... GMX schreibt zu diesem Angebot: "Eine GMX FreeMail Adresse wie "mustermann@gmx.de" ist lebenslang und unabhängig vom Provider nutzbar. Mails können weltweit abgerufen und verschickt werden. 10 MB Mailbox-Speicherkapazität, E-Mail-Weiterleitung, Verwaltung mehrerer E-Mail-Accounts sowie Adressbuch, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Andreas.Wilhelm über gmx.de 14.02.2001
Produktbewertung des Autors:
Navigation / Übersichtlichkeit:
Informationsgehalt
Aktualität der Website:
Nutzwert der angebotenen Leistung:
Zahl der angebotenen Dienste:
Pro:
kostenlos, übersichtlich, POP3 - Zugang
Kontra:
momentan häufige Ausfälle
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo zusammen,
wie viele Computernutzer unterhalte ich seit langem eMail-Accounts bei GMX und Web.de, um von den providereigenen Adressen unabhängig zu sein. Für mich ist es wichtig, auch bei Providerwechsel unter der gleichen Adresse erreichbar zu bleiben. (Vor meiner Zeit als Flatrater wechselte ich meine Provider wie meine Hemden ...) Das ist an für sich eine schöne Sache - wenn alles funktioniert. Dass dies leider nicht immer so ist - und warum - werde ich später zu begründen versuchen.
1. GMX als Anbieter von Freemail °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Die Idee, interessierten Benutzern kostenlose eMail-Adressen anzubieten, ist prinzipiell sehr zu begrüßen. Fraglich ist nur, wer das bezahlt! Bei GMX und auch Web.de ist es wohl so, dass spekuliert wurde und wird, über Werbung auf den Webseiten zu genügenden Einnahmen zu kommen. Das kann aber nur dann funktionieren, wenn die User die Webseiten auch oft und ausgiebig besuchen. GMX gibt 468 Millionen Page Impressions an, das wäre ja eigentlich nicht gerade wenig und sollte zu soliden Werbeinnahmen führen.
Nun weiß aber jeder, dass bei der momentanen Flaute in der new economy die Einnahmen in diesem Bereich nicht mehr so hoch sind wie erwartet (wenn sie das jemals waren). Gleichzeitig steigt die Anzahl der Nutzer rapide weiter, und jeder Nutzer kostet erstmal Geld in Form von Hardwarebedarf, Personalbedarf und so weiter. Und dann gibt es noch Leute wie mich, die rein gar nichts einbringen, denn ich rufe nur meine Mails über den POP3-Zugang ab, ohne die Webseite jemals zu bemühen.
So ist es einleuchtend, dass GMX versucht, über die kostenlosen Dienste hinaus kostenpflichtige Services anzubieten, die die eher magere Kasse aufbessern sollen. Doch mehr dazu in Kapitel 2!
2. Die Angebote und Möglichkeiten im Einzelnen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° FreeMail Das Hauptangebot von GMX ist ganz offensichtlich der Freemail-Bereich. GMX schreibt zu diesem Angebot: "Eine GMX FreeMail Adresse wie "mustermann@gmx.de" ist lebenslang und unabhängig vom Provider nutzbar. Mails können weltweit abgerufen und verschickt werden. 10 MB Mailbox-Speicherkapazität, E-Mail-Weiterleitung, Verwaltung mehrerer E-Mail-Accounts sowie Adressbuch, Spam-Filter, FreeSMS, eCards und umfangreiche Sicherheitsfunktionen gehören zum Leistungsspektrum des kostenlosen Basispakets." Wenn man bei GMX angemeldet ist und sich auf der Webseite einloggt, werden zahlreiche Angebote gemacht, die einerseits den User auf der Seite halten und andererseits natürlich zu Umsätzen führen sollen. Beispiele: InsiderTipps (powered by dooyoo), ShoppingMeile, Jobbörse, Flohmarkt, Finanzzentrum usw. Hier findet man viele Angebote anderer Anbieter unter einem Dach, eine eigentlich recht gute Sache!
ProMail Die professionelle Variante von GMX kostet je nach Zahlungsweise 5 - 6 DM im Monat und bietet dafür einigen Mehrwert: 100 SMS-Nachrichten frei, 30 MB Mailbox-Speicherplatz, unbegrenzte Größe der E-Mails, unbegrenzte Aufbewahrungszeit, SSL-Verbindung zum Server und Unified Messaging. Das klingt gut, aber vermutlich wird die gleiche Technik benutzt wie bei FreeMail, was natürlich bei Ausfällen den gleichen Effekt hat...
BusinessSolutions Auch für Unternehmen werden professionelle eMail-Dienste (GMX Outsourcing, GMX Licensing) angeboten, wobei ich nicht einschätzen kann, inwieweit dies genutzt wird, haben doch sehr viele Unternehmen eigene Mailserver. Ein Umsatz von insgesamt 6,5 Millionen DM im Jahr 2000 lässt in meinen Augen jedenfalls nicht unbedingt auf sehr viele Kunden in diesem Bereich schließen.
3. Die derzeitigen Probleme °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Probleme sind bei GMX in der letzten Zeit leider an der Tagesordnung. War ich früher eher von Web.de Schwierigkeiten gewohnt, so sind diese nun bei GMX zu finden, das aber gleich richtig: Seit Dezember kamen schubweise die Probleme beim Abholen von Mails, und es wurde immer schlimmer. Der Höhepunkt war, dass ich über vier Tage (!) keine Mails abholen konnte und ständig Datenbankfehler und sonstige Pannen hatte. Vielen Leidensgenossen und -genossinnen wird es ähnlich gegangen sein.
Glücklicherweise handelte es sich dabei um keine wirklich wichtigen Inhalte, aber ich kenne einige Leute, die sich voll auf GMX verlassen haben und dabei ganz schön gegen die Wand gefahren sind. - Selber schuld, könnte man sagen, aber wenn man der Werbung von GMX glauben kann, braucht man ja eigentlich nur GMX und sonst nichts.... Dass in den AGB eine jederzeitige Verfügbarkeit nicht garantiert wird, sollte man schon wissen! Schadenersatzansprüche werden ausgeschlossen.
Über das Versenden von Mails brauche ich eigentlich gar nicht mehr zu reden, das funktionierte bei mir schon immer nur sporadisch, weshalb ich dafür andere Anbieter bevorzugt nutze. Momentan ist noch keine Besserung festzustellen.
Es ist müßig, über die Gründe für die Probleme zu spekulieren. Vermutlich kommt hier Einiges zusammen: - Die Benutzerzahl steigt zu schnell (17.000 neue Accounts pro Tag!) und beträgt momentan über 8,2 Millionen. - Die Technik könnte, obwohl sie angeblich für 15 Millionen User ausgelegt ist, überlastet sein. - Die Kosten für Hardware und Personal sind jetzt schon zu viel zu hoch, obwohl noch mehr Technik und mehr Personal gebraucht würde. - Der Umsatz ist viel zu niedrig, um rentabel zu arbeiten. Bei knapp 100 Mitarbeitern und 200 Servern ist ein Umsatz von 6,5 Millionen DM im Jahr 2000 nicht gerade viel (eher lächerlich wenig), wenn man allein an die Personalkosten im IT-Bereich denkt!
Kurz gesagt: GMX kann offensichtlich mit seinem schnellen Wachstum nicht ganz mithalten und hat aus diesem Grund gewaltige Probleme.
4. Ausblick in die Zukunft °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Wie gesagt: Vermutlich ist GMX dabei, über den eigenen Erfolg zu stolpern. Über 8,2 Millionen Mitglieder wollen erst mal verwaltet sein, und das kostet richtig Geld. Ob dieses vorhanden ist, ist die große Frage.
In einigen Newsgroups und heute auch auf der Webseite war zu lesen, dass GMX an einer Datenbankmigration auf leistungsfähigere Hardware arbeitet. Diese Migration soll in mindestens vier Teilschritten vollzogen werden, wobei immer wieder mit Ausfällen zu rechnen ist. Das soll mir recht sein, wenn danach die derzeitigen Probleme vergessen sind. Wenn nicht, hat GMX einen (regelmäßigen) User weniger.
Wie geht es weiter mit GMX?
In Spiegel-Online war am 18.01.2001 folgendes zu lesen: "Der E-Mail-Dienstleister GMX muss schnell profitabel werden. Ralph Dommermuth, Chef des Mehrheitsgesellschafters United Internet sagte gegenüber managermagazin.de: GMX hat noch bis Ende 2001 genug Geld in der Kasse."
In Managermagazin.de war weiter zu lesen: "In welche Richtung es geht, verrät Holdingchef Dommermuth: 'GMX soll das Zuhause im Internet werden.' Mit einem zur Cebit geplanten Neustart werden zur besseren Kundenbindung weitere kostenlose Funktionen wie Adress-, Termin- und Dateiverwaltung sowie Benachrichtigungsdienste offeriert. Geld bringen soll die Neugestaltung von GMX als Informationsportal. Die Millionen Mitglieder sollen GMX nicht nur als elektronisches Gratis-Postamt benutzen, sondern sich bei den Angeboten verschiedener Kooperationspartner informieren, die hierfür etwas bezahlen müssen. Dommermuth gibt sich fest überzeugt, dass GMX mit diesem Konzept in die schwarzen Zahlen kommt."
Wollen wir also hoffen, dass GMX es schafft. Ganz sicher sollte man dabei aber nicht sein. Wie bei vielen anderen Geschäftsmodellen wird kein Investor bereit sein, unbegrenzt lange seine Millionen zu versenken.
Fazit °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Ich bin schon der Meinung, dass kostenlose eMail-Accounts eine feine Sache sind. Es ist auch klar, dass ich eine Leistung, die nichts kostet, nicht einfordern kann, als wenn ich dafür bezahlen würde. Allerdings ist das erklärte Ziel von GMX die Gewinnerzielung, und dazu gehören nun mal zufriedene User, die über die kostenlose eMail „eingefangen" werden und davon ausgehend eventuell auch die eine oder andere kostenpflichtige Leistung abrufen und somit zum Umsatz und zum (künftig hoffentlich vorhandenen) Gewinn des Unternehmens beitragen. Deshalb kann die derzeitige mangelhafte Situation bei längerer Dauer für das Unternehmen tödlich sein. Denn wer würde bei einem unsoliden Unternehmen Leistungen einkaufen wollen?
Schöne Grüße und frohes Mailen Andreas
PS Die Bewertung setze ich trotz der momentanen technischen Probleme auf "gut", doch bei anhaltenden Schwierigkeiten werde ich sie herabsetzen.
Hallo liebe Ciao Freunde!
<Vorwort>
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Nachdem ich ja in meinem Vorletzten Bericht über web.de berichtet habe dachte ich mir es wäre ganz angebraucht auch über GMX zu schreiben und die beiden zu vergleichen. Ich denke GMX zählt neben web. ...
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Pro: Übersichtlich, Kinderleichte Bedienung, Super Mailfunktionen Kontra: GMX Sammeldienst? Vonwegen!
**Vorwort*********
Hallo Liebe Ciao Leserinnen und Leser heute wollte ich euch darüber erzählen wie ich auf GMX gekommen bin welche Erfahrung ich damit gemacht habe. Nun ist es schon fast 1 und ½ Jahre seit dem ich bei GMX registriert bin und eine eigene ...
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GMX ist eigentlich schon fast ein Klassiker unter den FreeMail-Services im Web. Nachdem ich nun schon ewige Zeiten dort meinen Mailaccount habe, dachte ich mir ich schreib mal ein paar Zeilen drüber.
BEDIENUNG
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Die Anmeldung bei GMX ist gl ...
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GMX!
Der in Deutschland wohl am weitverbreiteste E-Mail-Anbieter!Guter Service und viele Extras werden einem hier garantiert!Aber wie siehts wirklich aus?
Hier werden mal die wichtigsten Details von mir genannt!
Zum einen haben wir dann den E-Mail-Serv ...
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Pro: kostenlos Kontra: schlechte erreichbarkeit der Server, mageres Angebot
Jeder, der heute einen internetzugang besitzt, kommt um eine EMail Adresse nicht herum. Da kommt natürlich die Frage, bei welchem Anbieter man sich die Adresse kostenlos einrichten lässt. Die meisten entscheiden sich dann für GMX, da dieser Service der be ...
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Zahl der angebotenen Di...
sehr hilfreich
05.05.2001
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