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Ich wollte Brieffreunde, keinen Ehemann...
Erfahrungsbericht von Hoernchen123 über letternet.de
27.11.2003


Produktbewertung des Autors:   

Navigation / Übersichtlichkeit: mittelmäßig 
Informationsgehalt wenig 
Aktualität der Website: mittelmäßig 
Anzahl der Anzeigen: sehr gering 
Seriosität des Anbieters: sehr hoch 

Pro: super Idee um Brieffreunde zu finden
Kontra: schlampige Umsetzung, kein Kontakt zum Letternet möglich, leider unpassende Briefpartern bisher gefunden

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Da mir nun am Samstag mal wieder ein paar Adressen vom Letternet ins Haus flatterten und ich mich mal wieder mächtige wunderte und mit einem lachenden und einem fast schon wütenden Auge vom Briefkasten zurückkam, habe ich beschlossen nun hier etwas drüber zu schreiben, im übrigen finde ich es sehr passend, dass das Letternet hier unter "Partnervermittlung" steht, aber dazu später mehr.

Was ist das Letternet?

Lange bevor ich Internet zu Hause hatte, war ich schon sehr kommunikationsgegeistert und fand nichts schöner als Brieffreunde zu haben, gern auch aus "ungewöhnlicheren" Ländern, auch wenn manchmal sowas ein schnelles Ende nahm, so endete beispielsweise die Brieffreudschaft mit einem in Kalkutta studierenden Jungen aus Brunei abrupt, als in Kalkutta eine Überschwemmung war und mein Brief weggespült wurde (ich hoffe, es wurde nur der Brief weggespült, nicht er oder sein Haus). ..

Eines Tages baute die Post mit ziemlichem Aufwand eine Ausstellung in der Aula meiner damaligen Schule auf, das Letternet der Post machte eine Ausstellung zum Thema Briefe schreiben und man konnte sich gleich anmelden, sie würden einem dann passende Brieffreunde vermitteln, also welche im selben Alter und mit ähnlichen Interessen, die man selbst angegeben hatte. Des weiteren konnte man noch wählen, ob der neue Brieffreund nun deutsch oder englisch sprechend bzw. schreibend sein soll.
Als Belohnung für die Anmeldung gab es dann einen Bogen Briefpapier und eine Art Schreibmappe mit Stift. Das ganze erreichte einen tatsächlich binnen 2 Wochen, alles völlig kostenfrei und es war auch schon die erste Adresse meiner neuen Bieffreundin dabei.

Also, das Letternet vermittelt eigentlich reine Brieffreundschaften, mit Männern und Frauen bzw. Jungs und Mädels im gleichen Alter wie man selbst, es gibt das Letternet und das Letternet Young für Leute unter 17. Da das mit dem Letternet Young ist eine gute Idee, denn es klappt nicht immer, dass man Brieffreunde im selben Alter vermittelt bekommt und wenn man so 18-19 ist, passiert es einem oft, dass man Adressen von 13-jährigen bekommt und davon habe beide Seiten nix, denn dann hat man sich meist nix zu sagen...

Alles was das Letternet macht, ist kostenfrei, man erhält das Begrüßungsgeschenk, 4x im Jahr das LetterMag, eine Zeitschrift und so oft man will kann man sich Adressen weiterer potentielle Brieffreunde geben lassen.
Die Post, die ja das Letternet anbietet, verdient natürlich trotzdem dran, denn man muss ja Porto zahlen um seinen neuen Freunden zu schreiben.

=Erfahrungen

Bei dem Briefpapier gab es gleich die erste Enttäuschung, denn ich konnte es wegen eines Druckfehlers komplett wegwerfen, denn die hatten statt "Michèle" "MichSle" bei meinem Vornamen hingeschrieben, natürlich haben sie den Namen so auch meiner neuen Brieffreundin mitgeteilt, was war es schön, als der Brief mit "Hi MichSle, you have a really interesting name" begann :-/

Zu der Zeit gab es lediglich die Zusammenarbeit zwischen deutscher und britischer Post, so dass die ersten vermittelten Brieffreune allsamt Mädels aus England waren. Die erste war noch total normal,schrieb normale Briefe, schickte Fotos von sich und ihrer kleinen Tochter und es entwickelte sich eine langsam eine Freundschaft, wenn auch nicht eine fürs Leben.
Dennoch, davon wollte ich mehr, als forderte ich weitere Adressen an. Diesmal bekam ich die Adresse der wirklich komischen Emma, das was sie schrieb, klang manchmal als würde sie sich das alles ausdenken, vieles war auch in sich nicht schlüssig. Irgendwann fragte ich mich fast, ob Emma wirklich existierte, aber sowas zu faken wäre ja fürs Letternet ja auch anstrengend, andererseits war Emma wirklich bizarr drauf und änderte mehrfach ihre Interessen, je nachdem was man ihr so schrieb, aber gut, solche Menschen gibt es wirklich, ich habe auch mal einen Mann kennengelernt, der einem so extrem nach dem Mund redete und der war ja auch echt...

Also gut, ich fragt beim Letternet nach neuen Brieffreunden, ich bekam eine Adresse von einer aus der Nähe von Kassel, woraus sich eine nette Freundschaft entwickelte, auch auch nix tiefgreifendes, wie ich es mit Brieffreunden hatte, die ich über Anzeigen kennengelernt hatte.

Später forderte ich immer mal wieder Adressen an, bekam irgendwann aber überhaupt keine mehr von Leuten aus Europa, sondern nur noch welche von Afrikanern zugewiesen, vorwiegend aus dem Senegal, Nigeria und ganz oft Algerien. Ich habe es zunächst auch versucht, hatte aber mehrere eher komische Erlebnisse, die eigentlich auch nicht wirklich seltsam sind, bedenkt man die afrikanische Kultur und die allgemeine Einstellung zu Europäern, so schreiben ja gar Reiseführer wie der Lonely Planet, dass man bei Freundschaften mit den Leuten dort, dran denken muss, dass sie ganz liebe Freunde sind, aber dass sie meist auch annehmen, die Freundschaft ziehe auch persönliche Vorteile nach sich, einfach weil sie denken, es sei für uns kein Problem, für sie eine Brücke nach Europa zu schlagen. Ok, auch verständlich und ich hoffe, mich versteht jetzt hier keiner falsch, ich bin nicht rassistisch, sonst würde ich wohl kaum eine Regionalwissenschaft studieren und für mein Leben gern reisen, nur sollte man einfach gewisse regionale Geflogenheiten bedenken, es denkt halt nicht die ganze Welt wie wir.

Ich schrieb einigen jungen Herren...Es waren leider immer ausschließlich Männer aus exotischen Gefilden, die einem vermittelt wurden, obwohl ich immer angab, dass es männliche und weibliche Brieffreunde sein sollen. Aber gut, die Alphabetisierungsrate von Frauen in solchen Ländern ist meist erheblich geringer als die der Männer und Frauen haben ja auch nicht überall dieselben Rechte, wie die Männer, in manchem Land wäre es schlimm, wenn eine Frau einen Brieffreund oder eine Freundin hätte, egal, wie weit derjenige weg wohnt...
Aber warm mir Frauen einfach lieber gewesen wäre, erläutere ich im folgenden...

Ich schrieb einen Brief nach Nigeria, ganz normal, ich stellte mich vor mit Hobbys und Interessen und so, wie man das halt so macht. Es kam schon relativ bald dann eine Antwort aus Nigeria, ein Einschreiben. Inhalt: ein Liebesbrief und diverse Fotos von ihm, seinem Haus, seiner Uni und seinem Auto sowie ein Plüschherz. Boah...Ich war beeidruckt und fand das mit meinen naiven 14 Jahren irgendwie gar nicht so übel. Also schrieb ich zurück, aber eher zurückhaltend, ohne Liebesgeplänkel, schrieb nur, dass mich das gefreut habe... ein schwerer Fehler. Nun erreichten mich erneut Bilder, Kassetten mit romantischer Musik und glühende Liebesbriefe wo er die gemeinsame Zukunft anfing zu planen (er hatte zu diesem Zeitpunkt nicht mal ein Foto von mir gesehen!), ich solle mal nach Nigeria kommen, seine Famile freue sich, mich kennenzulernen, im dritten Brief dann die Frage, ob ich ihm nicht eine Einladung nach Deutschland schicken könne, sonst werde ihm das Visum verweigert. Ich bekam es mit der Angst zu tun, da ich auch nicht wusste, welche Konsequenzen es hat oder welche Verantwortung ich auf mich nehme, wenn ich sowas mache. Ich entschloss mich, den Kontakt abzubrechen. Es folgten noch einige Einschreiben, die ich irgendwann zurückgehen liess (hätte ich sie angenommen, hätte er das ja erfahren können). Eines Tages klingelte das Telefon, eine unendlich schlechte Verbindung, jemand rief meinen Namen ins Telefon, dazu ein paar Sätze auf englisch. Erst nach einer Weile verstand ich, dass da Lawrence aus Nigeria ist... mir fiel der Telefonhörer regelrecht aus der Hand. Er muss die internationale Auskunft angerufen haben...Seither bin ich in keinem Telefonbuch und bei keiner Auskunft mehr zu finden...Die Zeit verging und immer mal wieder kam ein Einschreiben, dass ich verweigerte, irgendwann kam ein normaler Brief, der ja logischerweise zugestellt wurde, ich machte ihn auf, ich erfuhr, dass er nun eine Emailadresse habe und ihm schreiben soll, dazu der Songtext von Celine Dion´s "Think twice". Ahhhhh...*aufschrei*. Ich ignorierte das ganze, heftete es weg und hob es auf, denn sowas hebt man ja auf, sonst glaubt einem später ja kein Mensch so eine Story. Wieder verging einige Zeit, dann erreichte mich ein Brief aus Nigeria, aber von jemand anders. Der Mensch gab an, der Bruder von Lawrence zu sein, der sehr traurig sei und der wieder Kontakt möchte. Ich fühlte mich echt verfolgt, auch wenn mich dieser Brief traurig stimmte, so hatte ich doch in meinem dritten Breif erläutert, dass ich eine Brieffreunschaft und keine Beziehung will, das musste er halt irgendwie akzeptieren, so leid es mir tat.
Nachdem ich auch diesen Brief des Bruders nicht beantwortete, war Ruhe, inzwischen bin ich ja auch umgezogen und habe eine neue Telefonnummer...

Noch hatte ich die Hoffnung nicht aufgegen, fand Afrika eigentlich ganz spannend, als ich die Adresse von jemanden aus Ghana bekam, schrieb ich wieder, ganz harmlos, es kam wieder ein Liebesbrief, wenn auch nicht ganz so übertrieben, dabei lag im ersten Brief ein Geldschein, wohl als Zeichen, dass er Geld hat oder so, keine Ahnung, hübsch sah das ganze ja aus. Im nächsten Brief erwähnte ich dann meinen Freund, plötzlich meldete er sich nicht mehr...

Genauso verliefen weitere Breiffreundschaftsversuche, immer wenn ich meinen Freund erwähnte, war schlagartig Feierabend. Menno...!!Ich wollte doch Brieffreundschaften und da wird doch wohl eine Beziehung kein Hindernis sein!

Später ignorierte ich Briefe vom Letternet, wenn sie mir Adressen aus diesen "heiratswütigen" Gefilden schickten, ich hatte die Nase voll, meine Zeit und Porto zu verschwenden, denn das war nicht, was ich wollte. Leider kamen über Jahre (!!) nur noch solche Adressen vom Letternet...

Neulich kam nun wieer einmal ein Brief mit Adressen.. Ich machte ihn gespannt auf, um zu sehen, welche Länder es diesmal sind. Gar keine, bei den beiden Adressen wurde die Länderangabe vergessen. Super!! Ich googlete erstmal und lernte "Ras-El-Oued" ist in Algerien, Arrah in Bihar in Indien. Hm, soll ich nun einfach auf Verdacht, dass das dann schon die Städte sein werden, die ich mir denke sind, mal einen Brief hinschicken und schauen, obs ankommt? Was wenn es Ras-El-Oued und Arrah mehrfach gibt, Berlin gibt es ja x-Mal auf der Welt, es muss nicht zwangsweise immer die deutsche Hauptstadt sein. Da mich die Sache ein wenig ärgerte (" oh wei, die Post is zu doof ne Adresse komplett zu schreiben....") und sie mich auch amüsierte ("haha, die Post ist zu doof ne komplette Adresse zu schreiben..."), nahm ich den Brief mit als ich eh in die Post musste, um ein Einschreiben abzuholen (keine Sorge, es war nur eine Lieferung aus England ;-)) und fragte mal, was passiert, wenn ich die Adressen so auf einen Brief schreibe. Die Frau meinte, da fehle die Länderangabe (ach nee....), ich soll mal die Auskunft anrufen, wegen internationalen Postleitzahlen, wie sie die ohne Länderangabe herausfinden sollen, konnte sie mir auch nicht sagen und meinte dann, in manchen Ländern bräuchte man ja auch gar keine Postleitzahl und ich soll einfach das Land drunter schreiben (ja, aber das weiß ich doch nicht!!). Naja, ich ging dann, zur sichtlichen Erleichterung der Postangestellten... Ich werde mich nun per Post an das Letternet wenden, ob es nicht vielleicht möglich ist, die Adressen um die Länderangabe zu vervollständigen. Das ist im übrigen auch nicht einfach, denn sie haben weder Adresse noch Telefonnummer noch sonstwas auf dem Brief vermerkt...

Fakt es, nur ganz am Anfang gab es Brieffreundschaften, inzwischen fühle ich mich eher wie bei einer Partnervermittlung, wenn denn die Leute sich überhaupt melden. Sie bekommen ja zeitgleich wie ich ihre Adresse auch meine, von sich heraus meldete sich nur eine Britin, allen anderen musste man schreiben, eher selten kam eine Antwort. Und ich denke nicht, dass das nun an mir liegt, ich hatte zu Spitzenzeiten 40 Brieffreunde und wenn ich Anzeigen in Zeitschriften beantwortete, bekam ich immer Antwort.

= LetterMag

Alle Viertel Jahr gibt es das LetterMag, sozusagen die Clubzeitschrift des Letternets. Hier gibt es eher unglaubwürdige Storys von Brieffreundschaften inklusive kitschig gestalteter Briefe, wie sie nicht mal 14-jährige mehr schreiben. Dazu gibt es einen Bericht über irgendeinen Soap-Star oder vergleichbares, das einzig spannende sind die Brieffreundschaftsanzeigen, oft schon habe ich mal geantwortet, ich bekam nie Antwort und inzwischen fällt mir auch auf, dass da mehr und mehr monotone Formulierungen der Anzeigen sind, entweder sind das eher einfältige Leute oder aber das ist halt der normale Ton in dem Heft. Leider bekam ich wirklich nie eine Antwort auf meine Versuche mit den Leuten in Kontakt zu treten, inzwischen lasse ich das bleiben und spare das Porto.Vermutlich werden die interessant klingenden Leute immer so mit Briefen bombardiert, dass sie mit dem Antworten nicht mehr nachkommen.

Am Ende des Heftes gibt es immer 2 Postkarten, die man heraustrennen kann, über die eine kann man Adressen neuer Brieffreunde "bestellen", mit der anderen neue Letternetties, so nenen sich die Mitglieder des LetterNets nämlich, werben. Für beide Postkarten muss man kein Porto zahlen, naja geht ja auch einfach an die Post ;-))

Das Heft ist 2-sprachig, in deutsch und englisch, vor allem die englischen Texte sind sehr simpel. Wenn beispielsweise in dem deutschen Satz eine tolle Formulierung verwendet wird, so eine Art Sprichwort oder so und ich nachsehen will, was das denn auf englisch heißt, steht in der englischen Übersetzung dann was ganz anderes :-(


Letter-Internet

Eigentlich wollten sie ja nie ins Internet, da sie ein reiner Briefclub wären. Das haben sie nun zumindest teilweise geändert, unter www.letternet.de landet man auf einer Seite der Post, die tatsächlich ein wenig was zum LetterNet bietet. Zunächst erfährt man, dass momentan 250 000 Leute Mitglieder im LetterNet sind. Außerdem kann man ein paar wieder mal eher komische Storys von Brieffreundschaften hören (alles eher unrealistisch und ich habe ja nu einige Briefschreibe-Erfahrung). Außerdem kann man auch übers Internet sich beim LetterNet anmelden, wer schon Mitglied ist, kann neue Adressen anfordern.
Außerdem kann man Briefpapier sich aus vorgefertigen Designs zusammenbasteln und ausdrucken, vieles sieht aber eher kitschig aus , aber man kann mit etwas Mühe auch recht hübsche Sachen machen.

Was mit auch auffiel, ist, dass, wenn man nach Letternet googlet, fast nur auf deutschen Seiten landet, hin und wieder auf niederländischen und polnischen, warum fast nie auf britischen, wo doch angeblich das Letternet ursprünglich eine Initiative von deutscher und britischer Post sei...seltsam. ..

=Datenschutz

Das Letternet schreibt sich groß auf die Fahnen, dass die Adressen nicht an dritte weitergegeben werden, was ich denen auch glaube. Aber, sobald ich die Adresse von jemanden bekomme, bekommt derjenige, dessen Adresse ich habe, nun auch meine und das löste bei mir bei einigen Leuten doch gewisses Unbehagen aus, vor allem durch Aktionen wie die schon beschriebene.

Fazit

Es ist so eine hübsche Idee und ich fordere auch unermüdlich immer wieder neue Adressen an, um vielleicht doch noch nette Brieffreunde zu finden. Allerdings sollte das Letternet aufhören, die LetterNetties nur entscheiden zu lassen, welches Geschlecht der Brieffreund haben sollte und welche Sprache er sprechen soll, ich wäre auch dafür, wenn man sich einen Teil der Welt aussuchen könnte, aus dem die neuen Freunde kommen, denn ich hätte gern welche in Asien, allein schon um meine Sprachkenntnisse auszubauen und da mich die Region sehr interessiert.

Da noch keine wirklich gute Freundschaft übers Letternet zustande kam, weil die Leute nie zu mir passten bzw. ich nicht zu ihnen und durch das Vergessen der Länderangabe bei den neuen Adressen, ziehe ich 3 Punkte ab, denn so erfüllt das ganze ja nicht seinen Zweck.
Die 2 Sterne, die ich gebe,, sind für die an sich gute Idee und die Tatsache, dass alles kostenlos ist.

Update, Juni 05:
Ich habe mich beim Letternet abgemeldet und suche mir meine Brieffreunde nun übers Internet (klingt komisch, aber klappt wunderbar).   
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01.10.2007

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