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Wer ist Frank Goosen?
Angeblich hat er mit einem Partner als "Tresenlesen" reihenweise Kleinkunst- und Comedy-Preise ... Bericht lesen
5 von 5 Angeboten für liegen lernen / Frank Goosen
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liegen lernen, Frank Goosen
2002, 336 Seiten, Maße: 11,5 x 18 cm, Taschenbuch, DeutschEine Stadt im Ruhrgebiet. Anfang ... mehr
der 80er Jahre. Helmut ist 16, besucht die Oberstufe eines Gymnasiums, hat Eltern, die nicht miteinander reden und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was ...
Bundesrepublik. Man nehme ein bisschen Zeit, einen Laptop und den Bestseller Die Generation Golf von Florian Illies. Hinzu schütte man ein paar persönliche Erfahrungen, verm...
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Pro: Anrührende Geschichte aus dem Alltag, ordentlich geschrieben Kontra: Zuviel Generations-Kram
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Wer ist Frank Goosen? Angeblich hat er mit einem Partner als "Tresenlesen" ...
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Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
16.04.2001
(19.10.2004)
Was soll das? Bewertung für liegen lernen / Frank Goosenvon
sp67
Pro: Das letzte Viertel Kontra: die ersten drei
Frank Goosen: Liegen lernen. Eichborn Verlag, 2001. Taschenbuchausgabe 2002 bei Heyne, 334 Seiten, EUR 8,95. Vom Spätsommer 1982 bis zum September 1998 dürfen wir den Werdegang von Helmut begleiten. Nicht den Helmut, an den diese Daten zunächst denken l ...
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Pro: treffende Beschreibung der 80er Jahre Kontra: für Jüngere möglicherweise unverständlich
...Wobei siegen 'locker durchkommen' meint, also praktisch: liegen lernen.(Zitat von Robert Gernhardt)
Kaufanreiz für dieses Buch war eine ausführliche, nicht so sehr negative Kritik im SPIEGEL.
Kaum eingetroffen, schnappte sich allerdings meine Favorita ...
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Pro: witzige, unterhaltsame Zeitgeschichte Kontra: machen es einem die Frauen wirklich so leicht ?
Liegen lernen ? Das ist ein Titel, den ich gleich mit einem Fragezeichen versehen muss. „Bleib nicht liegen, sonst setzt sich etwas fest in deinem Hirn“, so kenne ich es von Konstantin Wecker. Was will uns der Verfasser mit dem Titel dieses Buches sagen? ...
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Pro: Sprachlich gelungen, witzig, viel 80er-Jahre-Nostalgie Kontra: 70er Jahre erscheinen klischeehaft
An dieser Stelle sollte eigentlich eine Kritik des letzten Benjamin-von-Stuckrad-Barre-Titels „Blackbox“ stehen. Das bisherige Oeuvre BSBs war in seiner modisch-schnöseligen Attitude des Gelangweiltseins durchaus amüsant und pointensicher, und ...
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mittlerweile 32 Jahre alt, hat Helmut (Fabian Busch) immer noch nicht viel in seinem Leben bewegt, was er sich mit den verpassten Chancen der Vergangenheit erklärt - insbesondere der einen großen Liebe, die sich niemals erfüllt hat: Britta (Susanne Bormann). Mit der Entscheidung konfrontiert, ob es endlich weitergehen soll in seinem Leben oder er für immer unfähig bleiben will, sich für die EINE wirklich zu entscheiden, tritt Helmut den Weg zurück in seine Jugend an, zu seiner ersten Liebe: Britta... und wie es wirklich war.
Bundesrepublik. Man nehme ein bisschen Zeit, einen Laptop und den Bestseller Die Generation Golf von Florian Illies. Hinzu schütte man ein paar persönliche Erfahrungen, vermenge sie gut mit Altbekanntem und fertig ist ein Roman über die 80er-Jahre. Der Held in Frank Goosens Romandebüt "liegen lernen" heißt Helmut. Seine Mutter ist dick und Hausfrau, sein Vater geht immer in den Keller, um seine riesige Plattensammlung zu bestaunen und um heimlich gedankenverloren zur Musik zu tanzen. Helmut schaut fern, neuerdings sogar in Farbe. Diese Welt ist so lange in Ordnung bis Britta, die Neue, in der Klasse auftaucht. Ihre Eltern wohnen in einem Haus am Waldrand, sie sind Künstler und Britta nennt sie beim Vornamen. Helmut verliebt sich unsterblich in sie, die beiden schlafen miteinander und er beginnt durch sie beeinflusst, sich politisch in Aktionsgruppen zu engagieren. Von heute auf morgen verlässt Britta ihn, um, wie sie sagt, in Amerika neue Erfahrungen zu sammeln. Für Helmut jedoch bleibt sie die große Liebe seines Lebens und es dauert bis in die zweiten Hälfte der 90er-Jahre und bedarf drei weiterer Beziehungsversuche, bis er sich von diesem Schock erholt. Das alles muss der Leser mit ansehen: jede neue Beziehung mit beginnen, sich durch die Mühen der Ebene schleppen und jedes Mal ihr Scheitern durchleiden. Das alles auf der Folie der 80er-Jahre, mit ihren bekannten Symptomen Friedensbewegung, Kohl-Lethargie und Konsumrausch. Alles nichts wirklich Neues. Aber alles spannend für die Kinder dieser Zeit. Die alte Bundesrepublik beginnt nun nach der Wiedervereinigung langsam, sich ihre Geschichte zu erzählen. Sie scheint von den Ereignissen um 1989 ebenso mitgenommen worden zu sein wie die ehemalige DDR. Anders ist diese Bestandsaufnahme und das ewige Kreisen um Kindheit als Versicherung einer Herkunft nicht zu erklären. Frank Goosen hat zu dem Puzzle, das westdeutsche Identität bedeuten könnte, seinen Teil beigetragen. Leider jedoch keinen großen und man glaubt langsam wirklich, dass es damals sehr langweilig gewesen sein muss. --Jana Hensel
Oberstufe eines Gymnasiums, hat Eltern, die nicht miteinander reden, und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was er eigentlich will. Vom Leben, zum Beispiel. Wenn er das nur selbst so genau wüsste. Seine lakonische Selbsteinschätzung: drogenabstinenter, heterosexueller Nichtdemonstrierer, so wenig Engagement wie nötig, so viel Leben (lassen) wie möglich. Helmut hört Platten von den Beatles und Dylan, tanzt zu Madness und Fischer Z, trägt wie alle anderen Bäckerhosen und verliebt sich in die Schulsprecherin Britta. Ihr zuliebe engagiert er sich in der Nicaragua-Gruppe, sie führt den kleinbürgerlichen, immer etwas schüchternen Jungen in die Liebe ein. Zur ersten Liebe aber gehört auch die erste Enttäuschung. Und so erzählt Helmut rückblickend sein Leben als Suche nach der einzigen Frau, die ihm etwas bedeutet hat, während seine amourösen
besucht die Oberstufe eines Gymnasiums, hat Eltern, die nicht miteinander reden und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was er eigentlich will. Vom Leben, zum Beispiel. Wenn er das nur selbst so genau wüßte. Seine lakonische Selbsteinschätzung: drogenabstinenter, heterosexueller Nichtdemonstrierer, so wenig Engagement wie nötig, so viel Leben (lassen) wie möglich. Helmut hört Platten von den Beatles und Dylan, tanzt zu Madness und Fischer Z, trägt wie alle anderen Bäckerhosen und verliebt sich in die Schulsprecherin Britta. Ihr zuliebe engagiert er sich in der Nicaragua-Gruppe, sie führt den kleinbürgerlichen, immer etwas schüchternen Jungen in die Liebe ein. Zur ersten Liebe aber gehört auch die erste Enttäuschung. Und so erzählt Helmut rückblickend sein Leben als Suche nach der einzigen Frau, die ihm etwas bedeutet hat, während seine amourösen Abenteuer ihn in Wirklichkeit kaltließen.
Bundesrepublik. Man nehme ein bisschen Zeit, einen Laptop und den Bestseller Die Generation Golf von Florian Illies. Hinzu schütte man ein paar persönliche Erfahrungen, vermenge sie gut mit Altbekanntem und fertig ist ein Roman über die 80er-Jahre. Der Held in Frank Goosens Romandebüt "liegen lernen" heißt Helmut. Seine Mutter ist dick und Hausfrau, sein Vater geht immer in den Keller, um seine riesige Plattensammlung zu bestaunen und um heimlich gedankenverloren zur Musik zu tanzen. Helmut schaut fern, neuerdings sogar in Farbe. Diese Welt ist so lange in Ordnung bis Britta, die Neue, in der Klasse auftaucht. Ihre Eltern wohnen in einem Haus am Waldrand, sie sind Künstler und Britta nennt sie beim Vornamen. Helmut verliebt sich unsterblich in sie, die beiden schlafen miteinander und er beginnt durch sie beeinflusst, sich politisch in Aktionsgruppen zu engagieren. Von heute auf morgen verlässt Britta ihn, um, wie sie sagt, in Amerika neue Erfahrungen zu sammeln. Für Helmut jedoch bleibt sie die große Liebe seines Lebens und es dauert bis in die zweiten Hälfte der 90er-Jahre und bedarf drei weiterer Beziehungsversuche, bis er sich von diesem Schock erholt. Das alles muss der Leser mit ansehen: jede neue Beziehung mit beginnen, sich durch die Mühen der Ebene schleppen und jedes Mal ihr Scheitern durchleiden. Das alles auf der Folie der 80er-Jahre, mit ihren bekannten Symptomen Friedensbewegung, Kohl-Lethargie und Konsumrausch. Alles nichts wirklich Neues. Aber alles spannend für die Kinder dieser Zeit. Die alte Bundesrepublik beginnt nun nach der Wiedervereinigung langsam, sich ihre Geschichte zu erzählen. Sie scheint von den Ereignissen um 1989 ebenso mitgenommen worden zu sein wie die ehemalige DDR. Anders ist diese Bestandsaufnahme und das ewige Kreisen um Kindheit als Versicherung einer Herkunft nicht zu erklären. Frank Goosen hat zu dem Puzzle, das westdeutsche Identität bedeuten könnte, seinen Teil beigetragen. Leider jedoch keinen großen und man glaubt langsam wirklich, dass es damals sehr langweilig gewesen sein muss. --Jana Hensel
Oberstufe eines Gymnasiums, hat Eltern, die nicht miteinander reden, und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was er eigentlich will. Vom Leben, zum Beispiel. Wenn er das nur selbst so genau wüsste. Seine lakonische Selbsteinschätzung: drogenabstinenter, heterosexueller Nichtdemonstrierer, so wenig Engagement wie nötig, so viel Leben (lassen) wie möglich. Helmut hört Platten von den Beatles und Dylan, tanzt zu Madness und Fischer Z, trägt wie alle anderen Bäckerhosen und verliebt sich in die Schulsprecherin Britta. Ihr zuliebe engagiert er sich in der Nicaragua-Gruppe, sie führt den kleinbürgerlichen, immer etwas schüchternen Jungen in die Liebe ein. Zur ersten Liebe aber gehört auch die erste Enttäuschung. Und so erzählt Helmut rückblickend sein Leben als Suche nach der einzigen Frau, die ihm etwas bedeutet hat, während seine amourösen Abenteuer ihn in Wirklichkeit kalt liessen. Die Achtziger waren keine gute Zeit, um erwachsen zu werden, jedenfalls keine Zeit, auf die man voller Sentimentalität zurückblicken kann. Schlaghosen, Clogs, Abba, Ilja Richter - die siebziger Jahre hatten Charme, da kam noch etwas aus den Sechzigern rüber, vielleicht sogar eine Ahnung der Idee, die Welt könne besser werden. Die Achtziger hatten so etwas nicht.
Oberstufe eines Gymnasiums, hat Eltern, die nicht miteinander reden, und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was er eigentlich will. Vom Leben, zum Beispiel. Wenn er das nur selbst so genau wüsste. Seine lakonische Selbsteinschätzung: drogenabstinenter, heterosexueller Nichtdemonstrierer, so wenig Engagement wie nötig, so viel Leben (lassen) wie möglich. Helmut hört Platten von den Beatles und Dylan, tanzt zu Madness und Fischer Z, trägt wie alle anderen Bäckerhosen und verliebt sich in die Schulsprecherin Britta. Ihr zuliebe engagiert er sich in der Nicaragua-Gruppe, sie führt den kleinbürgerlichen, immer etwas schüchternen Jungen in die Liebe ein. Zur ersten Liebe aber gehört auch die erste Enttäuschung. Und so erzählt Helmut rückblickend sein Leben als Suche nach der einzigen Frau, die ihm etwas bedeutet hat, während seine amourösen Abenteuer ihn in Wirklichkeit kalt liessen. Die Achtziger waren keine gute Zeit, um erwachsen zu werden, jedenfalls keine Zeit, auf die man voller Sentimentalität zurückblicken kann. Schlaghosen, Clogs, Abba, Ilja Richter - die siebziger Jahre hatten Charme, da kam noch etwas aus den Sechzigern rüber, vielleicht sogar eine Ahnung der Idee, die Welt könne besser werden. Die Achtziger hatten so etwas nicht.
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Pro: Ein nicht so liebevoller Rückblick auf die achziger Jahre Kontra: siehe ober
...Im Moment habe ich wieder mehr Gelegenheit, zu lesen, da ich wieder mit dem Bus zur Arbeit fahre und so habe ich täglich 40 Minuten zusätzliche Lesezeit ;-)!!!
Dieses Buch fiel mir kurz vor sieben in der Bücherei meines Vertrauens in die Hände, die Bibliothekarin sagte, das ist ein tolles Buch für alle, die in den achziger Jahren jung war, naja, alt fühle ich mich heute auch nicht, aber da ich schon "liegen lernen" vom gleichen Autor kenne habe ich das Buch mitgenommen und es gleich angefangen zu lesen.
Wer einen Einblick in die achziger Jahre und den Menschen dieser Zeit und ihrer Art zu denken haben will, sei dieses Buch neben Liegen Lernen ans Herz gelegt.
----Autor---
Frank Goosen ist Jahrgang 1966, ist Schriftsteller und Komiker und lebt mit seiner Famile in Bochum, da er...
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Pro: ein paar nette nostalgische Anklänge Kontra: Bibel des Schnöseltums
..., dass Illies das Steuer noch einmal herumreißen will.
Erstmals schimmert hier etwas (Selbst-)Kritik an der eitlen Blasiertheit der Yuppiegeneration durch. Erst hier, viel zu spät, zeigt er ein wenig Distanz zum puren, narzisstischen Konsumstreben. Man ahnt, dass er die Leere hinter all der Betriebsamkeit um Marken- und Fitnesskult doch spürt. Seine teilweise durchaus hellsichtigen Analyse münden dann aber nur in ein mokant-augenzwinkerndes „Wir sind schon schrecklich“.
Wie schwach.
Sollte man GG trotzdem lesen? Wenn man „mitreden“ will, kann das sicher nicht schaden. Mit ca. 200 Seiten stiehlt es einem nicht allzuviel Lebenszeit. Wer aber wirklich witzige, gescheite Kulturbeobachtungen lesen will, sollte sich lieber an Max Goldts Kolumnenbände halten. Und wer in 80er-/90er Jahre –Nostalgie schwel...
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