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Nameplanet.com ist bislang noch nicht sehr bekannt. Jedoch ändert sich dies schnell. Nameplanet bietet die einzige mit bekannte Möglichkeit, sich eine Emailadresse mit seiner eigenen Domain zu holen ohne dafür bezahlen zu müssen. Im Allgemeinen wird die Emailadresse wohl so aussehen: vorname@nachname.xy
Das XY kann dabei recht exotisch ausfallen. Bei deutschen Nachnamen wird zum Beispiel oft .as als Endung angeboten. Dieses Kürzel steht für Amerikanisch-Samoa. Warum diese exotischen Kürzel. Nun, wenn jemand Meier heißt und damit das Schicksal mit etwa einer Million anderen Menschen teilt, wird er oder sie wohl keine freie Domain wie zum Beispiel Meier.de oder Meier.com finden. Die sind längst weg. Also bleiben nur noch die exotischen Domains, damit man seine eigene Emailadresse bekommen kann.
Die Anmeldung ist schnell und unkompliziert. Oft werden, je nach Nachname, sogar verschiedene Länderdomains angeboten. Wenn man Glück hat, gibt es sogar ein .com hinter den Namen.
Nach eigener Erfahrung weiß ich, daß die neue Emailadresse nicht von Nameplanet weitergegeben wird. ist man selbst auch vorsichtig, ist man weitesgehend sicher vor Spam.
Die Benutzerführung ist ebenso einfach wie unspektakulär. Nur die Basisfunktionen sind im Webmenü zugänglich. Wer mehr will, läßt sich seine Emails einfach an eine andere Adresse weiterleiten und ruft sie dort mit einem externen Programm wie Eudora, Pegasus oder Outlook Express ab. Das Verschicken von Mails geht leider nur über das Webinterface und mit Eigenwerbung am Ende der Mail. Alternativ kann man natürlich auch den SMTP-Server seiner anderen Emailadressen benutzen.
Weiterhin umfaßt die Mailbox 5 MB Speicherplatz. Standard heutzutage.
Trotzdem es sich um einen Service aus Norwegen handelt und dort auch die Server stehen, scheint Nameplanet viele Kunden aus den USA zu haben. Zur dortigen Prime-Time muß man nämlich viel Geduld beim Aufrufen der Seiten mitbringen. Auch mit der Weiterleitung kann es dann mal klemmen und man bekommt seine Mails erst ein paar Stunden später - nicht wirklich schlimm, wie ich finde.