Ein neuer Schritt zum Kinderschutz

4  28.08.2005

Pro:
Es wird versucht Menschen die keine Täter sind zu helfen

Kontra:
kann man solchen menschen helfen ?

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Informationsgehalt

Aktualität der Website:

Wichtigkeit der Themen:

Möglichkeit zum Helfen & Spenden:


roter_teufel

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Hallo an alle,


Heute möchte ich euch mal wieder einen Bericht zum Thema Kinderschutz präsentieren. Dieser handelt sich jedoch nicht um die Opfer, sondern um die potenziellen Täter. Es sind zwar noch keine Täter geworden, aber was es damit alles auf sich hat, das könnt ihr in meinem Bericht nachlesen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren.


1. Ersteller dieser Website ( Webmaster )
2. Um welche Website geht es und wie bin ich dazu gekommen
3. Was soll diese Website bezwecken
4. Die Seiten und das Design
5. Für wen ist diese Therapie geeignet ?
6. Aufbau der Website
7. Meinung und Fazit

1. Ersteller der Website ( Webmaster )

Freie und Humboldt-Universität zu Berlin
Luisenstraße 57
D-10117 Berlin-Mitte

Diese Universität kennen bestimmt sehr viele, und deshalb werde ich dazu auch nicht wirklich viel mehr schreiben, da dieser Bericht ja nicht wirklich um die Uni geht, sondern um die Website und das Projekt.


2. Um welche Website geht es und wie bin ich dazu gekommen ?

Wie viele bei Ciao schon wissen werden beschäftige ich mich schon seid einer ganzen weile mit dem Thema Kinderschutz. Habe natürlich auch schon mehrere Berichte darüber verfasst. Nun eines Tages war unsere Nachbarin bei uns, und wir haben uns gemeinsam einen Film angesehen. Natürlich musste da auch Werbung kommen, und so wurde für das Projekt ( Kein Täter werden ) Werbung gemacht. Dabei erschien im unteren Feld die URL ( http://www.kein-taeter-werden.de ). Nachdem wir auf diese Website gegangen sind, haben wir uns das alles ganz genau durchgelesen und uns sehr viele Informationen von den Betreibern darüber zukommen lassen.


3. Was soll die Website bezwecken ?

Ja, das ist eine gute Frage. Diese Website soll Pädophilen die Lust auf Sex mit Kindern haben die Möglichkeit bieten sich Therapieren zu lassen. Dies ist jedoch nur ein Versuch der von der Charite in Berlin ausgeht. Dabei kann man sich auf der Website informieren wie die Therapie abläuft, und wer alles dabei ist. Weiterhin kann man sich auf der Website auch für dieses Projekt anmelden.

Meiner Meinung nach soll diese Website potenziellen Tätern erst mal zeigen das versucht wird ihnen zu helfen, damit sie gar nicht erst zu Tätern werden. Ich denke mal das die Rate an Pädophilen die diese Website besuchen sehr hoch ist, da sehr viele Pädophile sich Kinderpornographie aus dem Internet herunterladen. Da ich mir nicht vorstellen kann das jemand mit dieser Neigung zu Kindern glücklich ist, wird er bestimmt versuchen Hilfe zu bekommen. Da dies über die Medien bekannt gegeben wird, werden es natürlich auch Pädophile sehen, und sich darauf hin mit Sicherheit die Seite auch mal ansehen.


4. Die Seiten und das Design

Komme ich zuerst einmal zum Design, da es ich glaube das einfachste Kapitel an der ganzen Website ist. Das Design ist schlicht und einfach, es gibt keine großen Menüpunkte, Banner, Gif's oder sonst etwas in der art. Das einzige was zu sehen ist, ist eine weise Seite wo am oberen Rand eine Menüleiste ist die ein paar wenige Unterpunkte enthält, Dann steht noch Riesen groß da "Kein Täter werden". An der rechten Seite sind zwei kleine Links die sich Impressum und Kontakt nennen. In der Mitte wird dann das jeweilige Fenster angezeigt wo man gerade einen Menüpunkt angeklickt hat. Das war es auch schon zu dem Design, es ist eigentlich nichts weltbewegendes zu sehen, und nur ganz schlicht und einfach zusammen geklickt.


Das Problem

Auf dieser Seite wird einen ein bisschen über die Kriminalstatistik erzählt, und das circa 20.000 Fälle von sexuellen übergriffen an Kindern stattfinden. Das ist natürlich eine enorme Zahl, aber leider werden auch in diesem fall viele übergriffe auf Kinder nicht angezeigt, da die Kinder viel zu sehr eingeschüchtert werden, und ihren Eltern deshalb nichts sagen. Ich kann die Statistik leider nicht belegen, da ich nur die aktuelle Statistik aus Österreich und der Schweiz da habe.

Dann wird einen auf dieser Seite auch noch mitgeteilt das sich die finanziellen Mittel der Regierung und das Arrangement der Bevölkerung sich nur darauf ausrichten die Täter zu bestrafen anstatt zu therapieren. Ich gebe ja zu, ich finde es total richtig das Menschen die sich an Kindern vergriffen haben für immer weggesperrt gehören, aber ich finde auch das ein Mensch der sich noch nie an einem Kind vergriffen hat Hilfe verdient, und somit seine sexuellen Triebe gegenüber Kindern in den griff bekommt.


Die Lüge:

Ich selber habe noch nie etwas davon gehört das im Rahmen eines Forschungsprojektes versucht wurde potenziellen Tätern zu helfen, und alle anderen hier wahrscheinlich auch nicht. Da es entweder noch gar keine Forschung oder nur sehr wenig auf diesem gebiet gab, existieren natürlich auch keine Pläne wie man so einem Menschen therapieren muss, damit es wirklich etwas bringt.

Das wird auf dieser Seite auch noch mal sehr klar dargestellt, und auch dieser Seite wird auch Herr Professor Dr. med. Dr. phil. Klaus Michael Beier das erste mal erwähnt. Er ist der Leiter des Projektes und wird finanziell durch die Volkswagen Stiftung Hannover unterstützt.

Die Klinischen Erfahrungen:

Auf dieser Seite wird noch mal sehr deutlich dargestellt das sehr viele Männer sexuelle Fantasien mit Kindern haben. Ich selber kann mir nicht vorstellen das es sehr viele Männer sind, den ich habe in meinem ganzen Leben gerade mal einen kennengelernt, und das reicht mir auch. Dann ist auf der Seite beschrieben das es für Männer die Hilfe suchen um keinen Übgriff zu begehen nur sehr wenig Hilfe finden. Da zu könnte ich ja nun noch meine Meinung schreiben, aber die könnt ihr dann unten lesen.

Schweigepflicht:

Alle Daten die im Umfang des Forschungsprojektes gesammelt werden, werden anonym gespeichert und ausgewertet. Das ganze Projekt unterliegt der Ärztlichen Schweigepflicht. Somit kann man sich sicher gehen das nicht irgendwelche Daten nach außen dringen. Mehr kann man zu der Seite nicht sagen, da nicht mehr dasteht.


Kooperation und Beirat:

Hier werden alle Vorgestellt die es ermöglicht haben dieses Forschungsprojekt zu starten, und auch durch zu führen. Wenn man sich die Seite mal genau ansieht, und ein bisschen nachdenkt, wird man feststellen das es eigentlich sehr wenig sind die dieses Projekt unterstützen.


Die Medienkampagne:

Wie ich euch schon erzählt habe bin ich auch durch die Werbung im Fernsehen auf dieses Projekt aufmerksam geworden. Hier wird erklärt das man herausgefunden habe das durch das Fernsehen die meisten Menschen angesprochen werden, und das man so eine möglichst schnelle Verbreitung hat. Auf dieser Seite gibt es auch das Video und 2 Bilder von dieser Medienkampagne zum download.


Film Tipp:

Hier wird ein kleiner Ausschnitt von einem Film vorgestellt. Der Film heißt "THE WOODSMAN". Ich finde das ist eine sehr interessante Seite, und wo ich diese gelesen habe, habe ich mir auch gleich bei www.amazon.de die DVD von THE WOODSMAN bestellt. Leider ist dieser Text über den Film auch nur von einer anderen Website kopiert, aber ich denke mal das da schon die erforderlichen Genehmigungen vorliegen werden.


Pressekontakt:

Auf dieser Seite wird die Adresse und Telefonnummer von der Pressestelle bereit gestellt die für dieses Projekt verantwortlich ist. Finde ich natürlich sehr gut, da man sich da Informationen holen kann.


Quellenangaben:

Hier werden die Angaben gemacht wo welcher text herkommt, und wer was gemacht hat. Da sind 5 Namen zu finden, also auch nicht wirklich Atemberaubend.


Meinung und Fazit:

So, nun komme ich mal zu dem Punkt wo ich mit Sicherheit am meisten schreiben kann. Fange ich mal mit der Website an.

Ich selber finde die Website von der Gestaltung her sehr langweilig, es sind keine Bilder keine Gif's und nichts vorhanden. Es sieht aus wie in 5 Stunden zusammen geklickt und dazu noch nicht einmal Lust gehabt. Auf den einzelnen Seiten werden auch nicht wirklich viele Informationen geboten. Es gibt zwar ein paar Punkte wo erklärt wird wie das ganze Projekt ablaufen soll, aber man findet keine einzige nähere Information. Ich musste mich erst per Mail über das Projekt informieren. Das finde ich natürlich ein bisschen Schade das es so ist.

Wo ich eine Mail von der Charite in Berlin bekommen habe, habe ich auch einen Link bekommen, da setzen sich Pädophile für den Kinderschutz ein. Ich werde natürlich versuchen so schnell wie möglich darüber zu schreiben.

Nun meine Meinung zu dem Projekt.

Ich finde es gut das es so ein Projekt geben wird, den wenn Menschen sexuelle Fantasien mit Kindern haben, sich dafür Schämen und nicht zum Täter werden wollen, dann sollten sie nicht von der Justiz verfolgt werden, sondern es sollte versucht werden solchen Menschen zu helfen.

Sollte ein Mensch jedoch ein Kind angefasst haben, finde ich, dann sollte er die volle härte der Justiz zu spüren bekommen, so ein Mensch hat es nicht verdient an einer Therapie teilzunehmen. Herr Mathias F. hat vor ein paar Jahren mal ein Kind missbraucht, und kurz nachdem er aus dem Gefängnis raus war, hat er in Menzels ein 6 Jähriges Kind vergewaltigt und mit 23 Schraubendreherstichen umgebracht. Da zweifel ich dann schon wieder daran ob man diese Menschen wirklich therapieren kann, aber man sollte es zumindest versuchen, da ein Mensch der noch keinen Übergriff begangen hat die Chance auf Heilung verdient hat.

So, das soll es nun dazu gewesen sein. Ich hoffe das ich euch diese Website und das Projekt ein bisschen vorstellen konnte, und das durch diesen Bericht das Projekt noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommt. Sollte mir jemand ein hilfreich, weniger hilfreich oder nicht hilfreich geben wollen, so lasst mir doch bitte einen Kommentar da.


Mit grüßen aus der wunderschönen Stadt Leipzig

Sebastian
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Magdalena_Schoen

Magdalena_Schoen

08.11.2005 18:23

Du schreibst, daß die Eltern oft von einer Anzeige absehen. Ist doch klar, die meisten Fälle spielen sich doch innerhalb der Familie ab. Außerdem gibt es durchaus auch weibliche Täter, wenn auch deutlich weniger. Außerdem finde ich schon den Grundgedanken nicht richtig. Solche Menschen haben bestimmt kein "sexuelles Bedürfnis" sondern Machtphantasien, die sie auf die für das Opfer demütigendste nämlich sexuelle Art ausleben wollen.

Rubinia157

Rubinia157

24.09.2005 13:03

Klasse Bericht und ein sehr wichtiges Thema! LG

InaPulsatilla

InaPulsatilla

22.09.2005 18:36

finde ich schon eine wichtige sache vorauszuschauen. dein bericht hat die seite gut beschrieben.

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