Ebay = (fast) alles finden und loswerden.
23.08.2008 (14.06.2008)
Pro:
Riesiges Angebot . man findet hier (fast) alles
Kontra:
überteuerte Portokosten
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Navigation / Übersichtlichkeit:
Umfang des Angebots:
Aktualität der Website:
Strukturierung der Angebote:
Vertrauenswürdigkeit des Anbieters:
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 Cybermike1202
Über sich:
Nach langer Auszeit bin ich nun wieder (etwas) mehr aktiv bei Ciao. Neuer Bericht über meinen Wäsche...
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1.) Was ist eBay 2.) Anmeldung 3.) Mitgliedskonto 4.) Unterschied: private und gewerbliche Konten 5.) Seitenaufbau 6.) Kaufen & verkaufen bei ebay 7.) Verkaufsagenturen 8.) Gibt es Einschränkungen beim Verkauf? 9.) Bewertungen 10.) Mein Fazit ----------
1. ) Was ist eBay eBay ist ein Online-Marktplatz. Nein - es ist eigentlich DER Online-Marktplatz. Das heißt, hier kann man alle möglichen Dinge kaufen oder verkaufen.
Zur Geschichte von eBay: Gegründet wurde eBay im Jahre 1985 von Pierre Omidyar in den USA. Omidyar`s Idee war, für Sammler jeglichen Interesses eine Plattform zu schaffen, um Ihre Objekte zu kaufen bzw. zu verkaufen. Auf diese Idee brachte ihn seine Frau, eine PEZ-Sammlerin (Pfefferminz-Candies), die meinte, dass es toll wäre, mit anderen Sammlern über das Internet in Kontakt zu treten und ihre Sammlung zu erweitern. Pierre Omydiar programmierte also eine entsprechende Webseite. Die Seite wurde ein voller Erfolg, und so gründete er im September 1995 das Internet-Auktionshaus "eBay". Mit zunehmender Nutzung von eBay verlangte er Gebühren für die Nutzung seines Angebotes. Im Jahre 1996 konnte eBay erstmals Gewinne verbuchen und 1998 wurde es ein börsenoritiertes Unternehmen. Omidyar wurde durch eBay reich. Er ist heute mehrfacher Milliardär. .Soviel zur Entstehungsgeschichte von eBay (Quelle: Wikipedia).
Kontaktadresse von ebay in Deutschland: eBay International AG Zweigniederlassung Deutschland Albert-Einstein-Ring 2-6 D-14532 Kleinmachnow Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam, HRB-Nr.: 16368 P
2.) Anmeldung Um bei eBay kaufen und verkaufen zu können, muß man sich zunächst einmal anmelden. Man benötigt dafür nur eine gültige E-Mail-Adresse und muß mindestens 18 Jahre alt sein. Anmelden kann man sich bei eBay über einen Link oben auf der Startseite. Wenn man also auf "Anmelden" klickt, öffnet sich ein neues Fenster. Hier gibt man seine persönlichen Daten ein (Adresse, Telefon, Geburtsdatum, sowie die E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse muß man dann noch einmal bestätigen. Außerdem muß man angeben, ob man ein privates Mitgliedskonto oder ein gewerbliches Mitgliedskonto anlegen will. Und natürlich muß man sich einen Usernamen wählen. Das Geburtsdatum ist wichtig, um die Volljährigkeit eines Mitglieds feststellen zu können. Man ist dann aber nicht sofort freigeschaltet, sondern muß noch ein wenig warten, weil eBay die Angaben natürlich zunächst überprüft. Die Überprüfung ist wesentlich einfacher, wenn die eigene Identität schon einmal von einem anderen Online-Dienst (bspw. WEB.DE oder T-Online) verifiziert wurde.
3.) Mitgliedskonto Jeder, der bei ebay kaufen oder verkaufen will, benötigt ein Mitgliedskonto. Dieses ist sozusagen die Schaltzentrale für alle Aktionen bei ebay. Zum Einen hinterlegt man hier seine persönlichen Daten, die für eine Kaufabwicklung notwendig sind. Dazu gehören eine Kontakt- und eine Lieferadresse, zum Anderen bestimmt man die Art des Konto (Privat oder Gewerblich). Ändern sich diese Daten (bspw. durch Änderung der Adresse (Umzug) oder Heirat (Namensänderung)), so werden diese zunächst überprüft. Hierzu sendet ebay Europa (Sitz in der Schweiz) die Daten an die ebay-Zentrale in den USA. Von dort werden die Daten an die Schufa gemeldet.
4.) Unterschied: private und gewerbliche Konten Der Unterschied zwischen privaten- und einem gewerblichen Mitgliedskonto: Ein privates Konto ist sinnvoll, wenn man Artikel verkaufen will, die man nicht mehr braucht - oder wenn man Artikel nur für den persönlichen Gebrauch kaufen möchte.Ein gewerbliches Mitgliedskonto ist dann notwendig, wenn man... - Artikel kauft, die man weiterverkaufen will. - Artkel vekauft, die man für den Weiterverkauf selbst hergestellt hat. - regelmäßig eine große Zahl von Artikeln verkauft. - häufig Artikel verkauft, die man nicht für eigene private Zwecke benutzt. - ein Verkaufsagent ist - Artikel für eigene geschäftliche Zwecke kauft.
Dann sollten man noch die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" sowie die "Datenschutzerklärung" lesen und bestätigen. Und dann erhält man schließlich (entweder per eMail oder Briefpost) einen Code, mit dem man seine Anmeldung bei eBay abschließen kann. Wer bei eBay etwas anbieten möchte, muß eine Angebotsgebühr bezahlen. Zusatzgebühren für das Hervorheben von Angeboten können auch anfallen. Wenn man über eBay einen Artikel verkaufen konnte, fällt eine Provision für eBay an, die der Anbieter/Verkäufer bezahlen muß. eBay verlangt Gebühren auch für die Nutzung verschiedener Funktionen und Tools, die von eBay zur Verfügung gestellt werden.
Die Einrichtung eines Verkäuferkontos ist kostenlos. Es fallen erst Gebühren an, wenn man etwas anbietet.
5.) Seitenaufbau Die Startseite von ebay ist wie folgt aufgebaut: Ganz oben links sieht man das Ebay-Logo. Daneben kann man sich einloggen, wenn man schon Ebay-Mitglied ist, oder man kann sich neu anmelden. Oben rechts sieht man eine Liste mit weiteren Funktionen. Dies sind: Kaufen, Verkaufen, Mein ebay, Community und Hilfe. Hat man sich eingeloggt, so sieht man rechts oben eine Übersicht über Käufe und Verkäufe. Außerdem wird man hier über neue Nachrichten informiert. Links auf dieser Seite sieht man die Kategorien-Übersicht.. Diese zeigt jedoch nur einen kleinen Ausschnitt der Kategorien. Will man mehr Kategorien sehen, so klickt man am Ende dieser Liste auf Alle Kategorien aufrufen. Dann öffnet sich ein weiteres Fenster mit Kategorien. Am ende dieser Liste findet man noch einmal eine Aufforderung zum Anklicken. Und dann sieht man wirklich alle Kategorien, die es bei ebay gibt. Und das sind die Kategorien im Einzelnen:
- Antiquitäten und Kunst
- Audio & Hi-Fi
- Auto und Motorrad: Fahrzeuge
Auto und Motorrad: Teile, Baby, Beauty & Gesundheit, Briefmarken, Bücher, Büro & Schreibwaren, Business & Industrie, Computer, Feinschmecker, Filme & DVDs, Foto & Camcorder, Garten, Handy & Organizer, Haushaltsgeräte, Heimwerker, Immobilien, Kleidung & Accessories, Modellbau, Möbel & Wohnen, Münzen, Musik, Musikinstrumente, PC- & Videospiele, reise, Sammeln & Seltenes, Software, Spielzeug, Sport, Tickets, Tierwelt, TV, Video & Elektronik, Uhren & Schmuck.
Dies sind also die Hauptkategorien von ebay. Diese haben wieder jede Menge Unterkategorien. Hinter jeder dieser Unterkategorien sieht man eine Zahl in Klammern. Diese Zahl gibt an, wieviele Artikel in dieser Kategorie gerade zum Kauf angeboten werden.
6.) Kaufen & verkaufen bei ebay Will man einen Artikel kaufen oder ersteigern, so kann man auf der Startseite oben die Produktbezeichnung eingeben. ebay listet dann alle Angebote zu einem bestimmten Artikel auf, wobei das jüngste Angebot immer ganz oben in der Liste steht. In dieser Liste kann man außerdem erkennen, ob es sich um eine Auktion handelt, oder ob man den Artikel auch sofort kaufen kann.Wir klicken mal eine Auktion an. Ganz oben auf der Seite sieht man die Beschreibung des angebotenen Artikels. Darunter (manchmal, nicht immer) ein Bild des Artikels. rechts daneben sind die Daten der Auktion angegeben: Aktuelles Gebot, Angebotsende, Infos zum Versand, sowie evtl. vorhandene Gebote auf diesen Artikel.
Hier kann man auf den Artikel bieten. Dazu trägt man sein Gebot in das Feld Ihr Maximalgebot ein. Es wird dabei auch ein Mindesbetrag angegeben. Das Angebotsende (wie lange eine Auktion läuft) ist auch angegeben, bis auf die Minute genau. Man kann hier also sehen, wie lange man auf den Artikel bieten kann, bis die Versteigerung beendet ist. Der Meistbietende erhält am Ende den Zuschlag. Auf dieser Seite erfährt man außerdem Einzelheiten über den Verkäufer. Rechts von der Artikelbeschreibung kann man sein Profil (bei ebay heisst das mich-Seite) aufrufen. Auf dieser Seite kann man sehen, wieviele Artikel ein ebay-Mitglied schon angeboten hat, und wie dieses Mitglied bewertet wurde.
Wenn man auf einen Artikel bietet, und den Zuschlag erhält, muß man ihn auch kaufen. Ausnahmen gibt es nur in zwei Fällen. Nämlich dann, wenn... a) ...man sich aus Versehen beim Gebot vertippt hat. Man wollte also bspw. 15,00 € bieten und vergißt das Komma, so daß man € 1.500 bietet. Solche Gebote kann man zurückziehen, muß aber anschießend ein neues, korrektes Gebot abgeben.
b) ...die Artikelbeschreibung stark verändert wurde, nachdem man ein Gebot abgab. Wenn der angebotene Artikel also nicht mehr dem entspricht, auf den man ursprünglich geboten hat. Wenn mehrere Zahlungsmethoden angeboten werden (bsw. Papal, Überweisung usw.), wählt man die gewünschte aus. Wenn man mit Paypal bezahlt (ebay-Käuferschutz) sind die gekauften Arikel bis zu 1.000 Euro versichert.
7.) Vekaufsagenturen Verkaufsagenturen haben die Aufgabe, im Auftrag eines Dritten Artikel über ebay zu veräußern. Wenn ich also etwas auf ebay anbieten möchte, aber nicht selbst als Verkäufer auftreten will, kann ich eine solche Agentur beauftragen, gegen eine Gebühr meine Artikel auf ebay anzubieten. Es gibt dafür keine festgelegten Beträge. Die Gebühren muß man mit dem Agenten selbst aushandeln.
Bei ebay gibt es ein Verzeichnis aller Verkaufsagenten. Hier findet man über die Angabe der Postleitzahl Verkaufsagenturen in Wohnortnähe. Manche Agenturen haben sich spezialisiert, d. h. bieten Ihre Dienste nur für einen bestimmten Bereich an (bspw. Verkauf von Möbeln). Andere verkaufen alle möglichen Arten von Artikeln. Ob ein Verkaufsagent vertrauenswürdig ist, kann man natürlich an seinem Bewertungsprofil bei ebay erkennen. Verkaufsagenten haben entweder ein Ladengeschäft oder bieten einen Abholservice. Das heißt, man kann einen Artikel, den man verkaufen will, entweder selbst dort abgeben, oder der Agent holt den zu verkaufenden Artikel bspw. per Kleintransporter ab. Wenn man bspw. ein paar gebrauchte CDs oder Bücher verkaufen will, bringt man sie natürlich selbst beim Agenten vorbei. Möchte man aber ein Möbelstück - bspw. ein Klavier - verkaufen, so kann man diese vom Agenten abholen lassen.
8.) Gibt es Einschränkungen beim Verkauf? Bei ebay weden sehr viele verschiedene Dinge zum Verkaufen oder Ersteigern angeboten. Manche dieser Angebote verstossen jedoch gegen geltendes Recht, gegen die Grundsätze von ebay oder einfach gegen die guten Sitten. Aus diesem Grund werden solche Angebote auch nicht geduldet. Dazu gehören bspw. Raubkopien, Waffen, Nationalsozialistische Artikel, Archäologische Funde. Es gibt aber auch Ausnahmen. Welche das sind, wird in der ebay-Hilfe erklärt
9.) Bewertungen Es gibt auch ein Bewertungssystem bei ebay. Man kann andere Mitglieder also "benoten". Das gilt sowohl für Käufer als auch für Verkäufer. Hier kann man also angeben, wenn man zufrieden oder unzufrieden ist: War der Artikel wie in der Aktion beschrieben? Wie war die Kommunikation mit dem Anbieter oder Käufer. Und man kann hier angeben, ob man mit dem Versand (Zeit, Kosten) zufrieden war.
Diese Informationen können dann alle ebay-Nutzer einsehen, die das Profil aufrufen. Außerdem kann man einen Kommentar abgeben, in dem man sich positiv oder negativ über ein ebay-Mitglied äußert. Dies alles kann man auch im Bewertunsprofil einsehen. Wieviele positive, neutrale oder negative Bewertungen bekam das Mitglied!? Diese Statistik enhält alle Bewertungen der letzen 12 Monate.
10.) Mein Fazit Ich bin kein regelmäßiger Ebay-Nutzer, kaufe nur gelegentlich etwas. Habe aber bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Die Kaufabwicklung war problemlos und die Kommunikation mit den Anbietern / Käufern war sehr gut. ebay ist absolut empfehlenswert. Mein einziger Kritikpunkt ist das teilweise völlig überteuerte Porto, das manche Verkäufer/Anbieter für die Zusendung des ersteigerten Artikels verlangen. So bezahlt man auf den Auktionsbetrag oft noch deftig drauf. Eine bei ebay leider weit verbreitete Unsitte...
© LittleGiant für Yopi, Dooyoo und MyMeinung, Cybermike1202 für Ciao!
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30.10.2011 17:53
Es hat sich viel zum Negativen verändert ! Ich bin schon fast 10 Jahre bei ebay ! Früher war das auch wirklich besser. Da hat sich ein Käufer überlegt, ob er wegen einem Versandkostenpreis, den er zu hoch fand eine negative Bewertung schrieb, denn dann bekam er auch eine. Das geht heute nicht mehr. Der Verkäufer ist auf Gedeih und Verderb auch die Gunst des Käufers angewiesen, der nach der Auktion auch noch anfängt den Versandpreis zu drücken ! KAUFEN kannst Du immer ganz OHNE Risiko ! Ebay hat die Gebühren auf 9 % angehoben und dieses blöde PayPal nimmt 10 % für den ganzen Preis vom Verkäufer, als Käufer bist Du da fein ´raus ! Wenn die Ware nicht ankommt, bekommst Du anstandslos das Geld von PayPal zurück, der Verkäufer zahlt´s ja ! Es lohnt sich eigentlich nicht mehr zu verkaufen, das ich die Sachen immer billiger verkaufen ! Ich bekomme eine NEUE wirklich schöne Bluse schon für 5 Euro MIT Versand ! Das rechnet sich für den Verkäufer doch kaum noch ! ------ Maria -----
13.03.2010 18:34
Interessant. Liebe Grüße, Elena
01.09.2008 18:43
Zu deinen Kontras solltest du dann doch die ( leider nicht mehr so seltenen ) schwarzen Schafe zählen - die letzte Zeit habe ich hier nur noch ins Fettnäpfchen gegriffen ,o(