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3-2-1 Meins!

5  24.08.2004 (25.08.2004)

Pro:
Schnäppchen für Käufer, Verkauf von daheim für Verkäufer

Kontra:
Leider schwarze Schafe unterwegs

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Strukturierung der Angebote:

Vertrauenswürdigkeit des Anbieters:

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dancemax

Über sich: Frühjahrsmüdigkeit:-(

Mitglied seit:14.08.2003

Erfahrungsberichte:36

Vertrauende:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 58 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

3-2-1 Meins

Hallo, heute möchte ich Euch über eine Internet-Anwendung berichten die viele von Euch vielleicht schon nutzen oder zumindest vom Namen her kennen:
Die virtuelle Auktionsplattform ebay.

Erreichbar ist sie unter www.ebay.de oder www.ebay.com (us-version)

WORUM HANDELT ES SICH?
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Um ein virtuelles Auktionshaus. Hier finden Anbieter und Käufer von Waren zusammen. Es gibt (fast) nichts was dort nicht gefunden werden könnte. Statt auf einen Trödelmarkt zu gehen verkauft man seine Sachen von zu Hause aus. Im Gegensatz zum Flohmarkt, wo man mit der Gegenpartei handelt, gewinnt hier das höchste Gebot.
Grundvoraussetzung ist ein Internetanschluss. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Shops, die für einen Artikel in ebay einstellen und dafür Provisionen kassieren. Dafür übernehmen sie auch die gesamte Abwicklung.

WIE LÄUFT ES BEI EBAY?
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Zuerst meldet man sich unter o.g. Adresse an. Dazu benötigt man einen frei vergebenen Usernamen nebst Passwort und seine persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Sicherheitsfrage) sowie eine e-mail Adresse. Die Daten werden von ebay angabegemäss gegen die Schufa abgeglichen, war dies erfolgreich erhält man eine Bestätigungsmail mit der man sein account aktiviert. Und schon kann es losgehen. Man kann sich pro e-mail-Adresse nur einmal anmelden (das sich manche mehrfach anmelden hat Gründe, dazu später mehr).

WAS HABE ICH DAVON?
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Aus Sicht des Käufers:
Nehmen wir einmal an ich suche eine DVD die ich im Laden nicht finden kann, beispielsweise „Der Tunnel“ mit Heino Ferch aus dem Jahre 2000 (TV Produktion). Ich kann natürlich im Internet in den online-shops wie Weltbild, Bertelsmann (Mitgliedschaft notwendig) oder Amazon stöbern. Oder ich gehe ins ebay. Dort werde ich garantiert fündig.

Als Verkäufer:
Bei Durchsicht meines Kellers fallen mir einige alte Bücher ins Auge von denen ich mich trennen möchte. Ein Flohmarkt ist bei mir am Ort nicht in der Nähe, das frühe Aufstehen und die Standmiete möchte ich nicht auf mich nehmen, für die Bibliothek zum Verschenken sind sie mir zu schade, also was kann ich tun?
In ebay einstellen und warten bis ein Käufer zuschlägt.

DAS PRINZIP:
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Der Verkäufer überlegt sich welchen Mindestpreis er erzielen möchte. Diesen gibt er in der Anwendung „Artikel verkaufen“ ein (genauere Beschreibung später). Auf dieses Mindestgebot kann der Käufer einsteigen und seine Vorstellung eingeben. Gibt jedoch ein anderer Kaufinteressent einen höheren Preis ein, ist man überboten.
Am Schluss gewinnt derjenige Käufer die Auktion, der am meisten geboten hat und das letzte Gebot abgab.

KOSTEN:
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Als Käufer fallen für die Auktion an sich keine Kosten an. Jedoch möchte der Verkäufer seine Versandkosten ersetzt haben, diese werden dann dem erzielten Preis aufgeschlagen.
Verkäufer:
Ebay hat eine Preisstaffel und verschiedene Gebühren
Zunächst einmal die Gebühr für das Einstellen, die sog. Angebotsgebühr, die sich nach dem verlangten Mindestpreis rechnet.
Diese fällt immer an, auch wenn die Auktion nicht erfolgreich war, also niemand auf den Artikel geboten hat.
Diese beträgt max. 4,80 EUR für Preise ab 250 EUR.
Dann die Verkaufsprovison:
Ist gestaffelt nach dem Verkaufspreis.
Die Sätze:
Verkaufspreis Gebühr
EUR 1,00 bis EUR 50,00 5 % des Kaufpreises
EUR 50,01 bis EUR 500,00 EUR 2,50 zzgl. 4 % des Kaufpreises über EUR 50,01
EUR 500,01 und mehr EUR 20,50 zzgl. 2 % des Kaufpreises über EUR 500,01

Es ist gelebter Usus dass der Verkäufer die ebay-Provisionen übernimmt und der Käufer die Versandkosten.


VORGEHENSWEISE:
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ALS KÄUFER:

In der Startmaske von ebay kann ich in der Suchmaske den Namen des Artikels, z. B. „Der Tunnel“ eingeben.
Allerdings zeigt mir ebay dann alles, also Bücher, VHS, DVD, Covers, Filmfiguren, also alles was mit dem Begriff eingegeben wurde. Um die Suche einzugrenzen kann man im Rollbalken rechts vom Eingabefenster die Kategorie vorgeben, hier z. B. „Filme und DVDs“. Die Artikel werden dann in der Reihenfolge der endenden Auktionen angezeigt. Was bedeutet das? Jede Auktion ist begrenzt, bei der Einstellung des Artikels kann der Verkäufer vorgeben, wieviel Tage die Auktion laufen soll. Die zuerst endenden Auktionen werden zuerst angezeigt. Man kann sich aber die Auktionen auch nach Gebotshöhe oder Datum oder Artikelzustand (neu/alt) oder nach dem Preis sortieren lassen. Weitere Kriterien nach denen man suchen kann, allerdings an einer anderen Stelle auf der Seite, ist „alle Artikel“, „nur Auktionen“ oder „Sofort Kaufen“. Letzteres bedeutet dass der Verkäufer seine feste Preisvorstellung angegeben hat, entweder man kauft zu dem Preis oder läßt es bleiben. Die Preishöhe ist damit kalkulierbar, aber von vornherein festgelegt. Sobald man gekauft hat ist die Auktion beendet. Stehen beim Angebot zwei Preise, hat der Verkäufer alternativ Auktion/sofort kaufen eingeben. Geht jemand auf den Festpreis ein ist die Auktion beendet, sobald aber ein Interessent ein Mindestgebot eingibt entfällt der Festpreis und die Versteigerung geht bis zum Höchstgebot.

Was tun wenn ich den Artikel haben will?
Zunächst klicke ich den Artikel an der mich interessiert. Auf der nun erscheinenden Seite erhalte ich viele für mich wichtige Informationen:
Angezeigt werden u.a.:
a) Die Überschrift des Artikels
b) die Auktionsnummer (wichtig bei Zahlung),
c) Angaben zum Verkäufer:
1. dessen NICKNAME (frei vergebener Name unter dem man sich anmeldet)
2. die Anzahl der BEWERTUNGEN Hierbei handelt es sich um ein System, dass der Sicherheit von Käufer und Verkäufer dienen soll. Am Ende einer abgeschlossenen Transaktion hat man die Möglichkeit, seinen Handelspartner zu bewerten. Als Käufer bewertet man die Schnelligkeit der Reaktion nach Auktionsende (wurden die notwendigen Zahlungsdaten zügig zur Verfügung gestellt), die Schnelligkeit beim Warenversand (wann kam diese an?) und natürlich die Beschaffenheit der Ware (Zustand, Anzahl, Verpackung etc.). Der Verkäufer wertet die Schnelligkeit des Zahlungseingangs und Verhalten bei Reklamationen bzw. „Nachtarocken“. Es gibt 3 Möglichkeiten: Positiv, neutral oder negativ. Ausser bei positiv erfolgt von ebay eine Sicherheitswarnung, ob man die Bewertung tatsächlich so abgeben möchte. Im Textfeld (80 Zeichen) schreibt man seinen Kommentar.
3. Prozentsatz der positiven Bewertungen (sollte diese nicht 100 % sein sollte besser mal in die einzelnen Transaktionen geschaut werden, dazu klickt man einfach auf die Zahl neben dem Nicknamen, man sieht dann alle Bewertungen, auch diese können nach von Käufer oder Verkäufern oder beiden erteilt sortiert werden. Positiv erscheint grün, neutral grau und negativ rot. Auch ist der Zeitraum, wie lange die Bewertungen zurückliegen, zu sehen. Artikeldetails zu den Bewertungen sind aber nur ca. 3 Monate einsehbar.
4. seit wann dieser Mitglied ist, schon ein „alter Hase“ oder „Neuling“?
5. Startpreis zu dem der Artikel eingestellt wurde. Am aktuellen Gebot sieht man wie begehrt der Artikel ist
6. Restlaufzeit, so lange läuft die Auktion noch
7. Angebotsbeginn
8. Anzahl der Gebote. Schlagen sich die Leute um den Artikel oder geht er weg wie „Sauerbier“?
9. Artikelstandort. Nicht unbedingt identisch mit dem Sitz des Verkäufers. Ist hier ein ausländischer Ort angegeben sollte man bedenken dass die Postlaufzeit länger wird und höhere Kosten für die Überweisung anfallen können.
10. wohin versandt wird. Viele Verkäufer versenden nicht ins Ausland, ich bekomme aber z. B. auch Artikel aus Österreich oder der Schweiz angezeigt auf die ich dann nicht bieten kann wenn ich sie zugeschickt haben will.
11. die genaue Artikelbeschreibung. Hier lohnt es sich genau zu lesen. Wird die DVD „Der Tunnel“ oder DAS COVER zu „Der Tunnel“ versteigert?
12. standardisierte Artikelmerkmale, falls zutreffend, beispielsweise bei DVD: Genre, Sprache, Hauptdarsteller etc.).
13. Bild des Artikels. Ohne geht es fast gar nicht mehr, man möchte sich über das Produkt und seinen Zustand einen optischen Eindruck verschaffen.
14. Angaben zum Versand: Art (Paket, Päckchen, versichert, unversichert, Selbstabholung etc.) und Kosten. Manche verlangen für den Versand einer DVD 2,--, andere 3,-- oder mehr EUR.
15. Zahlungshinweise: Vorauskasse oder Nachnahme usw.
16. Rückgaberichtlinien des Verkäufers. Bei Privatpersonen i.d.R. keine Garantie und Rückgabe, bei gewerblichen Anbietern besteht Rückgaberecht
17. akzeptiere Zahlungsmethoden, also wie gezahlt werden kann. Per Überweisung, Vorauskasse (die Regel) oder gar Kreditkarte (bei gewerblichen Anbietern) oder paypal.
18. Das Bieten-Feld. Hier gibt man sein Gebot ein.
19. Frage an den Verkäufer. Hier kann ich über das System eine mail an den Verkäufer schicken und meine Fragen zu der Ware stellen. Reagiert der potentielle Handelspartner nicht sollte ich den Kauf eher bleiben lassen.

So, nun gebe ich mein Mindestgebot ein indem ich in das Feld meine Preisvorstellung unter Beachtung des Mindestpreises eingebe, man sieht welcher Betrag mindestens einzutragen ist. Dann klicke ich auf BIETEN. Jetzt dauert es ein paar Sekunden, dann kommt eine Bestätigungsseite auf der ich mein Gebot sehe und einen Button „bestätigen“. Nach erneutem anklicken (eine Massnahme um später zu vermeiden dass es heisst man hätte „aus Versehen“ geboten) werde ich informiert ob ich der Höchstbietende bin (grüner Haken) oder ob ich überboten wurde (rotes x). Im ersten Fall kann ich mich aber erst entspannt zurücklehnen wenn die Auktion beendet ist. Ebay versendet an meine mailadresse eine Bestätigunsmail des gemachten Gebots, einen Hinweis wenn ich überboten wurde und im Falle einer erfolgreichen Auktion die Bestätigung über den erfolgreichen Abschluss. Jetzt ist es Zeit mit dem Verkäufer in Verbindung zu treten, man einigt sich – auch mit den standartisierten mails von ebay möglich – über die Zahlungsmodalitäten. Manche Verkäufer haben ihre Kontoverbindung hinterlegt, nach erneuter Eingabe des Passwortes werden diese ersichtlich und man kann – wenn auch die Versandkosten fix angegeben sind und keine weiteren Fragen bestehen, die Überweisung vornehmen. Dann braucht man nur noch auf den Postboten zu warten. Nach Erhalt der Ware und positiver Prüfung bewerte ich meinen Handelspartner. Wenn etwas nicht passt sollte ich mich vor Abgeben einer Bewertung mit dem Verkäufer in Verbindung setzen.

Einige TIPPS für Käufer:
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Nicht zu früh mit dem Bieten beginnen, sonst beginnen die Bietergefechte lange vor Auktionsende und der Artikel wird immer teurer. Ausnahme: Man will einen bestimmten Artikel unbedingt haben und es gibt eine SOFORT KAUFEN Option, entweder man beendet die Auktion selbst wenn einem der dort angegebene Preis recht ist oder man gibt ein Mindestgebot ein, sonst schnappt einem jemand den Artikel mit dieser Option weg.

Kurz vor Ende der Auktion mit einer festen Preisvorstellung in die Auktion gehen und nicht in einen Bietrausch verfallen, da sonst der Artikel teurer gekauft wird als man sich vorstellte. Sich am besten schon vorher informieren wieviel der Artikel wert ist, nicht dass man mehr bezahlt als im Laden. Wenn ich einen interessanten Artikel gefunden habe beobachte ich diesen unter dem Service „mein Ebay“ (später mehr dazu) und aktualisiere die Seite immer wieder.
Spätestens nach Anbrechen der letzten Minute der Auktion sollte ich damit beginnen mein Gebot einzugeben, denn die Gebotsbestätigung dauert ein paar Sekunden, und Leitungsstörungen sind nie ganz auszuschliessen. Auch dann die Seite mit dem Artikel immer aktualisieren um zu sehen ob man überboten wurde. Erst wenn der Hinweis „Die Auktion ist beendet [Mitgliedsname] ist der Käufer“ erscheint hat man es geschafft.

ALS VERKÄUFER:

Wenn ich einen Artikel verkaufe möchte ich möglichst viel dafür erhalten. Ich muss aber wissen in welcher Kategorie er zu listen ist. Ich suche eine schlagkräftige Überschrift und eine passende und ansprechende Artikelbeschreibung. Ein Bild ist obligatorisch, ohne werde ich wesentlich weniger Gebote erhalten.
Wie kommt der Artikel in ebay?
Dafür gibt es eine eigene „Verkaufen“ Seite, Schritt für Schritt werde ich von ebay durch die einzelnen Punkte geführt. Eine genaue Beschreibung würde den Inhalt des Berichtes sprengen, hier nur einige Punkte:

Zunächst muss ich eine Kategorie festlegen, dies kann ich nicht selber tun, sondern muss mich durch die von ebay angebotenen Kategorien durchklicken und –arbeiten. Ich kann den Artikel auch in eine zweite Kategorie einstellen, ich glaube aber das kostet extra.

Dann kommt die Artikelbezeichnung (Titel) und Beschreibung.

Als drittes erfasse ich den Preis.
Ich muss mir meinen Mindestpreis überlegen, hier gilt es abzuwägen:
Spare ich mir Gebühren und gebe einen niedrigen Preis ein? Dann riskiere ich dass der Artikel deutlich billiger weggeht als ich wollte. Oder gebe ich einen höheren Mindestpreis ein? Dann zahle ich mehr Gebühr, und das optisch günstige „ein EURO“ Effekt, welcher der Beginn einer schönen Bieterschlacht sein kann, ist weg. Hier wird man sicher Erfahrungen sammeln müssen. Auch muss ich wissen wie lange ich die Auktion laufen lassen möchte.

Anschliessend lade mein Bild hoch und kümmere mich um die Darstellung. Um meinen Artikel von der „Masse“ abzuheben bietet ebay verschiedenen Optionen, beginnend mit Fettdruck in der Überschrift bis zu „Galeriebild“, d. h. das Foto erscheint als Vorschaubild in den Artikellisten und in der Galerie (kostet 0,75 EUR extra).
Je nach Option sind neben den o.g. Provisionen auch die Extras zu bezahlen, je mehr und ansprechender desto teurer.

Anschliessend kommen Angaben zu Zahlung (Vorkasse, Nachnahme, Kreditkarte, paypal etc) und Versand (fixes Porto im entsprechenden Feld oder im Text).

Am Schluss überprüfe ich in einer Vorschau wie mein Artikel eingestellt ist, bin ich damit einverstanden kann ich das ganze senden. Solange noch kein Gebot abgegeben wurde kann ich die Beschreibung ändern.

Einige TIPPS für Verkäufer:
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Ein guter Freund der sich in ebay gut auskennt erzählte mir das im Sommer nicht so hohe Preise erzielt werden. Klar, wer in Urlaub ist oder am See liegt beschäftigt sich nicht mit ebay.
Auch sollte ich das Ende der Auktion auf ein Wochenende legen oder zumindest auf die Abendstunden, damit mehr potentielle Bieter zum Ende der Auktion ONLINE sind.
Ich achte darauf gute Bewertungen zu erhalten, schon eine Negativbewertung kann die Anzahl der Bieter verringern.
Bei Privatauktionen kann ich die Garantie ausschliessen um nicht Nachbesserungsforderungen des Käufers ausgesetzt zu sein.
Wer viele Auktionen plant kann sich auch ein Programm von ebay herunterladen und seine Auktionen offline erfassen.

GEFAHREN DES EBAY UND WIE ICH MICH SCHÜTZEN KANN:
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Wo Licht ist fällt auch Schatten. Neben einer Grosszahl seriöser Anbieter gibt es leider auch genügend schwarze Schafe. Das sind Verkäufer die die gekaufte Ware nicht liefern oder deren Ware defekt ist. Aber auch Käufer die Nachverhandlungen nach Abschluss der Auktion beginnen oder den Verkäufer mit nicht berechtigten Mängelrügen überziehen.

Die Bewertungen sind ein guter Anhaltspunkt für die Qualität eines Handelspartners. Aber auch hier sollte man nicht zu gutgläubig sein, in der Presse wird immer wieder vor gefälschten Bewertungen gewarnt. Zu viele gute Bewertungen in kurzer Zeit können ein Indiz dafür sein. Aber auch eine schlechte Bewertung muss nicht zwingend etwas bedeuten, manche ärgern sich aus irgendeinem Grund über den Partner und bewerten gleich negativ OHNE mit dem Partner Kontakt aufgenommen zu haben, aus ebay läßt sich eine Bewertung nicht löschen, aber man kann eine erhaltene Bewertung kommentieren.

Bei höheren Warenwerten wird als Käufer empfohlen den Treuhandservice in Anspruch zu nehmen. Der kostet zwar extra, läuft aber im Prinzip so ab dass das Geld an den Treuhänder fliesst, dieser dem Verkäufer den Geldeingang bestätigt, der darauf die Ware losschickt, der Käufer nach Erhalt der ordnungsgemässen Ware die Info an den Treuhänder gibt und dieser dann das Geld an den Verkäufer schickt. Wie gut das funktioniert habe ich selber nicht
ausprobiert.

Wie schon angedeutet gibt es auch Mitglieder die sich mehrfach unter verschiedenen Namen anmelden. Was haben die davon?
Ganz einfach:
Merken diese dass der Preis nicht die gewünschte Höhe in ihrer Auktion erreicht steigern sie den Artikel unter dem anderen Namen hoch. Damit wird der Preis künstlich in die Höhe gepuscht. Nur durch eine feste Preisvorstellung kann man sich vor auf diese weise überzogene Preisen schützen.
In der Presse (Tageszeitung, Stiftung Warentest etc.) wird immer wieder über ebay aber auch den dort vorhandenen Betrügereien berichtet.

MEINE ERFAHRUNGEN:
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Ich habe schon viele Schnäppchen über diese Plattform gemacht die ich so im normalen Handel nicht bekommen hätte. Allerdings war ich manchmal zu gierig (wenn eine interessante Auktion nur noch kurz lief) und habe nicht aufgepasst (Artikelbeschreibung handelte um eine Bonus-DVD, ich stellte mir eine Film-DVD vor, so geschehen kürzlich für Shrek, ich wollte den Teil 1 sehen und ersteigerte eine von Ariel VERSCHENKTE DVD für über 10 EUR incl. Porto). Oder ich sah zu spät dass eine Ware aus Belgien kam und hatte dann Ärger mit der Post (Ware kam nie an, nach Verhandlung mit der Verkäuferin kam der Brief mit einer Teillrückgabe des Geldes zerfetzt und ohne Inhalt an).

FAZIT:
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Ebay ist eine tolle Einrichtung mit der man seine Sachen gut verkaufen oder Dinge günstig erwerben kann. Neben dem Spass und Vorfreude auf Schnäppchen sollte man die Vorsicht nicht ganz vergessen.

So, für alle die nun auf den Geschmack gekommen sind:
Viel Spass und Erfolg beim Kaufen und Verkaufen!

GLOSSAR:
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Paypal: (ein mittlerweile in ebay eingebundenes Verrechnungssystem über speziell eingerichtete Konten, für den Käufer stets kostenfrei, für den Verkäufer noch bis Jahresende frei, derzeit (24.8.-26.8.) bietet ebay eine Sonderaktion wenn man sich für den Service anmeldet) .

Powerseller:
Sind Verkäufer die mindestens 100 Bewertungen für verkaufte Artikel erhalten haben und davon mind. 99 % positiv ausfielen. Erkennbar am Symbol neben dem Namen.
Erhalten von ebay bevorzugte Behandlung (spezielle hotline, Hilfen etc.)

E-Snipe:
Ein nach den Richtlinien von ebay nicht erlaubtes System dass ganz kurz vor Ende einer Auktion einsteigert und aufgrund der kurzen Frist andere Bieter aus dem Rennen wirft. Klappt aber nicht immer und kostet Gebühren.

EINIGE SERVICES VON EBAY:
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Auf der Seite von ebay werden eine Menge Tipps für Käufer und Verkäufer bereitgehalten. Für Transaktionen, wie beispielsweise Gebotabgabe, Artikelvormerkungen erhält man Bestätigungs- und Erinnerungsmails.

mein ebay:
Ein sehr nützlicher Service. Hier kann ich mir interessante Artikel vormerken,
d. h. beobachten, ich werde hier auch noch an zu erledigende Aktionen (Bewertung, Zahlung usw.) erinnert.

ebay-shop:
Mit entsprechend hohem Umsatz kann man sich ein eigenes virtuelles shop einrichten. Erleichtert das Verwalten der zum Verkauf eingestellten Artikel.

Bietagent:
Ein tool, das automatisch bis zur Höhe des eingegebenen Preis mitbietet, wenn andere User einen Preis für einen Artikel angeben, auf den ich geboten habe. Beispiel: Ich gebe für einen Artikel EUR 50,00 ein, in ebay wird aber zunächst der Mindestpreis eingestellt, z. B. wenn noch kein Gebot vorlag, der Mindestpreis, also 1 EUR. Gibt ein anderer User nun als Betrag 10 EUR ein, bietet mein Agent mit und der andere bekommt den Hinweis dass er überboten wurde. Erst wenn er einen Betrag >50 eingibt erscheint er als Höchstbietender, solange bis der nächste drüberbietet.

Vielen Dank fürs Lesen, bewerten und kommentieren.
24.08.04 Errol


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
nomoney2

nomoney2

04.07.2005 01:40

hehe wiedermal ein toller Bericht über Ebay! Auch alles drin, übersichtlich, super!

modschegibbchen

modschegibbchen

29.09.2004 17:36

gehöre auch zu der "3-2-1-meins-fangruppe" und fand den bericht serh informativ. was das "kontra" betrifft, möchte ich mal sagen, dass jeder, der bei ebay bietet, das risiko kennt und weiß, dass auch hier betrüger versuchen, die leute übern tisch zu ziehen. wenn ich aber dann in einschlägigen medienberichten und superreportagen lese oder höre, daß jemand jammert, weil er beträge von mehreren 100 euro an jemanden überweist, denn er a) gar nicht kennt und der b) kaum Bewertungen oder negative bewertungen hat, dann sage ich mir, die leute sind selbst schuld. du hattest es ja auch schon so schön in deinem bericht gesagt, man sollte sich vor dem bieten, den verkäufer und die zur verfügung stehenden informationen ansehen. ich lese immer die bewertungen meiner ebay-partner (egal ob verkäufer oder käufer). auch ich habe schon negative bewertungen bekommen. dagegen kann man sich nicht schützen, aber wehren. außerdem sollte man ab einen bestimmten betrag oder beim berühmten "unguten gefühl" den treuhandservice von ebay nutzen. dir erst einmal danke für den tollen bericht. lg modschy

Christian1989

Christian1989

27.09.2004 19:25

wiedermal ein super bericht über ebay. Super ausführlich alles beschrieben . Ich hoffe man liest sich.

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