. Auszahlungen nur als Betriebsausgaben an, wenn die Adresse der ZahlungsempfängerInnen prüfbar ist. Dass Ihr selber Steuern für Euren Earnstar-Gewinn zahlen müsst, ist recht unwahrscheinlich; gibt es doch eine Bagatellgrenze für Kontrollmitteilungen von 400 Euri jährlich - und die schafft bei earnstar wohl keineR. Obwohl wir natürlich steuerehrlich sind und wissen, dass die 400 Euri nicht pro Anbieter, sondern insgesamt für unsere Netzaktivitäten (oder einen anderen freiberuflichen Zusatzverdienst) gelten. Aber, selbst zusammen gerechnet ist dieser Betrag kaum überschreitbar....

Die Mails: (hier Stand bei Berichtschreibung ; Änderung unten) Bei der Anmeldung sind Interessengebiete anzugeben. (Natürlich können sich Interessen gelegentlich mal ändern; diese Angaben sind ebenfalls veränderbar). Die zugesandten Mails bewegen sich innerhalb der angegebenen Interessengebiete (Tipp: Internet sollte mensch immer anklicken, sonst gibt es sehr wenige Mails). Die Mails werden mit 1 Cent bis 5 Cent vergütet; die Vergütung erfolgt aber nicht auomatisch, sondern:
Schritt 1: Anklicken des Vergütungslinks
Schritt 2: Anklicken des Zusatzlinks: Für Vergütung hier klicken
Schritt 3 (nicht immer) Beantworten einer Frage zur empfangenen Werbung. Diese kann dabei offen bleiben. Es gibt keine Möglichkeit, einen Fehler zu corrigieren. Diese Mail ist dann verloren. Es gibt im Durchschnitt mehr als eine Mail täglich.

Eine Mail hat nicht immer nur einen Link. Mitunter sind es 2,3 oder 4 und nur einer ist der Vergütungslink. Meistens ist er gekennzeichnet; aber das nicht immer. Dann heißt es experimentieren. Wer Schritt 2 für die gleiche Mail irrtümlich doppelt macht, erhält die Information "Sie haben diese Mail bereits bestätigt" (Eigentlich wäre mir ein konsequentes Du im Netz lieber).

Auszahlung: Ab 20 Euri per Bankkonto. Vorher als Eintausch gegen Werbung möglich. Da earnstar erst kürzlich gestartet ist, kann es keine Ausage wie "Ich habe bereits eine Auszahlung erhalten" oder "Die Auszahlung ist nicht erfolgt" geben, sondern nur Indizien, wie wahrscheinlich eine Auszahlung ist. Als kritische Indizien mögen gelten:
Preis der Werbung. Für Mitglieder schon ab 1 Cent pro Mail, was aber auch die Mindestprämie für die Bestätigung ist. (Und es gibt ja noch die Ref-Stufen) Als Gegenargument mag anführbar sein, dass mitgliedereigene Werbung nur ein Teil des Gesamtwerbeaufkommens ausmacht und es üblichen Gepflogenheiten entspricht, Personalrabatte bis kurz unter dem Einkaufspreis zu geben.
Ein zweites Argument ist die Personengleichheit der Betreiberin von bonimail und earnstar. Es gibt kritische Stimmen zur Auszahlmoral von bonimail. Da ich selbt nicht betroffen (gewesen) bin, wäre ein näheres Eingehen darauf Klatsch und Tratsch - und am Tag nach dem Versöhnungstag bin ich da noch etwas vorsichtig (sollte ich eigentlich das ganze Jahr über sein).
Ein drittes kritisches Phänomen ist die Beobachtung, dass vermehrt gegenseitige Werbung gestartet wird - Lottostart wirbt bei Earnsatr; Earnstar wirbt bei Lottostart. Und viele weitere Gegenseitgkeitswerbungen mehr. Dass da man keine Werbungsblase entsteht !

Es gibt aber auch Argumente für eine Auszahlung. Zum einen möchte ich doch davon ausgehen, dass keineR eine Seite mit dem Willen, die Auszahlungen nicht vorzunehmen, startet. Zum anderen werden trotz der Bagatellbeträge für jedeN einzelneN Staatsanwaltschaften bei offenscihtlichen Betrügen im Internet doch mitunter schon von sich aus tätig, da der gesamtschaden nicht so gering ist - das heißt, jedeR ist gewarnt und wird ein neues Internet-Projekt auf die Chancen, seine/ihre Versprechen einzuhalten, abklopfen...

Optimierungspotential:: Leider kann bei earnstar kein frei gewählter Mitgliedsname verwendet werden, sondern nur die zugeteilte Mitgliedsnummer. Dass zunächst automatisch mitgeteilte Passwort ist natürlich änderbar. Wünschenwert wäre ein alternativ zur Mitgliedsnummer wählbarer Nutzername.
Dann darf pro Haushalt nur ein Account geführt werden. Leider wird nicht definiert, was ein Haushalt ist. Offiziell eine Gemeinschaft von Personen, die gemeinsam wohnen und wirtschaften. Das heißt, eine WG mit einer einzigen Kasse wäre -auch wenn es diese Art der traditonellen Kommune nur noch selten gibt -èìn Haushalt; eine Ehe mit getrennten Konten aber nicht (wobei selbst die Bundesregierung in einzelnen Gesetzen von der üblichen Haushaltsdefinition abweicht)....Per IP_Adresse lässt sich ein gemeinsamer Haushalt jedenfalls nicht feststellen, denn zum einen nutzen viele öffentliche Rechner in Uni ode Schule; zum anderen lässt sich zu Hause die IP-Adrese leicht ändern; z.B. indem sich über einen anderen Internet-by-Call-Anbieter neu angemeldet wird. Die Logik lehrt, dass nur die Bankverbindung als Kontrollisntrument dienen kann - die muss aber erst bei der ersten Auszahlung angegeben wrden. So dass manchE NutzerIn wohl erst nach vielen bestätigten Mails erfährt, dass sie/er einen unerlaubten Mehrfachaccount im Haushalt geführt hat und deshalb sein/ihr Geld nicht erhält. Natürlich hat die Anbieterin das Recht, vorzuschreiben, dass in einem Haushalt nur ein Account vorhanden sein darf - abgesehen vonder berechtigten Frage, ob das sinnvoll ist, (schließlich sind die Interesen verschiedener haushaltsmitgleider mitunter sehr verschieden) , müsste dann aber die Definiton von Haushalt klarer erfolgen.

Die Webiste selber: Enthält natürlich nur Infos über dieses Werbemailprogramm selber. Mensch kann sich dort Texte für Emails an FreundInnen, welchjene angeworben werden sollen oder Banner holen und den Kontostand anschauen.Und nach laaanger Zeit die Auszahlung beantragen...Natürlich noch die vorgeschriebenen Daten über Betreberin und eine Kontaktmöglichkeit. Natürlich auch gut verständliche FAQ´s.Worin mensch auch erfährt, dass der Eanrstar - Account nicht verkauft werden darf. Gut, wäre mir auch nicht wichtig; allerdings zeigt es sich, dass Accountverkäufe seit einiger Zeit in Mode gekommen sind, warum auch immer.

Urlaub: es gibt die Möglichkeit , für den Urlaub auf Emails zu verzichten. Allerdings bislang keine Androhung, bei Inaktivität gesperrt zu werden. Derartige Androhungen finde ich auch immer problematisch, denn wenn mensch plötzlich ins Krankenhaus muss, gibt es im Normalfall keine Möglichkeit, die Urlaubsfunktion einzusetzen. ¿ Welche Klinik hat schon Internet für PatientInnen ? Da natürlich dann totzdem eine Überfülle von Mails ins Postfach kommen kann, wünsche ich mir dennoch die Möglichkeit, bei plötzliche Erkrankung per Postkarte die Abwesenheitsfunktion (Urlaub passt hier nicht..) zu aktivieren...

¿ Empfehlung ? Im Prinzip ja; da ich die Auszahlungswahrscheinlichkeit mit 85 % bewerte , der Mitgliedsname nicht wählbar ist, und es eine hohe MIndestgrenze für die Auszahlung gibt, mit zunächst drei Punkten. Nach erhaltener Auszahlung werde ich (wenn ich dann nochdaran denke) auf 4 Punkte ändern. Im Moment gibt es übrigens einen Anmeldebonsu von 5 Euri.
Viel Spaß

(Die Pflichtangabe 4 und 5 machen eigentlich nur bei Anbieterübersichten, nicht bei Anbietern selber Sinn...)

Änderung: Mittlerweile wird nicht mehr der Cent - Betrag mitgeteilt, sondern ein monatlich umgerechneter Punktwert. Damit wird das Risiko auf die UserInnen verteilt; aber immerhin die auszahlsicherheit erhöht (denn nichts kann so leicht eine Auszahlung unmöglich machen, als zu hohe Vergütungen, z.B. wegen zu hoher erwarteter eigener Zahlungseingänge).


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Christian1989

Christian1989

01.10.2004 18:37

nachdem ich deinen Bericht so gelesen habe , weiß ich jetzt wofür mich mein werber werben kann damit ich möglichst viele refs werben kann, bekomme ja auch schließlich immer 40€ pro anbieter die ich dann in refs umwandle *gg. Also danke das du mir den Anbieter schmackhaft gemacht hast.

yorke

yorke

29.09.2004 15:33

Vor ein paar Jahren hatten diese "Paypermail" Anbieter noch einen gewissen Reiz auf mich versprüht. Nachdem aber eine Reihe dieser Anbieter immer (zuverlässigerweise) kurz vor Erreichen der Auszahlungsgrenze pleite gegangen sind, nehme ich seitdem Abstand von solchen Diensten. Gruß yorke

Ralf_W

Ralf_W

26.09.2004 21:57

Sorry, auch wenn du mich jetzt beschimpfst weil ich der einzige mit hilfreich bin, da du noch keine Erfahrungen mit einer Auszahlung hast kann ich nicht besser werten. Viele Grüße, Ralf

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