Der Tod auf 50 Kärtchen
20.07.2009 (21.07.2009)
Pro:
Netter Zeitvertreib ohne stressiges Regeln lernen, Leckerbissen für Rätselfans
Kontra:
Teils verwirrende Rätsel, nur 50 Stück
Empfehlenswert:
Nein
 nurChriz
Über sich:
Chriz ist 23, angehender Drehbuchautor und hat sich gerade das erste mal selbst auf dem Startseitena...
Mitglied seit:17.07.2007
Erfahrungsberichte:13
Vertrauende:1
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Der vierte Teil der sogenannten "Black Stories". Ehrlich gesagt: Kein Spiel das ich mir gekauft hätte. Denn ich kannte diese Rätselgeschichten schon und war nie so wirklich von ihnen begeistert. Aber da ein Freund sie als Schnäppchen bekam, schenkte er mir ein 50 Kärtchen starkes Spielset. Hier mein Erfahrungsbericht darüber: Übersicht
- Was sind Black Stories?
- Stärken
- Schwächen
- Fazit
---- Was sind Black Stories? Black Stories sind kleine Detektiv- bzw Rätselgeschichten. Auf einer Karte ist ein kurzer Sachverhalt erklärt. Als Beispiel wähle ich eines aus dem Internet (Wikipedia), dass NICHT aus der Box ist (, denn lange halten die 50 aus einer Box eh nicht, aber dazu später mehr.) Zum Beispiel: VORDERSEITE: Ein Mann stieg aus einem großen Fahrzeug und nahm sich das Leben. Dieser Sachverhalt ist nun auch allen Spielern bekannt. Die Rückseite der Karte enthält des Rätsels Lösung. (In diesem Fall wirklich: Black, also rabenschwarz...) RÜCKSEITE: Der Mann war Landwirt und fuhr seinen Mähdrescher in das Maisfeld, in dem seine Kinder unerlaubt Verstecken spielten. Als die Maschine stockte und er erkannte, dass er seine Kinder überfahren hatte, nahm er sich das Leben. Die Rückseite und somit die Lösung kennt nur ein ausgewählter Spieler. Er beantwortet nun die Fragen der anderen Spieler mit Ja oder Nein. Auf diese Weise sollen die übrigen Spieler herausfinden was geschehen ist. Unter Umständen kann das eine halbe Ewigkeit brauchen(, wenn man sich einfach an einer Kleinigkeit verbeißt). Aber genauso gut nach drei, vier Fragen gelöst sein, wenn die Spieler den richtigen Riecher haben. Stärken * Man sieht wie schnell die Black Stories im oberen Punkt erklärt sind. Wenn ein Neuling ins Spiel einsteigen will, dann geht das auch ohne Beispiel und somit noch schneller. Und das ist das gute an den Black Stories. Es gibt keine komplizierten Regelfragen. Der Einstieg ist also sehr einfach und schnell für jeden.* Wer Rätsel mag kann sich hier austoben. An der richtigen Karte kann man schon ein Weilchen knabbern. Ich persönlich sehe immer daran ob mir eine Story gefallen hat, wenn ich sie später auch ohne Karte noch spielen (stellen) kann. Der vierte Teil schafft das zumindest hin und wieder. Mein Liebling: "Obwohl ein langes Messer in ihrer Brust steckte, verblutete sie nicht. Währendessen ertrank Marc im Meer." Die Lösung verrate ich aber natürlich nicht. Ich will den Ratespaß ja nicht verderben. ;) * Das Spiel ist mit einer relativ großen Gruppe spielbar, bedarf dabei keinen großen Platz für Spielfeld o.ä. Somit eignet es sich hervorragend für lange Zug- oder Autofahrten, Jugendgruppenfreizeiten, aber auch für einfache Gesellschaftsabende oder nur für Zwischendurch.* Der AHA- Effekt bei der Auf- (oder Er-)lösung ist eigentlich immer vorhanden und sorgt meist für die Motivation: Nächstes Mal mach ich es besser! Schwächen * Eben diese (oben erwähnte )Motivation kann leider nicht lange anhalten. 50 Karten sind einfach sehr schnell gelöst. Sie doppelt zu spielen nicht möglich, sobald mehr als zwei Leute sie kennen. Das sorgt für ganz wenig Langzeitspielspaß! Schade... * Mir ist es schon öfters passiert, dass der Rätselmeister, nach dem Lesen der Rückseite sagt: "Versteh ich nicht." Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder sagt man: "Zeig mal her." dann lässt sich das Rätsel allerdings nicht mehr im herkömmlichen Sinn lösen. (Nur noch indem man es sich gegenseitig erklärt.) Oder man versucht auf eine Lösung zu kommen, die selbst der, der sie kennen sollte, nicht versteht. - Na dann viel Spaß...* Die Stabilität. An so einem Spiel kann ja nun wirklich nicht viel Kaputt gehen. 50 Karten in einer Schachtel... Ich habe das Spiel nun Seit einigen Wochen und das 51 Rätsel scheint mir zu sein: Wie konnte denn die doofe Schachtel so schnell einreißen? Lösung: Da hat der Hersteller irgendwie geschlampt... Denn ich bin wirklich vorsichtig mit dem Ding umgegangen! (Wenn ich es hinbekomme Lade ich gleich noch ein Foto von der Bruchstelle hoch.) Fazit Black Stories können ein lustiger Zeitvertreib sein. Hinter den Rätseln sitzen anscheinend kreative Köpfe, die die Spieler ganz schön über den Geschichten brühten lassen. Wem das Spaß macht, für den lohnt sich auch der vierte Teil mit neuen Rätseln, obwohl der Langzeitspaß nicht gegeben ist. Ich selbst würde allerdings nach wie vor höchstens bei einem Sonderangebot zuschlagen - um mich bei meinem Freund für das Geschenk zu revangieren. Gruß Chriz
Bilder von moses. Black Stories 4
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18.03.2011 16:06
Auf dem Weg zu BLAU... :)
14.03.2011 11:00
SH von mir, lg maike
20.07.2009 14:57
Ich mag solche Spiele - nur das Thema dieses Spiels spricht mich nicht gerade an. Aber guter Bericht! Viele Grüße aus Ba-Wü!