Ich dachte mir da der Bericht von kulbrich schon ein wenig älter ist schreibe ich einen neuen da sich in Köthen viel getan hat.
Erstmal ein bisschen zu der Stadt:
Köthen beherrbergt über rund 32000 Einwohner. Liegt bei Halle in Sachsen-Anhalt. Die Firma Leschinsky & Schneider die ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Soldier2010 über kabelfernsehnetz-koethen.de 18.04.2003
Produktbewertung des Autors:
Navigation / Übersichtlichkeit:
ausgezeichnet
Informationsgehalt
informativ
Aktualität der Website:
mittelmäßig
Nutzwert der angebotenen Leistung:
hoch
Preisniveau:
Schnäppchen
Pro:
schnelle Geschwindigkeit, endlos surfen
Kontra:
bei Serverausfall kein Internet mehr
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich dachte mir da der Bericht von kulbrich schon ein wenig älter ist schreibe ich einen neuen da sich in Köthen viel getan hat.
Erstmal ein bisschen zu der Stadt:
Köthen beherrbergt über rund 32000 Einwohner. Liegt bei Halle in Sachsen-Anhalt. Die Firma Leschinsky & Schneider die damals das Kabelmodem zum Leben erweckte war ebenfalls auch für das Kabelfernsehen in Köthen zuständig. Diese Firma gibt es heute leider nicht mehr. Der Name ist geblieben aber eine unbekannte Firma hat das Unternehmen aufgekauft. Auch das Kabelmodem hat sich abgetrennt von der ehemaligen Firma. Eine extra Firma hat sich gegründet. Cablelink, die Firma ist alleine für das Kabelmodem zuständig da es von Jahr zu Jahr immer mehr User wurden. Dazu kommt das Köthen inzwischen das beste Kabelfernsehnetz von ganz Europa hat. Da die damaligen Betreiber L & S Leitungen aus einem Material verbaut haben welches heut noch nicht standard ist. Derzeitig steht die gesamtzulässige Geschwindigkeit bei 2MB/s. Diese Leitung wird etwa durch 100 Daueruser (ständig online) und 900 User ausgenutzt. Werden es wieder mehr User wird diese Rate von 2MB/s jedoch vergrößert.Preise:
Cablelink überlegt damals ob sie die damalige Flatrate für 27,50 € aufsplitten. Spieler Flatrate: für Onlinegamefreunde I-Net Flatrate: surfen und downloaden auf jedoch auf 1GB Traffic begrenzt Surfer Flatrate: nur surfen ohne Download
Die Spielerflatrate sollte die teuerste werden für 35 €. Die I-Net Flatrate sollte 25 € kosten und die Surfer Flaterate €.
Jedoch währten sich die Bewohner von Köthen dagegen diese Trennung zu unterstützen und man einigte sich bei Cablelink auf den Preis von 27,50 €.
Dort allerdings unterscheidet man immer noch. Man kann einmal das Modem kaufen für 150 €, dann bezahlt man nur 22,50€. Oder man mietet dieses Modem und zahlt halt diese 22,50€ + 5€ (Modemmiete) = 27,50€.Installation:
Zu allerst möcht ich sagen das man dieses auch den Mitarbeitern überlassen kann die diesen Service kostenlos anbieten.
Für Computerfreaks möcht ich die Installation ein wenig beschreiben:
zugehörige Hard-und Software:
- Kabelmodem (max. 512KB/s) - Netzwerkkarte - Software für das Modem - Antennenkabel - Cross-Over Kabel (Netzwerkkabel)
Zuerst schraubt man seinen Rechner auf. (vorher ausstellen versteht sich) Man steckt die Karte in einen sogenannten PCI-Slot. (ist weiss, steckplätzähnlich, auf dem großen Board)Passt aber auf das ihr vorsichtig damit umgeht, Computerteile können sich schnell verbiegen etc.
Schraubt den Rechner wieder zu und schliesst das Netzwerkkabel vom Modem zu der Netzwerkkarte an. Danach steckt ihr den Stromstecker vom Modem in die Steckdose.
Rechner hochfahren.
Der PC dürfte jetzt automatisch diese Netzwerkkarte erkennen. Es ist keine weitere Installation notwendig. Jetzt geht man auf Start<--- Einstellungen <--- Netzwerkverbindungen
Dann auf die dort vorhandene "LAN-Verbindung" einen Rechtsklick und dann auf Eigenschaften. Dort fügt man einfach nur noch den "client für Microsoft-Netzwerke" hinzu. Auf "Installieren" klicken, dann "Client" und den "Client für Microsoft-Netzwerke" auswählen. Auf Hinzufügen klicken.
Bei neueren Betriebssystemen wie Windows XP funtioniert dies alles automatisch.
Jetzt sucht sich das Modem die Verbindung zu dem sogenannten Proxy-Server der bei der Firma Cablelink steht. Dieser ist notwendig um ins Internet zu gelangen.
Sobald die Verbindung steht, was erkennbar am Modem ist (es müssen 4 Lampen dauerhaft leuchten) kann das surfen beginnen.Probleme:
Das wohl größte Problem ist wenn der Server der Köthener Fachhochschule ausfällt. Da die Fachhochschule einen Großteil der User Köthens besitzt hat diese Institution einen eigenen Server bekommen. Fällt dieser jedoch aus werden die User über den Proxy-Server bei Cablelink geleitet. Und wenn es zuviele User werden kommt es zum Absturz dieses Server da die Useranzahl zu groß ist. Das Köthener Netz ist damit lahmgelegt. Dieses ist in den letzten Monaten ziemlich oft passiert und ist auch sehr ärgerlich für uns User.
weitere Probleme sind bis jetzt nicht entstanden.
Das einzigste wo sich alle User einig sind ist die Geschwindigkeit. Man hat Downloadraten normal 80-90 KB/s. Das Modem selber würde 512 KB/s schaffen. Natürlich ist es auch eine Frage des Geldes. Mehr Traffic, mehr Geld. Im enddefekt läuft ja auch das "interne" Kabelmodem über die "externen" Leitungen der Telekom. D.h. Köthen "sammelt" die Internetanfragen über ihre Kabelfernsehleitungen und wandelt dieses um und schickt es über normale Telefonleitungen raus.
Ich hoffe ich hab euch diese Technik etwas näher erklärt. Wollt ihr noch etwas wissen, einfach einen Komment schreiben und ich änder es nochmal.
Pro: schnell und unkompliziert ins internet Kontra: nur regional für köthen verfügbar
"Surfen bis der Arzt kommt! Einfach über das Kabelnetz ins Internet. Alles für nur 55,00 DM im Monat. Ohne Zusatzkosten".
So flatterte mir das Prospekt der Firma L+S ins Haus.
Bisher hatte ich nur einen Internetanschluss an der Uni.
Dieser war zwar kos ...
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sehr hilfreich
29.05.2001
(30.05.2001)
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