Über sich:Filme sind meine große Leidenschaft - in eine andere Welt für wenige Stunden ausbrechen * * * DÜSSEL...
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Inhalt Mort Rainey durchlebt gerade eine schwere Zeit. Nachdem er seine Frau Amy in flagranti mit einem anderen Mann erwischt hat, zieht er hinaus auf’s Land in sein einsames Haus am See und zieht sich vollständig in sich zurück. Eines Tages taucht dort vor seiner Tür ein mysteriöser Mann auf, der sich als John Shooter vorstellt und Mort beschuldigt, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Mort ist sich sicher, dieses Missverständnis ganz schnell aufzuklären, denn schließlich hat er diese besagte Geschichte ein Jahr vor Shooter geschrieben. Er muß Shooter also nur das Original zeigen, welches bei seiner Ex im Haus liegt. Tragisch nur, dass Shooter Mort ein Zeitlimit gesetzt hat und ausgerechnet jetzt das Haus abbrennt, in dem das Original lagererte. Shooter macht Mort das Leben immer mehr schwer. Morts Hund wird ermordet und auch Zeugen, die Shooter gesehen haben, finden den Tod. Mort versucht alles, um noch ein Beweis zu liefern, dass die Geschichte die er zuerst geschrieben hat zeigt.
Darsteller: Johnny Depp - Mort Rainey John Turturro - John Shooter Maria Bello - Amy Rainey Timothy Hutton - Ted Milner Charles S. Dutton - Ken Karsch Len Cariou - Sheriff Dave Newsome Joan Heney - Mrs. Garvey
Filmstab: Regie: David Koepp Produktion: Gavin Polone Drehbuch: David Koepp Vorlage: Stephen King Filmmusik: Philip Glass
Weitere Infos: US-Titel: Secret Window Genre: Thriller Land: USA Jahr: 2003 Länge: 96 Minuten FSK 16
Meine Meinung: Stephen King Geschichten gehören zu den meist gelesenen der Welt. Mich wundert immer wieder, warum sich kaum ein guter Regisseur an diese Bücher traut. Genauso verwundert es mich immer wieder, warum sich die großen Stars in Hollywood nicht um die Rollen in den Filmen schlagen. In diesem Film hat man zwar mit Johnny Depp einen großen Namen gefunden, doch David Koepp ist als Regisseur wohl nicht die ganz große Nummer. Er hat auch noch das Drehbuch geschrieben, was ich immer als einen ehr schlechteren Punkt bei einer Verfilmung sehe. Als Drehbuchautor ist Koepp schon eher bekannt, schließlich hat er dies schon für die Filme Panic Room und Spider Man gemacht. Vielleicht war das Drehbuch zu diesem Film auch nicht so schlecht, doch die Umsetzung war es dafür ganz sicher. Wer die Geschichte im Original von Stephen King gelesen hat, wird sich sicher noch an die sehr gut beschriebene Angst von Mort erinnern. Im Film geht diese fast total verloren. Man sieht Depp kaum etwas davon an. Auch die Schockeffekte und Horrorszenarien wurden in diesem Film nur ganz schwach gebracht. Gerade in Filmen, kann man doch wohl wesentlich besser mit Schock und Horror arbeiten, als bei einem Buch, schließlich sieht man gleich die schrecklichen Bilder und muss sie sich nicht im eigenen Kopf vorstellen. Der Spannungsaufbau ist für einen Thriller sehr traditionell gehalten. Sie wird ganz langsam aufgebaut, hat aber leider kaum Spitzen, die mal nach oben krachen. Wenn diese leichte Rutsche der Spannung erklommen wurde, ist natürlich auch gleich das Finale des Films erreicht und die Auslösung wird uns serviert. Von einem Thriller nach Stephen King erfahre ich da wirklich mehr. Auch wenn mich Johnny Depp nicht wirklich überzeugen konnte, hält er den Film noch hoch im Kurs. Als Hauptdarsteller verkörpert er den vereinsamten Autor Mort Rainey zwar schlicht, aber trotzdem nicht schlecht. Also Schulnote würde ich ihm eine 2 minus geben. Die deutsche Stimme hat sich wirklich bemüht, ihm einen missmutigen und gelangweilten Unterton zu geben, was richtig gut zu diesem Charakter passt. Die Auflösung des Films war mir natürlich schon bekannt, da ich die Geschichte schon vom lesen her kannte. Wer genau bei dem Film aufpasst und gerade King schon etwas besser kennt, wird auch recht schnell auf den Kniff kommen. Andere wird der Schluss sicher absolut überraschen und vielleicht sogar enttäuschen, weil er einfach zu – na wie sagt man das – gewöhnungsbedürftig ist. Ehrlich gesagt habe ich schon wesentlich bessere Verfilmungen von King Büchern gesehen. Rausstechen tut natürlich „The Green Mile“. Dieser Film ist zwar nicht total misslungen, doch an der Perfektion ist er Meilenweit vorbeigegangen. Man kann für die King Fans wirklich nur hoffen, dass die „große“ Geschichte von King – „Der dunkle Turm“ von den richtigen Leuten produziert wird und nicht zu so was wird, was uns hier geboten wurde.
den werde ich mir sicherlich noch ansehen, erstens wegen Johnny Depp, zweitens, weils mal wieder ne King- Verfilmung wäre und hatte ich schon Johnny Depp erwähnt? Hab zwar schon viel von King gelesen, die Story allerdings nicht. Mal sehen *mfg*
Sehr schöner Bericht, auch wenn ich den Film gut finde. Ich habe ihn mir irgendwann mal mit meiner Freundin auf DVD gesehen und wir fanden ihn beide spannend und sehenswert. Na ja, Geschmäcker sind eben verschieden. CU Stephan
07.12.2005 14:20
den werde ich mir sicherlich noch ansehen, erstens wegen Johnny Depp, zweitens, weils mal wieder ne King- Verfilmung wäre und hatte ich schon Johnny Depp erwähnt? Hab zwar schon viel von King gelesen, die Story allerdings nicht. Mal sehen *mfg*
06.12.2005 22:45
Sehr schöner Bericht, auch wenn ich den Film gut finde. Ich habe ihn mir irgendwann mal mit meiner Freundin auf DVD gesehen und wir fanden ihn beide spannend und sehenswert. Na ja, Geschmäcker sind eben verschieden. CU Stephan