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Hohe Erfolgsrate gegen hohe Gebühren

4  02.03.2001

Pro:
hohe Verkaufsquote; kostenloser Bilderservice

Kontra:
hohe Gebühren

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Strukturierung der Angebote:

Vertrauenswürdigkeit des Anbieters:

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Australia19

Über sich: Tja, was soll ich schreiben? Ich bin Single aus Leidenschaft, wohne im Großraum Bremen und liebe Aus...

Mitglied seit:22.04.2000

Erfahrungsberichte:115

Vertrauende:8

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 21 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bereits seit April 1999 bin ich User von Ebay (damals noch Alando). Und trotz wirklich hoher Gebühren und Erprobung mehrerer anderer Auktionsplattformen kehre ich immer wieder zu Ebay zurück. Denn hier stimmt einfach die Zahl der Interessenten und Käufer.

Erst mal zur Benutzerführung. Ich finde, alles ist recht übersichtlich gemacht. Durch einmaliges Einloggen erspart man es sich, ständig wieder seinen Usernamen und sein Paßwort einzugeben. So können alle Transaktionen wie Bieten, Verkaufen, Informieren über Anbieter, Bewerten etc. ohne weitere Zwischenstopps vorgenommen werden.

Die Suche von Artikeln seiner Wahl klappt sehr schnell durch Eingabe eines Schlagwortes. Dies ist besonders nützlich, wenn man mal nicht die Kategorie weiß, in der der Artikel stehen könnte, den man sucht.
Hat man erst mal das Ersehnte gefunden (meist in zahlreicher Ausführung), heißt es erst mal Preise vergleichen. Besonders pfiffig ist es, nicht sofort zu bieten, um die Preise nicht gleich nach oben zu treiben, sondern eine wirklich gute Errungenschaft von Ebay zu benutzen. Nämlich das Gewünschte auf die Beobachtungsliste setzen, was mit einem Klick problemlos funktioniert.
Nun landet man bei jedem neue Aufruf der Seite "Mein Ebay" bei den Artikeln, die man beobachtet. Und kurz vor Ende der Aktion kann man dann zuschlagen und mitbieten. Wer die Zeit nicht hat, kann natürlich auch sofort bieten. Einfach Höchstpreis angeben, den man zu bezahlen bereit ist und der Bietassistent bietet immer nur soviel, wie gerade nötig ist.

Die Eingabe eigener Verkaufsangebote führt über die Möglichkeit, Bilder zu integrieren. Dies ist für mich eines der größten Pluspunkte, weil es keinen Ärger mehr gibt mit nicht dargestellten Fotos, die von anderen Homepages geladen werden müssen. Und es erspart mühselige Arbeit mit der Angabe von Links der Bilder im Verkaufsformular. Zwei Fotos sind bei Ebay kostenlos, bis zu 6 können geladen werden.
Das Verkaufsformular ist inzwischen sehr umfangreich, da man seiner Auktion noch zahlreiche (meist teuer zu bezahlende) Features zufügen kann wie Fettdruck des Artikelnamens, Galeriebild etc. Eine neuere Errungenschaft ist hierbei der (kostenlose!) Besuchszähler. So kann man überprüfen, wieviele Interessenten sich die Verkaufsseite bereits betrachtet haben (und hoffen, daß der eine oder andere auch mitbieten wird).

Tja, der größte Nachteil an Ebay ist für mich zweifellos die Gebührenstruktur. Ich verstehe vollkommen, daß es nicht alles kostenlos geht. Das für verkaufte Artikel eine prozentuale Provision von inzwischen 4 % genommen wird, mag noch okay sein. Aber das völlig erfolgsunabhängig bereits das Einstellen einer Auktion kostenpflichtig ist, finde ich nach wie vor unverschämt. Ohne diese Auktionen würde es Ebay nicht geben. Die Macher sollten sich also über jede Auktion freuen, anstatt sie zu verhindern.
Denn für viele Dinge ist es einfach unerschwinglich geworden, Auktionen anzulegen. Ich persönlich liebe Modeschmuck-Ohrringe, als nix Gold und Edelsteine. Ich hab bei Ebay schon viele Paar erstanden. Aber für ein Paar Ohrringe, für die man z. B. 3 DM erzielen möchte, schon mal erfolgsunabhängig 0,50 DM Einstellgebühren zu bezahlen, ist einfach zu happig. Gibt man einen höheren Verkaufspreis ein, läuft man wiederum Gefahr, daß niemand die Ware kauft, da ja noch Porto dazukommt.
Das ganze zieht noch eine unangenehme Sache nach sich, wie ich in letzter Zeit beobachtet habe...immer mehr Anbieter verlangen vom Kunden, daß er zuzüglich zum Warenpreis, dem Porto und evtl. Verpackung auch noch die Ebay-Angebots- und Versteigerungsgebühr bezahlt. Da wird aus dem Paar Ohrringe für 3 DM dann ruckzuck über 7 DM, also mehr als das doppelte. Wenn diese Verkaufsbedingungen wenigstens im Angebot stehen, ist es kein Problem. Ich biete dann einfach nicht und fertig.
Aber wenn die Kosten nach Beendigung verlangt werden, läuft man Gefahr, vom Verkäufer eine negative Beurteilung zu kassieren, die nicht mehr rückgängig zu machen ist. Glücklicherweise kann man inzwischen wenigstens die Bewertungen kommentieren, um da was klarzustellen (ob die eigenen Kunden es einem dann glauben, steht auf einem anderen Blatt).

Mich hat auch sehr geärgert, daß die letzte Preiserhöhung bei Ebay nicht mal per Email angekündigt wurde. Ich bin erst dahinter gekommen, als ich neue Auktionen gestartet habe. Das ist nicht okay und eigentlich auch gegen jede freundschaftliche Geschäftsbeziehung.

Tja, aber Fazit ist und bleibt nunmal: Bei Ebay verkaufe ich Sachen, die ich in anderen Auktionshäusern wochenlang vergeblich angeboten habe. Weil die Anzahl der Interessenten wirklich riesig ist (was man wohl allein an der Bewertungsanzahl von CIAO sieht :-) Und dann zahle ich halt zähneknirschend die Gebühren, habe dafür aber auch schöne Erfolge zu verzeichnen und erziele Preise, die mich zufriedenstellen.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Nessa86

Nessa86

24.02.2002 16:56

super bericht und du hast alles wichtige erwähnt. liebe grüße nessa

Nessa86

Nessa86

24.02.2002 16:55

super bericht und du hast alles wichtige erwähnt. liebe grüße nessa

Nessa86

Nessa86

24.02.2002 16:55

super bericht und du hast alles wichtige erwähnt. liebe grüße nessa

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