ebay.de

Erfahrungsbericht über

ebay.de

Gesamtbewertung (4571): Gesamtbewertung ebay.de

 

Alle ebay.de Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


Handel mit Suchtfaktor

4  04.08.2005

Pro:
Breites Angebot von Allem, manches Schnäppchen, für manches bekommt man als Verkäufer Geld wo man weg schmeißen wollte, viele guten Funktionen, große Stabilität der Plattform, viele Hilfestellungen, viele Zusatzprogramme

Kontra:
Nicht alles ist ein Schnäppchen, man muss teils viel lesen und beobachten

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Strukturierung der Angebote:

Vertrauenswürdigkeit des Anbieters:

mehr


Lukulus

Über sich: Ich wünsche allen ein gesundes neues JAHR 2012. Neuer Bericht über ein Tablet PC ist online. SUPER L...

Mitglied seit:17.03.2003

Erfahrungsberichte:384

Vertrauende:80

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 149 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nachdem ich nun einige Zeit schon bei Ebay gekauft und verkauft habe, möchte ich Euch einfach mal meine Erfahrungen zu Ebay erzählen. Ich sage gleich dazu, dass ich nicht auf alle Funktionen eingehe und dies keine Anleitung zu Ebay wird, sondern ein reiner Erfahrungsbericht. Daher wird keiner nach dem Lesen meines Berichts in der Lage sein, mit Ebay zu Recht zu kommen. Aber Ihr werdet vielleicht wissen, auf was Ihr Euch mit Ebay einlasst.


Wie bin ich zu Ebay gekommen?
========================

Ebay kennt wohl jeder, der im Internet surft oder ab und zu mal Nachrichten oder Reportagen sieht. Ständig hört oder lies man was über Ebay. Viele Links im Internet, gerade auch wenn man über Google nach etwas sucht, führen zu Ebay. So war mir Ebay schon längere Zeit bekannt, aber angemeldet habe ich mich deswegen noch nicht. Zum Kaufen hatte ich entweder kein Geld, vertraute Ebay nicht oder wollte nur Neuwaren. Zum verkaufen suchte ich in den letzten Jahren immer wieder Flohmärkte auf und verkaufte dort auch immer ganz gut. Pro Flohmarkt machte ich Gewinne nach Abzug der Standgebühren zwischen 60,-€ und 300,-€.

Dies war ein guter Tagessatz und manchmal konnte ich dort auch etwas kaufen, was mir gefiel oder ein schönes Spielzeug für meine Tochter darstellte. Doch in den letzten beiden Jahren stellte ich fest, dass die Waren auf Flohmärkten abnahmen. So fand man dort zum Großteil keine Spielsachen wie Lego oder Barbie mehr. Auch Hörspiele wurden immer seltener. So entschloss ich mich dann mal bei Ebay nachzuschauen, was es dort alles o gibt und für wie viel man so was ersteigern könnte. Und so nahm der Beginn seinen Lauf.


Wie lief die Anmeldung?
==================

Eigentlich ganz einfach. Auf der Startseite gibt es einen Link zur Anmeldung. Wenn man will, kann man aber auch erst mal als Gast Auktionen beobachten, einfach sich das eine oder andere anschauen oder sich durch die vielen Hilfelinks oder die Kommentare der Ebayuser durchlesen. Als ich mich dann entschloss mich einfach mal kostenlos anzumelden, zu verlieren gab es ja nichts, musste ich nur meine persönlichen Daten wie Vorname, Name, Adresse, ein Anmeldename und meine Bankdaten angeben. Letztere sind Vorraussetzung, damit Ebay bei Auktionseinstellungen die anfallenden Gebühren vom Konto abbuchen können.

Die Bankdaten kann man, muss man aber nicht ersichtlich einstellen. Für den Käufer ist es natürlich praktischer, wenn man sofort nach einer gewonnenen Auktion direkt die Bankdaten abrufen kann, um den Betrag zu überweisen. Aber auch für den Verkäufer ist es einfacher, da man nicht jedes mal wieder eine Email an den Käufer schicken muss. Daher habe ich die Bankdaten auch direkt abrufbar eingestellt. Sie bekommt ohnehin nur der Auktionsgewinner. Seit diesem Jahr kann auch einstellen, dass Käufer mit schlechten Wertungen oder Zahlgewohnheiten erst gar nicht an Auktionen teilnehmen dürfen. Dies habe ich eingestellt. Fakt ist aber trotzdem könnte ein solcher Käufer mit neuem Namen Mitbieten. Außerdem kontrolliere ich ohnehin meine Kontoauszüge immer regelmäßig. Sollte mal was falsch abgebucht werden, so würde ich es mitbekommen und könnte es rückgängig machen lassen.


Meine ersten Schritte bei Ebay
======================

Zuerst ist es erst einmal recht vielfältig was man so alles machen kann. Kaufen, Verkaufen, Beobachten, Suchfunktionen einrichten, "Mein Ebay" usw. Man sollte sich erst mal mit allem Möglichen vertraut machen und ausprobieren. Empfehlen würde ich auch, erst mal an eins bis drei Auktionen mit zu bieten, um einfach mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Ebayer so drauf sind. So wird ja auch bei Ciao jeden Neuling empfohlen erst mal zu lesen, bevor er einen Bericht online stellt, der dann vielleicht in der Luft zerrissen wird. Ähnlich den Farbklecksen hier bei Ciao gibt es bei Ebay bunte Sterne, die zeigen sollen, wie viel ein Ebayer schon gekauft und oder verkauft hat. Je "höher" der farbige Stern, desto besser kann die Bewertungsstatistik eines Verkäufers oder Käufers beurteilt werden. So machte es Sinn, bevor man verkauft, schon den ersten oder zweiten Stern zu haben.

So habe ich also erst mal mit den Einstellungen begonnen, hier und da in der Hilfe nachgelesen oder einfach mal gelesen, was andere bei Ebay so für Probleme oder Sorgen haben. Dann spielte ich mit der Suchfunktion in Ebay herum, um zu sehen, was mir alles so angezeigt wird. Hilfreich war mir dabei aber auch eine Fachzeitschrift, die gerade das Thema Ebay kaufen und verkaufen behandelte. Dann suchte ich nach Hörspielen der drei ???, nach Lego, DVD´s und CD´s. Die Vielfalt war erstaunlich. So wird fast jede Minute zwischen 7 Uhr und 22 Uhr Tag täglich ein Lego-Artikel versteigert. Die meisten Angebote finden Käufer.

Da ich immer wieder davon gehört hatte, dass man die Angebote und Verkäuferbewertungen gut lesen soll, tat auch dies. Ich schaue mir also immer die Bewertungen an, lese die Angebote und stellte fest, dass man bei einigen Anbietern tatsächlich aufpassen muss. Als ich mal für den Sohn meiner Freundin Yu-Gi-Oh Karten ersteigern wollte, las ich z.B. bei vielen Verkäufern, dass Käufer gefälschte Karten erhielten. Da diese Karten aber schon im Handel teils bis zu 50,-€!!! Kosten, ist dies sehr ärgerlich. Also lasse ich die Finger weg von solchen Käufern. Auch locken viele Käufer mit Überschriften wie "Über 50 KG Lego", "1000 DVD´s" und ähnlichen. Liest man dann das Angebot genauer, dann stellt man fest, das man nicht auf die vollen 50kg oder 1000DVD´s bietet, sondern nur auf eine zufällige Auswahl von 100Gramm oder einer DVD. Dies klingt dann nicht mehr so verlockend. Zu mal man bei den DVD´s vielleicht auch welche bekommt, die man schon hat oder den Film nicht gut findet.

Also kann ich auch jedem von Euch nur empfehlen die Texte gut durchzulesen und bei einem flauen Gefühl lieber die Finger davon zu lassen. Passt auch auf die Verpackungs- und Portokosten. Manche verlangen zwar nur 1€ als Startangebot für einen Artikel, aber sehr hohe Verpackungs- und Portokosten. Dies ist nicht immer gerechtfertigt. Würde ich z.B. eine Drei ??? Hörspielkassette für 1,-€ ersteigern, müsste dazu aber 3,40€ Verpackung und Porto bezahlen, dann kaufe ich die Kassette lieber neu. Denn neu erhalte ich die eine oder andere Kassette auch mal im Angebot für 3,50€.

Meine ersten Käufe
==============

Letztendlich fand ich dem Schein nach vertrauensvolle Verkäufer und bot mit. Ich stellte schnell fest, dass ich mit meinem analogen Zugang per Modem oft den Kürzeren zog. Viele bieten erst kurz vor Ende und wenn dann nur noch 30 Sekunden oder weniger bis zum Auktionsende sind, schaffe ich es nicht mehr noch rechtzeitig einmal mehr zu bieten. Außerdem nutzen manche User so genannte Bietprogramme, die automatisch bis zu einem bestimmten Betrag mit bieten. Manche Programme sind sogar so schlau, dass sie ab einem Höchstbetrag automatisch die Auktion aufgeben und bei einem anderen gleichen Artikel weiter bietet. Dies ist mir zeitgleich auch nicht möglich. So sind begehrte Artikel für mich kaum ersteigerbar.

Das heißt man braucht Geduld, um etwas Bestimmtes günstig zu ersteigern und auch viel Glück. So ersteigerte ich mal die drei Bände "Die Toteninsel" der drei ??? im schönen Jubiläumsschuber original verpackt für 5,-€, Versand und Porto bereits inklusive. Dies war ein absoluter Glücksgriff und so macht ersteigern Spaß. Dies konnte man als absolutes Schnäppchen verbuchen, da dieses Buch meines Wissens im Handel nicht mehr erhältlich ist und zweitens auch so um die 15,-€ gekostet hätte. Also habe ich 10€ gespart, bei einem ebenfalls neuen Artikel.

Nach diesem ersten guten Kauf, machte ich weiter. Mittlerweile habe ich für über 250,-€ Waren ersteigert. Bücher, Hörspiele, CD´s, DVD´s und viel Lego. Hätte ich alle Waren neu gekauft, sofern sie noch in Geschäften zu haben wären, hätte ich fast 1.000,-€ dafür bezahlt. Aber man muss auch aufpassen, denn hat man erstmal das eine oder andere Geschäft glücklich abgeschlossen, kann man auch in einen regelrechten Bietrausch verfallen. Schnell bietet man dann auch mal mehr, als man eigentlich bereit war auszugeben. Daher ist es sinnvoll frühzeitig Gebote zu suchen und zu beobachten. Also auch ruhig schon Tage vorher.

Hilfreich ist es auch, sich die beendeten Auktionen eines solchen Artikels anzuschauen. So sieht man oft schon, für wie viel Euro der Artikel verkauft wurde. Schnell stellte ich oftmals fest, dass es ein so begehrter Artikel war, dass ich nicht bereit war, ebenfalls so viel zu bieten, wie andere. Manchmal konnte ich aber auch so bestimmte Zeiten feststellen, wann solche Artikel billiger und wann teurer zu haben waren. Spielzeug wird sowohl am Wochenende, wie auch unter der Woche vormittags meist recht teuer verkauft. Zu diesen zeit sind anscheinend viele Mütter bei Ebay unterwegs. Da ist es schon besser sehr spät abends oder gerade in den Sommerferien nach Angeboten zu suchen. Wenn ein Bieter nicht dann schon von vorneherein ein sehr hohen Maximalbetrag eingestellt hat, kann man das Glück haben den Artikel zu ersteigern.

Einen Maximalbetrag kann jeder einstellen, der bietet. Dies sollte ein Betrag sein, den man bereit ist, für den gefundenen Artikel zu bezahlen. Ich biete aber erst eins bis zweimal ohne Maximalbetrag. Werde ich sofort nach Gebotsabgabe überboten, kann ich davon ausgehen, dass auch ein anderer Bieter einen Maximalbetrag eingestellt hat. Ich überlege mir dann ganz genau, ob ich bereit bin, weiter mit zu bieten oder ob ich es aufgebe. Oftmals gebe ich auf und probiere es woanders weiter. Bin ich allerdings der Höchstbieter, so stellte ich direkt ein Maximalbetrag ein, um andere auf die gleiche Weise abzuschrecken. Manchmal gelingt es, aber leider nicht immer. Manch Käufer bezahlt für eine gebrauchte Ware plus Porto mehr, als für die Neuware im Laden. Da kann ich immer nur mit dem Kopf schütteln.

Hat man erst mal einen Artikel ersteigert, heißt es für mich immer schnell Kontakt über Ebay mit dem Verkäufer aufzunehmen, um ihm meine Zahlungsbereitschaft zu zeigen und mir gegebenenfalls die Kontodaten geben zu lassen. Dabei sollte man immer freundliche Emails schreiben, dass kommt gut an und gibt meist bessere Bewertungen. Bewertungen gibt es allerdings nur schlecht, neutral und positiv. Neumitgliedern wird das schlechtere Bewerten als positiv allerdings seit ein paar Wochen nicht mehr so einfach gemacht. Da ich durch Ciao schon Erfahrungen zu Bewertungen habe, ist es für mich ein Nachteil. Warum sollte ich nicht neutral bewerten dürfen, wenn die Ware nicht so ist oder wenn wie in einem Fall der Verkäufer versicherten Versand anbietet, ich ihn dafür auch bezahle und er dann die Ware per Warenversendung ganz billig verschickt. Das für das Porto zuviel gezahlte Geld habe ich übrigens zurück gefordert und schnell zurück erhalten.

Eine besonders positive Bewertung gibt es leider nicht. Ich habe mittlerweile ein paar Legoartikel günstig ersteigert und von der Verkäuferin schon zweimal einen kleinen Bausatz als Bonus bekommen. In diesem Fall würde ich gern besonders positiv bewerten, konnte die jedoch nur im sehr kurzen Textfeld der Bewertung vermerken.


Meine ersten Verkäufe
=================

Die ersten Verkäufe gestalteten sich allerdings sehr aufwendig. Zuerst sollte man sich Auktionen von Anderen ansehen, die den gleichen Artikel anbieten. Auch bereits beendete Auktionen helfen dabei zu sehen, ob es sich überhaupt lohnt, den Artikel anzubieten. So kann es gut sein, dass der Artikel nicht sehr gefragt ist. Bevor man dann die ganzen Kosten wie Bilder, sofern man keine Digitalkamera oder einen Scanner nutzen kann, die Einstellgebühren und Provisionen von Ebay nicht raus bekommt, sollte man den Artikel erst gar nicht anbieten. Aber auch kleinere Dinge wie Bücher etc. bringen oft nur ein paar Cent Gewinn.

Rechnen sollte man auch bei der Verpackung. Hat man nicht zufällig Kartons, Packpapier oder andere Utensilien umsonst zu Hause, so muss man diese auch kaufen. Stellt man diese dem Käufer zusätzlich in Rechnung, wird der Artikel unattraktiver. Die Chance des Verkaufs sinkt somit um einiges. Auch als Neuling bieten manche noch sehr zögerlich, da sie nicht wissen, ob die Ware wirklich wie angeboten verschickt wird. Daher entschloss ich mich erst mal zu Waren, die nur ein paar Cent einbringen und nicht viel Verlust durch wenige Gebote einzustellen. Manche konnte ich verkaufen, andere nicht.

Schnell wurde mir klar, dass es viele Dinge gibt, die man beachten sollte. Bilder sind fast schon Pflicht. Ich ertappte mich auch oft, dass ich einen Artikel ersteigern wollte, aber aufgrund des fehlenden Bildes davor zurück wich. Bei höherwertigeren Artikeln ist ein Bild in der Listenansicht auch sehr hilfreich. So lockt man gleich Käufer zu seinem Angebot. Auch der Startpreis ist wichtig. Setzt man ihn bei 1,-€ an, kann es passieren, dass auch nur ein Bieter bietet und man den Artikel für nur einen Euro verkaufen muss. Stellt man ihn zu hoch ein, bietet erst keiner. Auch zu hohe Versandkosten schrecken ab. Ein gutes Mittelmaß zu finden, ist nicht immer einfach.

Was auf jeden Fall etwas bringt ist, wenn man auf einmal mehrere gleichartige Artikel einstellt und den potentiellen Käufer anbietet Porto zu sparen, in dem man die ersteigerten Artikel alle in ein Päckchen packt. Dies bringt manchmal mehr Gebote. Bei einer Hörspielkassette lohnt es sich nicht über 2,50€ zu bieten, da man mit Porto dann bei dem Neupreis ist. Kann man aber mehrere Hörspiele ersteigern, fällt das Porto nur einmal an und wird manchmal nicht dadurch höher. Was meiner Meinung nach nichts bringt ist, seine Waren auch bei Ciao in der Auktionen-Registerkarte anzupreisen. Ich hatte dadurch nicht mehr Interessenten.

Auch ist es als Verkäufer sehr wichtig, immer freundliche Emails zu schreiben und die Waren schnell zu versenden, sobald das Geld eingegangen ist. Wer auf sicheren Geldverkehr Wert legt, hat die Möglichkeit über PayPal das Geschäft abzuwickeln. Bei mir reichte es immer per Überweisung aus. Einmal erhielt ich jedoch meine Waren im Wert von ca. 10,-€ nicht. Allerdings konnte mir der Verkäufer glaubhaft nachweisen, dass er die Waren verschickt hat. Ich denke die Post hat es verschlampt, was bei unversichertem Versand vorkommen kann. Auch damit sollte man rechnen.


Die Funktionen, die Übersicht und die Technik im Schnellüberblick
=================================================

Ebay bietet sehr viele Möglichkeiten für den Käufer und für den Verkäufer Artikel zu suchen, zu beobachten und zu bieten, bzw. als Verkäufer einzustellen. Die Vielfalt mag im ersten Augenblick enorm zu sein, aber man findet sich schnell zu recht. Innerhalb von "Mein Ebay" wird alles zusammengefasst. Dies stellt die eigene Schaltzentrale dar. Man kann selbst ein paar einfache Einstellungen vornehmen, was dort angezeigt wird und in welcher Reihenfolge. Von dort kann man alles beobachten. Dies finde ich eine gute Hilfe.

Sucht man öfter mal die gleichen Artikel, so lassen sich sämtliche "Suchen" speichern und auch nachträglich anpassen. Sämtliche Anfragen oder Nachfragen zwischen Käufer und Verkäufer werden seit kurzem auch direkt in Ebay verwaltet. So hat Ebay laut eigener Aussage die Möglichkeit bei Streitigkeiten die Hintergründe nachzuvollziehen, um weiteren Ärger zu vermeiden. Ob dies so ist, kann ich nicht beurteilen, da es diesen Fall bisher nicht gab. Aber gut ist es schon, da man wirklich alles in Ebay nachschauen kann, selbst ältere Einträge.

Technische Probleme stellte ich bisher bei Ebay nie fest, was einen reibungslosen Kauf und Verkauf gewährleistete. Wer mehr als nur ein paar Sachen verkaufen will, der findet außer ein paar schönen Vorlagen für Artikelpräsentationen auch sehr viele Programme im Handel, die beim Verkauf bis hin zur Rechnungsschreibung unterstützen. Aber auch Käufer finden Bietprogramme oder Dienste. Dies findet man meines Wissen für kein anderes Auktionshaus im Internet.

An Waren findet man auch so ziemlich alles. Von technischen Geräten, über Sammlerstücke, DVD´s, CD´s, Spielsachen, Kleidung, Autos, Schmuck, Immobilien, Nippes, Bücher und und und. Es gibt eigentlich nichts, was es bei Ebay nicht gibt. Selbst Leute haben sich schon dort versteigert für Partys oder ein Friseur für einen Haarschnitt.


Fazit
====

Ebay bietet eine einfache und praktische Methode Waren zu kaufen und zu verkaufen. Dabei unterstützt Ebay mit einer relativ großen, aber doch recht intuitiv zu bedienenden Oberfläche und vielen Funktionen. Ein Preisvergleich ist somit einfach. Manches Schnäppchen kann man schon ergattern, aber man braucht manchmal Zeit. Vor allem sehr gefragte Dinge, sind schwierig oder nur über einen relativ hohen Preis zu ersteigern. Dies ist auch der Nachteil von Ebay, dass es so bekannt ist. Gleichzeitig stellt dies allerdings auch den Vorteil für Verkäufer dar. Es lohnt sich aber nicht alles bei Ebay einzustellen. Angefangen von Bilderkosten, Einstellgebühren, Verkaufsprovision und Verpackungsmaterialien, nicht zu vergessen eventuell anfallenden Internetzugangsgebühren, Telefongebühren, Strom- und Zeitkosten sind alles Kosten, die man erst mal durch ein Gebot bekommen muss. Wer also für billigere Waren oder Sammlerstücke noch halbwegs einen vernünftigen Preis erzielen will, hat es nicht immer leicht. Vorhersehbar ist nichts, auch wenn man es durch viele Vergleiche durch andere Auktionen teils steuern kann.

Stellt man nicht gleich Kostbarkeiten ein, kann man aber auch nicht viel verlieren. Kaufen macht auf jeden Fall Spaß, ja kann fast schon zur Sucht werden. Daher empfehle ich Ebay, aber vergebe nur 4 Sterne, da es keine Plattform für Alles ist. Andere Auktionsplatteformen würden bei mir aber auch nicht besser, sondern eher schlechter abschneiden. Zumindest was das Angebot betrifft. Dies ist nirgends so groß wie bei Ebay. Mir macht es auf jeden Fall Spaß ab und zu mal was zu ersteigern oder einzustellen und zu verkaufen.


So dann bin ich mal auf Eure Kommentare zu Ebay und meinem Bericht gespannt. Wie sind denn Eure Erfahrungen damit oder habt Ihr Euch nicht getraut bei Ebay was zu ersteigern oder zu verkaufen? Also los, kommentiert schon 3…2…1…


Euer Lukulus

Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
meinemiamaria

meinemiamaria

30.10.2011 17:28

Es hat sich viel zum Negativen verändert ! Ich bin schon fast 10 Jahre bei ebay ! Früher war das auch wirklich besser. Da hat sich ein Käufer überlegt, ob er wegen einem Versandkostenpreis, den er zu hoch fand eine negative Bewertung schrieb, denn dann bekam er auch eine. Das geht heute nicht mehr. Der Verkäufer ist auf Gedeih und Verderb auch die Gunst des Käufers angewiesen, der nach der Auktion auch noch anfängt den Versandpreis zu drücken ! KAUFEN kannst Du immer ganz OHNE Risiko ! Dieses blöde PayPal nimmt 10 % für den ganzen Preis vom Verkäufer, als Käufer bist Du da fein ´raus ! Wenn die Ware nicht ankommt, bekommst Du anstandslos das Geld von PayPal zurück, der Verkäufer zahlt´s ja ! Es lohnt sich eigentlich nicht mehr zu verkaufen, das ich die Sachen immer billiger verkaufen ! Ich bekomme eine NEUE wirklich schöne Bluse schon für 5 Euro MIT Versand ! Das rechnet sich für den Verkäufer doch kaum noch ! ------ Maria -----

t.schlumpf

t.schlumpf

23.10.2010 13:07

Bin auch wieder da und hab saubere, frische Wäsche bei ;o)

XxAnGeLxX

XxAnGeLxX

08.10.2009 15:55

Ein sehr informativer Bericht mit vielen Erfahrungen.. da lasse ich doch glatt mal ein BH da! :)

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 7542 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"besonders hilfreich" von (32%):
  1. t.schlumpf
  2. XxAnGeLxX
  3. mariosedlak
und weiteren 45 Mitgliedern

"sehr hilfreich" von (67%):
  1. meinemiamaria
  2. yesup
  3. rollingbeaver
und weiteren 97 Mitgliedern

"hilfreich" von (1%):
  1. Animagus17

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.