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Das Original der Studenten

4  19.12.2008

Pro:
sehr umfangreiches Angebot, schöne Gestaltung, guter Umgang

Kontra:
Studenten leider bevorzugt

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Bedienung

Design

mehr


ellementz

Über sich: Hallo, mein Name ist David. So lautet mein richtiger Name. Natürlich NICHT "ellementz". I...

Mitglied seit:18.07.2006

Erfahrungsberichte:291

Vertrauende:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 53 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Was ist Facebook und was kann Facebook? Also Facebook ist die wohl größte Community für Schüler (meistens Gymnasiasten) und Studenten auf der Welt.
Dabei ist es SCHON wichtig, dass man Student oder zumindest Absolvent ist und in ein festes Arbeitsverhältnis hinein gekommen ist. Ansonsten ist es sogar als Ex-Student, der gerade mal 3 oder 4 Semester durchgehalten hat, mit Studenen und gut situierten Arbeitnehmern - falls die mal Zeit haben - in Kontakt zu treten.
Eine kleine Warnung vorneweg: Ewig lang wird es nicht, denn ich finde Facebook sehr kahl. Ich lege daher mehr Wert auf meine selbst erstellten Bilder.
Aber Hauptsache, ihr versteht, um was es bei Facebook geht.
Facebook wurde von Mark Zuckerberg gegründet. Ebenfalls ein "Internet-Titan". Und ebenfalls unermesslich reich und gut behütet. Auch er ist ein Student gewesen. Genauer gesagt war er wie der Tom Wolfe in der Harvard-Universität immatrikuliert. Er machte dort seinen Master und sich selbständig.
Aber genug davon, kommen wir zu den harten Fakten:

Startseite

Okay, die Startseite ist ein wenig kahl geraten. Das liegt auch daran, dass man eine Seite für Studenten mit einem gewissen Anspruch schaffen wollte und keine Fun-Page wie Myspace.com.
Unter dem momentanen Tag, was man gerade so gemacht hat, steht darunter, wie man Freunde findet. Das Feld selbst ist wie die Bewertung bei Ciao.de in grün gehalten.
In "Freunde finden" kann man die Freunde finden, die man einladen möchte.
Darunter stehen die Anwendungen, auf die ich separat eingehen werde: Fotos, Veranstaltungen, Notizen, Gruppen und gepostete Beiträge.
Ansonsten findet man da noch die AGB, die Datenschutzbestimmungen, das Impressum und Stellenangebote. Schließlich ist das ein recht großes Unternehmen, welches gut qualifizierte Mitarbeiter sucht.

Profil

Im Profil stehen selbstverständlich die persönlichen Angaben. Aber bei solchen sozialen Netzwerken zählt eines: Man soll nicht übertreiben und vor allem soll man sich nur in den Communities aufhalten, die einen auch WIRKLICH was bringen. Aber ich denke, Facebook wird schon nicht so schlimm sein. Da finde ich so Communities wie "Habbo.com/de" ein wenig "unbequemer".
Es ist ganz okay, wenn man von sich ein Profilbild hoch lädt. Dann bekommt man schneller seine Freunde zu Gesicht. Und vor allem sollte man sich des Öfteren fotografieren lassen. Dann weiß man, dass diese Person "echt" ist.
Die Grundeinstellung heißt "Pinnwand" und wurde von StudiVz mehr oder weniger übernommen. Aber im Gegensatz dazu, ist sie in einem kühlen Blau. Ich kann darauf erkennen lassen, was ich gerade gemacht habe und ich kann Notizen schreiben. Allerdings hängt es bei manchen Browsern wie Opera ein wenig, da man für manche Anwendungen sog. "Java-Frames" benötigt. Ist aber nicht weiter schlimm, da ich noch Firefox habe. Aber ansonsten geht es auch. Dabei lege ich hier meine erste Datenschutz-Regelung fest: Ich bestimme, ob die Notiz alle bzw. nur meine Freunde lesen sollen. Das ist in Ordnung. Denn nur wenn ich weiß, sie bzw. er ist ein Freund und macht keinen "Schmu" mit meinem Profil, dann können die mein Profil und meine Notizen lesen.
Das konkrete Profil sind aber die Informationen. Dort hat man aber wie in den meisten Social Networks aber die Pflicht sich selbst zu kasteien. Und zwar nicht nur mit Namen. Nein, man muss sogar sein Land und seine Heimatadresse angeben. Und ob das noch nicht genug ist, gibt man noch sein Interesse am jew. Geschlecht an und
Bilder von facebook.com
  • facebook.com Startseite
  • facebook.com Freunde finden
  • facebook.com Einstellungen
  • facebook.com Meine Pinnwand
facebook.com Startseite
Das ist die Startseite des "Gesichtsbuchs"
gibt ein, wegen was man sich für Studentinnen interessiert. Ich habe mich für "Freundschaft" entschieden. Es soll sich erst später so etwas wie "Liebe" entwickeln. Es ist halt meine Schwäche, dass ich sehr indirekt bin, gleichzeitig aber direkt wirke.
Ich kann auch die religiöse Einstellungen und meine Partei eingeben. Allerdings ist Facebook ein noch weit gehend "amerikanisches" Produkt und deutsche Parteien, wie eben die SPD müssen erst noch definiert werden.
Aber dafür stehen die religiösen Ansichten schon fest. Ich selbst in römisch-katholisch und habe es auch eingegeben. Denn auch in meinem Ort gibt es viele, die römisch-katholisch sind und die SPD mögen.
Dann kann man seine Kontakte eingeben eingeben. Zum Glück ist das auch eher "Kür". Denn man gibt da seine Kontakte ein. Sprich, seine IM-Nummer (Ich selbst besitze keine), seine Nummer auf dem Handy und auf dem Festnetz (Ich veröffentliche sie doch nicht. Ich möchte ja nicht, dass mich STÄNDIG einer meiner "Freunde" anruft!)
Und auch meine Adresse und meine Postleitzahl gebe ich auch nur dann an, wenn ich mich bewerbe. Ansonsten lasse ich es.
Die nächste Seite ist aber WIEDERUM leider "Pflicht", denn Kür. Ich gebe meine Hochschule ein und wann ich einen Abschluss gemacht habe. Leider habe ich den nicht gemacht, also schweige ich lieber.
In "Hauptfach" gebe ich ein, was ich studiere bzw. studiert hätte.
In "Schule" gebe ich meine Schule ein, bei der ich mein Abitur für die entsprechende Hochschule gemacht habe.
Ich kann auf Wunsch auch eine weitere Schule hinzufügen, aber hilft mir das? Vielleicht.
Wenn ich einen Abschluss habe oder ein „Glückspilz“ bin, der es auch ohne Studium zu einem Arbeitsplatz geschafft hat, dann gebe ich den Namen und die Adresse meines Arbeitgebers ein.
Ansonsten erhalte ich noch personalisierte Werbung, die ich aber nicht so schnell abschalten kann.
In der Mitte steht beim Profil eine Art „Chronik“. Bei „Info“ wird in meinem Profil der Status zusammen gefasst. Aber das heißt noch lange nicht, dass man sich an den „virtuellen Pranger“ selbst stellt.

Freunde

Hier kann ich meine Freunde finden, die meistens Studenten oder Schüler bzw. Absolventen von Hochschulen sind. Und daher ist es ein wenig schwer, sich als „Hochschulflüchtling“ zu behaupten. Zumal die Regeln bei Facebook auch sehr streng sind.
Ich kann sie anmailen oder ich kann sie mittels ihres Profils auch finden. Aber im Moment bevorzuge ich eher Jungs. Ich bin zwar nicht homosexuell, aber ich vertraue Männern bei Problemen eher als Frauen. Denn Frauen haben die Eigenschaft zwar oberflächlich einen zu mögen, aber hinterrücks fiese Sachen über einen zu verbreiten, nur weil diese Person eine bestimmte Schwäche hat oder nicht ihr „Typ“ ist. Aber trotzdem kommen solche Sticheleien auch bei Männern vor. Gerade bei „abgehobenen“ Studenten jeglicher Art, die nur noch für ihr Studium und sonst für gar nichts mehr leben.
Des Weiteren kann ich, falls ich bei einem Instant-Messenger wie dem „Windows Live Messenger“ angemeldet bin, mich mit anderen Personen unterhalten, die ebenfalls auf diesem Messenger sind.

Postfach

Das hier ist die „Poststelle“ des Facebooks. Ich kann eine Nachricht erhalten bzw. an meine Freunde versenden. Ebenso kann ich dort erfahren, was sich alles in Facebook getan hat.

Einstellungen

Vielleicht neben der Pinnwand und dem Profil das wohl Wichtigste bei FB: Wie stelle ich die Seite so ein, dass ich nicht der „Depp vom Dienst“ am Ende bin? Und das geht recht einfach, da es im Gegensatz zum Quasi-Konkurrent sehr übersichtlich gestaltet ist.
Bei Namen könnte ich theoretisch einen Nickname angeben. Aber wie genau die Bedingungen sind, das weiß ich nicht. Also muss ich wohl oder übel meinen jetzigen „Real Name“ behalten. Das Passwort kann ich aber ändern bzw. sollte es in gewissen Abständen.
Ich bestimme eine Sicherheitsabfrage, definiere meine Privatsphäre oder ich melde mich selbst ab, wenn ich merke, ich werde von den anderen nur ausgenutzt. Das kommt leider auch vor. Und natürlich gibt es „Spöttler“. Aber da muss man durch. Es ist nicht unbedingt das Gleiche wie ein „intensives Mobbing“, obwohl es für Manche „Mimosen“ (Ich bin leider auch eine) so wirkt.
Bei „Netzwerke“ gebe ich ein, welchem Netzwerk ich beitrete. Dabei gibt es sehr viele Netzwerke auf Facebook. Auch solche, die mir zusagen bzw. zusagen könnten.
Bei Benachrichtungen stelle ich ein, ob mir jemand bei einer neuen Nachricht, bei einem Kommentar zu einem Foto, einem Video, einer Einladung bzw. einer Statusänderung in der Gruppe, einer Ernennung zu einem sog. „Seitenadminstrator“ “ ernennt oder es Einladungen zu einer Veranstaltung bzw. Änderung an den Notizen gibt. Hauptsache, ich kann bestimmen, ob ich eine E-Mail erhalte oder nicht. Ich habe entschieden, dass diese Benachrichtigungen ausschließlich auf Facebook erscheinen. Zum Einen habe ich trotz der (angeblichen) unendlichen Größe des Postfachs bei Yahoo-Mail keine Lust ständig E-Mails zu löschen und zum Anderen können da auch Spams dabei sein, die ein Virus, ein Wurm oder ein Trojaner „mitbringen".
Bei „Handy“ gebe ich meine Handynummer ein. Ich gebe sie aber natürlich NICHT preis. Selbst, wenn es da so ein verlockendes Tarifangebot namens „Facebook Handy“ gibt, über dem ich SMS und MMS schreiben kann. Übrigens: MMS steht für „Multimedia Messaging Service“, also das Versenden von Bildern oder Video, welche gerade durch „Happy Slapping“ zu zweifelhaften Ruhm gekommen sind.
In der Rubrik„Sprache“ ändere ich die Grundeinstellungen der Sprache. Im Moment ist „Deutsch“ eingestellt, weil der „Rechnerknoten“, an dem auch ich angeschlossen bin, in Deutschland liegt. Aber es gibt noch andere Sprachen: Selbstverständlich Englisch, Russisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Chinesisch, Japanisch, Portugiesisch, Norwegisch (Nyorsk und das moderner Bokmal), Finnisch, Vietnamesisch, Thailändisch, Indonesisch und Schottisch-Gälisch. Also lt. Wikipedia sind es 40 Sprachen, die man einstellen kann. Im Gegensatz zu MySpace, wo es gerade mal 15 verschiedene Sprachen gibt. Okay, die Zielgruppe ist ja auch eine Andere als bei Facebook. Es gibt auch noch die Möglichkeit, Texte aus Facebook zu übersetzen.
Privatsphäre

Leider gibt es genug „Schwarze Schafe“, die sich frech im Internet tummeln und meinen, das Internet sei ein rechtsfreier Raum. Da hilft nur, sich so gut wie möglich zu schützen. Und auf Facebook sind die Einstellungen sehr großzügig geraten. Somit braucht man nicht viel Angst vor „Idioten“ zu haben.
Im Profil bestimme ich, dass meine angelegten Profildaten nur die Freunde schauen dürfen. Weiß ich aber durch die Freunde, dass sie zumindest nur meinen Vor- und meinen Nachnamen und mein „Gemotze“ auf dieser Seite weiter geben, dann dürfen ruhig auch die Freunde meiner „Freunde“ die Daten mitbekommen.
Die Kontaktinformationen von mir habe ich auch geheim gehalten. Ich hoffe aber dennoch, Freunde zu finden. Denn zu plump sollte man niemand vertrauen. Nicht einmal einem Studenten im höherem Semester oder gar einem Doktoranden.
Bei der Suche habe ich bestimmt, dass nur meine Freunde mir helfen. Ansonsten habe ich Folgendes definiert, was sie mit mir suchen können: Mein Profilbild, meine stets erneuerte Pinnwand, meine privaten Nachrichten; welche Personen in regionalen Netzwerken, in Hochschul-, Firmen- und Schulnetzwerken sich tummeln.
Bei „Neuigkeiten und Pinnwand“ habe ich Folgendes gelassen, weil das nicht allzu intim ist: Die Uhrzeit, wann das hinein gestellt wurde, der Kommentar zu einer Notiz, die Kommentare zu Videos, Fotos, Postings, ein neues Forum, das Verlassen des Netzwerks. Zudem kann ich auch umfeldorientierte Werbung fest legen. Ich habe den Knopf auf „Niemand“ gestellt, in der Hoffnung, ich bekomme keine nervigen Werbepopups. Denn das soll auch ein großes Problem von Facebook sein.
Bei den Anwendungen kann ich bestimmen, dass ich zum Beispiel nicht sage, welcher religiösen Gruppe ich angehöre, bei wem ich gerade als Absolvent eingestellt bin, in welchem Beziehungsstatus ich lebe oder was meine politische Ansicht ist. Beim Rest habe ich aber keine so große Angst, dass damit „Müll“ getrieben wird. Ansonsten kann ich ja noch auf „Keine Informationen über mich durch die Facebook-Stelle weitergeben“ klicken. Aber so richtig vertraue ich diesen „Social Networks“ (noch) nicht. Denn über den „wahren“ Konkurrenten, StudiVz kam vor einem Jahr die Meldung, sie würden mit den Daten der User „jonglieren“. Und man kennt jetzt diese ganzen Skandale um die Datenweitergabe. Aber ich vertraue denen mal im Voraus.
Anwendungen

Es gibt mehrere Anwendungen auf Facebook, die ich individuell einstellen kann.
1. Welche Veranstaltungen gibt es denn? Ich kann meine eigenen Veranstaltungen gründen bzw. ich kann zu den Veranstaltungen meiner Freunde eingeladen werden. Ich kann nachschauen, wer von meinen Freunden Geburtstag hat oder
2. Bei den Geschenken suche ich mir ein Geschenk aus. Aber Achtung: Hier greift das „Second-Life-Prinzip“. Das heißt: Manche Geschenke kosten gar nichts und für den Rest muss man leider (in Euro, Dollar bzw. der jew. Landeswährung) bezahlen. Dafür gibt es aber den Hilfebereich, den man kontaktieren kann, falls man nicht weiter kommt. Aber dazu muss man erst einmal Freunde haben und diese geworben haben, was auch ein wenig umständlich ist. Aber Spaß wird es trotzdem machen.
3. Ich kann Gruppen gründen bzw. den Gruppen beitreten, die mir auch was zusagen. Und dabei achte ich nicht nur auf den Titel, sondern auch auf das „Gebaren“ in der Gruppe. Dabei trete ich zu erst einmal einer Deutschen Gruppe bei, weil ich mein Englisch fast schon wieder verlernt habe.
4. 4. Bei den Notizen kann ich sogar einen Blog importieren und dort nicht nur kurze Notizen schreiben, sondern sogar richtig bloggen. Ich habe mir im Übrigen den wohl bekanntesten Blog der Welt ausgesucht: LiveJournal.
5. Bei den Fotos benenne ich meine zahllosen Fotoalben oder ich veröffentliche meine selbst gedrehten Amateurvideos darauf.
6. Ich kann aber auch Beiträge, die nicht so privat sind, als dass sie niemanden angehen mit meinen Freunden teilen.

Fassen wir mal zusammen:

Facebook ist eines der bekanntesten sozialen Netzwerke und obwohl ich nicht so viel schreiben wollte, ist es trotzdem ein recht langer Bericht geworden. Das ist auch besser so.
Über die Problematik des „Selbstkasteiens“ habe ich mich schon beim Thema „MySpace“ aufgeregt. Jetzt geht es aber um die „knallharten“ Nutzungsbedingungen: Man kann offenbar nur auf dieser Homepage sich so richtig „wohlfühlen“ und „schmerzfrei überleben“, wenn man ein Student bzw. ein Mitarbeiter mit mindestens einem Bachelor ist. Hier hätte man ruhig großzügiger sein können. Zumindest in Deutschland. Aber ich denke nicht, dass die Regeln am „Hauptsitz USA“ ungleich lockerer sind.
Die Hilfe ist sehr vorbildlich. Man bekommt noch zusätzlich Hilfe von den ganzen Usern, wenn man einfach nicht weiter weiß.
Die Seite ist schlicht, aber dennoch sehr professionell gehalten.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Sexy_Pussy_Deluxe

Sexy_Pussy_Deluxe

26.12.2011 19:29

Ja, mich hat das Facebook Fieber auch gepackt, allerdings eher wegen den Spielen. ich hab zuviel "Kaputte" Freunde in meiner Freundesliste, die posten da sonst nur rotz.*g*

mariakprs

mariakprs

03.07.2009 11:30

Schöner, ausführlicher Bericht! Erklärt gut, um was es bei facebook geht.

Tick9

Tick9

21.03.2009 17:40

klasse Bericht...für mich ist facebook um Längen besser als studiVZ

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