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Abgesang einer weiteren Ami Ikone-Portoverarsche

1  04.06.2009 (20.09.2009)

Pro:
Gute Übersicht und schnelle einfache Suche

Kontra:
Als Privatmann wird man faktisch immer über den Leisten gezogen

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Strukturierung der Angebote:

Vertrauenswürdigkeit des Anbieters:

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yesup

Über sich: Fresswahn is gone....? Wenn die Besten gehen, was bleibt hier noch?

Mitglied seit:31.08.2000

Erfahrungsberichte:731

Vertrauende:160

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 207 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ergänzungen am Ende des Textes


So liebe Freunde kommen wir doch mal zu einer weiteren Ikone der Amerikaner (GM, diverse Banken und vor ein paar Jahren ein paar große Ölfirmen, haben die ja schon selbst zu Grabe getragen).

Was ist ebay?
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Ebay wurde wohl vor rund 15 Jahren in Silicon Valley (nehme ich mal an) gegründet. Die Idee war: Einen Kontakt herstellen für Käufer und Verkäufer. Da das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, haben die schlauen Erfinder der Website Ihre Plattform allen Usern zur Verfügung gestellt. So konnte Verkäufer ihren Tündel loswerden und Käufer Rares und seltenes oder einfach Schnäppchen machen.

Im Endeffekt also ein großer Flohmarkt im Internet. Lange Zeit lief das auch alles ganz gut und funktionierte für beide Seiten wunderbar.

Mit der Zeit kamen aber die ersten schwarze Schafe die die Seite nutzten und um Ware zu verkaufen die sie nicht hatten, die kaputt war oder die sonst irgendwie auch den ersteigerten Preis nicht wert ist. Dies entgegnete ebay recht früh schon mit den Bewertungen anhand man die Qualität des Verkäufers erkennen konnte. Da auch dies mit der Zeit nicht den gewünschten Erfolg (gegen Mißbrauch) zeigten, wurde vor ein paar Jahren Paypal eingeführt, das dem Käufer Schutz bietet, das für seine Zahlung auch die Ware kommt, bzw bei Nichterhalt der Ware er sein Geld zurückerhält.

Ein weiteres Problem stellte sich im Laufe der Zeit ein: Waren zu Anfangs hauptsächlich Privatleute die Hauptakteure wurden im Laufe der Zeit immer mehr Auktionen von gewerblichen Händlern angeboten. Das geht heutzutage sogar so weit, das auch auf der Käuferseite häufig Händler und Weiterveräußerer sind. Aus diesem Grund ist es für einen privaten Käufer oder Verkäufer faktisch auch gar nicht mehr möglich ein Schnäppchen zu schlagen bzw. einen akzeptablen Preis für seine Auktion zu erzielen. Ein Problem was bis heute noch nicht gelöst ist.


Wie funktioniert ebay?
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Zuerst muß man sich erst mal bei ebay anmelden um überhaupt etwas ersteigern oder verkaufen zu können. Als Verkäufer wird man es als Neukunde erst mal schwer haben, da man ja noch keine positiven Bewertungen erhalten hat.

Ist die Anmeldung erfolgreich verlaufen kann man es wagen an einer Auktion teilzunehmen. Nehmen wir mal beispielsweise an wir wollen etwas kaufen. Ich habe jetzt mal das Spiel Okami für die Wii als Suchbegriff eingegeben. Die Suche ergibt dann aktuell 17 Treffer. Die "Trefferanzeige" ist dann immer gleich aufgebaut:
1) Sortiert nach Ablauf des Gebots 2) Die Kurzbeschreibung des Artikels 3) Die Anzahl der Gebote 4) der aktuelle Gebotspreis +5) die Versandkosten. In dem Beispiel hier kann man schnell die Händler identifizieren. Während ein Wii Spiel kurz vor Abschluß der Auktion (bis 2 Tage) noch bei 7 bis 20 Euro steht, sind die Händler bei rund 25 Euro und dem Vermerk sofort kaufen. Möchte man mitsteigern klickt man den gewünschten Artikel auf (vorher a) Preise checken b) Bewertung und Umsätze des Käufers anschauen c) Versandkosten checken d) evtl. weitere Artikel des Verkäufers checken und natürlich e) Anzahl der Gebote checken). Ist man nach diese Prozeß immer noch gewillt kann man ein Angebot abgeben, was einem für das Produkt sinnvoll erscheint. Sofern man den Artikel unbedingt haben will, kann man auch ein Maximal abgeben. Nach der Eingabe muß man das Gebot noch einmal per Klick bestätigen, da man ein rechtsverbindliches Kaufangebot abgegeben hat.

Ausgang: Optimalerweise bekommt man das Produkt zu einem gewünschten niedrigem Preis. Sofort nach Auktionsende erhält man eine Mail mit den Daten des Bankdaten des Verkäufers (sofern man nicht Zahlung per paypal oder Kreditkarte gewählt hat). Nach Zahlung erhält man dann kurzfristig die beschriebene Ware. So der Optimalfall.

Bei einem Verkauf läuft das ähnlich:

Auf verkaufen klicken. Dann bekommt man in der Regel schon die richtigen Unterkategorien vorgeschlagen. Anschließend darf man 1 Bild kostenlos einstellen und den Artikel beschreiben. Das ist alles noch kostenlos. Weitere Bilder, mehr Beschreibungen, eine gewünschte Startzeit usw kostet alles extra. Sollte die Ware verkauft werden, erhält ebay automatisch immer einen Prozentsatz, das kann dann von 10% - 35% des Versteigerungserlöses sein!


Was es zu beachten gilt
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Als Käufer: Wie schon beschrieben sollte man sich nicht nur auf die bisherigen Bewertungen verlassen. Es ist schon vorgekommen, das jemand hunderte von positiven Bewertungen hatte (Billigartikel) und auf einmal teure Artikel (Computer etc) einstellt und dann die Gelder kassiert und nichts liefert.

Ebenso jubeln viele ebayer ihre eigenen Angebote hoch (Freunde/Familie bieten auf die Artikel und jubeln somit den Preis hoch, d.h. das nicht sichtbare maximal Angebot wird künstlich hochgejubelt). Von daher: Wer ein Schnäppchen machen will: Nehmt Euch einen Preis vor, den ihr maximal bereit zu zahlen und laßt euch nicht von der Mail "sie wurden überboten" irritieren!

Behaltet immer die Versandkosten im Blick: Speziell bei Waren- und Büchersendungen sind oftmals Versandkosten von 2,50 Euro und mehr angegeben und wenn man bezahlt hat, kommt die Chose dann doch mit 0,70 Euro als Buch- oder Warensendung.


Als Verkäufer:

Wenn ihr etwas einigermaßen wertvolles hat: Laßt Freunde/Bekannte mitbieten damit eure Ware nicht absolut unter Wert verkauft wird.

Als Start für die Auktion und somit auch Ende sollte die Uhrzeit zwischen 18 und 21 Uhr liegen! Nachts um 3 eine fällige Auktion erzielt selten einen guten Preis.

Stellt ein adäquates Bild des Produkts ein und nutzt die Möglichkeiten das Produkt ordentlich zu beschreiben.


Meine Erfahrungen:
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Da ich faktisch seit Anfang an dabei bin und so 3-5 x im Jahr als Käufer oder Verkäufer auftrete habe ich jahrelang sehr positive Erfahrungen gesammelt.

Sogar 2 Autos habe ich vor Jahren darüber verkauft. Im nachhinein total bekloppt das wäre über mobile.de sicherlich viel günstiger und ohne weniger Ärger abgelaufen, aber eine lustige Erfahrung -im nachhinein- war es allemal.

Zuletzt (in den letzten 3-4 Jahren) war es kaum noch möglich etwas günstig zu erwerben oder etwas zu verkaufen und einen vernünftigen Preis zu bezahlen.

Was mich ebenfalls unglaublich ankekst ist die unglaubliche freche, dumme, dämmliche und absolut unverschämte Art und Weise wie viele Ebayer mittlerweile mit einem kommunizieren. Dann titschen die Partner ebenfalls recht schnell aus und machen fiese Kommentare negativen Bewertungen. Bitte schön wenn sie wollen: Mit mir nicht mehr!


Fazit:
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Ich habe bzw. bin daran meine Mitgliedschaft zu kündigen. Mich dermaßen anpöbeln zu lassen, habe ich einfach nicht nötig. OK wenn ich das EuroStarterkit im Wert von 10,23 Euro für 8,50 Euro versteigern lasse, bin ich das selber schuld, aber ich versende die Ware trotzdem weil es sich ja so gehört, aber das ganze Theater da außen rum? Ach nö Leute.

Mit fällt absolut kein Beispiel mehr ein, was man als Privatmann heute noch kaufen oder verkaufen kann, oder das es nur Streß, Ärger oder einen Preis fern von gut und böse ist. Natürlich kann man noch Glück haben, aber meine persönliche Erfahrung ist das nicht.

Leider sehe ich auch viele Kunden (bei mir in der Bank) die Ebay eher als Hobby und Sport betrachten, da die Umsätze in der Regel des Spaßes wegen und nicht wegen günstigen Kauf- Verkaufsmöglichkeiten getätigt wurden.

Vermutlich werde ich jetzt einen Haufen Kritik bekommen, da ich den Laden so zerreiße, aber damit kann ich leben. Dann bitte ich jetzt schon mal die negativen Werter ihre positiven Erfahrungen in den Kommentar zu schreiben (Anschließend bitte in den Spiegel schauen...)


UPDATE 25.08.09
gekauft Was-ist-was Buch
Preis 1 Euro, Versandkosten 1,75 Euro, frankiert: 0,85 Euro (macht 100% mehr)

gekauft: Was-ist-was Buch
Preis 1 Euro, Versandkosten 1,85 Euro, frankiert 0,85 Euro (macht über 100% mehr)

gekauft: was-ist-was buch x2
preis 1 euro, Versandkosten 2,50 Euro, frankiert 1,40 Euro (macht nur 90% mehr-ey ein Schnäppchen)

Mal schauen was die anderen ersteigerten Ware für miese Portoabzocke waren

27.08.09 der nächste Schwung ist durch:

gekauft DVD
Preis 1 Euro, Versandkosten 1,50, frankiert 1,45 Euro ist ok

gekauft wasi-ist-was buch
Preis 1 Euro, Verandkosten 2 Euro, frankiert 1,45 Euro (macht nur rund 25% zuviel)

gekauft dvd
Preis 2,05 Euro, Versandkosten 1,45 Euro, frankiert: 1,45 Euro top

gekauft dvd
Preis 3,61 Euro, Versandkosten 1,45 Euro, frankiert : 2,20 Euro (?hah?!)

gekauft dvd
Preis 2,05 Euro, Versandkosten 1,8 Euro, frankiert 1,35 Euro (das ist a) rund 30% zu teuer und b)war die DVD nur englischsprachig der ISBn text gab den deutschen Inhalt wieder - klein in der Beschreibung stand der Hinweis auf UK Import - toll)


12.09.09 ergänzung:
gekauft 2 was ist was bücher. porto bezahlt 1,50 euro, frankiert 1,40, top ware. sehr gut

gekauft 1 was ist was buch. porto bezahlt 2,20 euro,frankiert 0,85 ->Verarsche

gekauft 1 was ist was buch, porto bezahlt 1,9 euro, frankiert 1,8 euro. top

20.09.09 Eine Ergänzung eines Ciao Mitglieds: halli hallo, ja ich war "Powerseller" bei eBay aber das ist lange Zeit her!! Zum Schluss habe ich nur noch gekauft und das mieseste was mir passiert ist: Ich habe 3 so kleinere Artikel im Wert von ca. 12,00 Euro bei einem Händler gekauft und mich gleich nach den Versandkosten für 1 Paket erkundigt. Antwort kam keine und so habe ich auch nicht bezahlt. Nach einer gewissen Zeit kam die Mahnung von eBay, denen habe ich das mitgeteilt und somit war die Sache erledigt - dachte ich - heute erhalte ich Schreiben von Rechtsanwälten, die diese Forderung eintreiben wollen!! Nur ich weiß keinen Namen mehr, Dir ist sicher bekannt dass eBay nicht auf Dauer die Daten speichert und mit so etwas rechnet ja kein Mensch. Diese Story kannst Du ruhig in Deinen Bericht mit einbauen. Zwischenzeitlich fällt mir auf, dass keine Seite dermaßen lang zum Aufbau einer Seite braucht, mir ist auch das Kaufen vergangen. Ich danke Dir für das BH zu diesem simplen Fragebogen und wünsche Dir noch einen wunderschönen Sonntag

Und ein Schmankerl noch von meiner letzten Was ist Was Ersteigerung. Für "Porto" habe ich 2,20 Euro überwiesen. Da habe ich mir mal erlaubt nachzufragen, ob das Porto "richtig" wäre. Antwort des ebayers: "Porto wie es im Artikel steht !! Postweg 28 km beide Wege zusammen !!". Auf meine Verständnisfrage kam dann die Antwort "So wie es im Artikel steht, sonst bitte nicht mitbieten, ich habe je 14 km Postweg hin und nochmal zurück, schenken kann ich bei 1 Euro nichts mehr !!!". Als ich das Buch dann erhielt war wie erwartet 0,85 Euro frankiert. Gut das ich mehrmals nachgefragt habe ob 2,20 Euro Porto nicht zuviel war. Aber da der Ebayer anscheinend wegen mir 14 km bis zur Post und zurück.... zurücklegen mußte, darf ich dann rund 250% zuviel Porto bezahlen.

Portoverarsche at his best,...

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Dr.Claudia

Dr.Claudia

20.01.2010 11:35

Ich kaufe zwar noch ganz gern dort ein, aber als Verkäufer habe ich mich schon lange verabschiedet. Viel zu viel Stress und Ärger! LG Claudia

Mikey70

Mikey70

17.10.2009 00:00

Hallo, ich habe das Gefühl, Du hast viel Frust, und bist deswegen nicht ganz objektiv. "Portoverarsche" ist mir als Käufer selten passiert. Auch als Verkäufer berechne ich immer nur das frankierte Porto. Man sollte meinen, ich habe dann die höchstmögliche Sternbewertung bei den Versandkosten, doch gefehlt! Es gibt eben Ebayer, die träumen! Im übrigen weiß man ja beim Bieten das verlangte Porto. Erscheint es zu hoch, läßt man's. Was mich mehr anstinkt, ist der immer mehr um sich greifende zwangskostenlose Versand. Aber das war ja bei Deinem Bericht kein Thema.

Fossil79

Fossil79

12.10.2009 21:22

also 2,20 EUR für Porto zu verlangen, halte ich persönlich noch für angemessen. Immerhin kostet die Verpackung ja auch etwas. Was ich unverschämt finde (und das ist mir bereits passiert) dass für einen Nagelllack 9 EURO Versandkosten verlangt werden. Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil "grummel" und ich hatte mich so gefreut, diesen für 1 EUR ersteigert zu haben......Der Fehler die Funktion "Artikel beobachten" zu nutzen wird mir auch nicht mehr passieren, denn kaum hat man es angeklickt, lässt der Verkäufer den Preis künstlich nach oben treiben (das ist mir bereits mehrfach aufgefallen). Ist zwar etwas umständlich sich die Art.Nummer inkl. Auktionsende-Zeit zu notieren, aber auf jeden Fall effektiver "gg" ...... Komme morgen nochmal zum Bewerten vorbei, irgendwie klappt das heute nicht

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  1. Fossil79
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