Erfahrungsbericht ostfrieslandmailer.de
Einleitung:
Als Kind lernte ich in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts die sog. „Ostfriesenwitze“ kennen. Darin kamen die Ostfriesen allerdings sehr schlecht weg, wurden sie doch in diesen Witzen einerseits als lahm und träge, andererseits als ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Miraculix1967 über ostfrieslandmailer.de 31.03.2009
Produktbewertung des Autors:
Navigation / Übersichtlichkeit:
ausgezeichnet
Informationsgehalt
sehr informativ
Aktualität der Website:
so gut wie täglich
Höhe des Verdienstes:
gut
Wahrscheinlichkeit der Auszahlung:
sehr hoch
Pro:
Sehr übersichtliche Seite, gute Verdienstmöglichkeiten, zuverlässige Auszahlung
Kontra:
Man wird halt nicht reich : - (
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Erfahrungsbericht ostfrieslandmailer.de
Einleitung:
Als Kind lernte ich in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts die sog. „Ostfriesenwitze“ kennen. Darin kamen die Ostfriesen allerdings sehr schlecht weg, wurden sie doch in diesen Witzen einerseits als lahm und träge, andererseits als einfältig und dumm dargestellt. Dass dem nicht so ist und es Ostfriesen gibt, die so richtig auf Zack sind, möchte ich euch anhand meines heutigen Berichtes über eine Internetseite aus Ostfriesland beweisen: ostfrieslandmailer.de. Weil es mir wieder einmal schwer fällt, mich kurz zu fassen, habe ich diesen Bericht mit einem Inhaltsverzeichnis versehen, aus dem ihr die für euch interessanten Teile herauspicken könnt:
I. Allgemeiner Teil
1. Was ist ostfrieslandmailer.de? 2. Wer bietet diesen Service an? 3. Aufbau und Inhalt der Webseite 4. Wie kann ich Geld verdienen?
a) durch den Empfang von Paidmails b) durch das Abklicken von Paidbannern c) durch Teilnahme an Bonusaktionen d) Was sind die Punkte überhaupt wert? e) Auszahlung des Guthabens +++ Update 29.05.2009 +++
5. Was sind sog. „Ref-Links“ bzw. was ist ein „Auto-Ref“? 6. Wie kann ich Werbung schalten (hier: als Mitglied)?
II. Eigene Erfahrungen
1. Anmeldung als Mitglied und erste Gehversuche 2. Erreichen der Auszahlungsgrenze und Auszahlung 3. Verpasste E-Mails und Urlaub
Update 4.11.2010: 4. Das Ende des Paidmailers
III. Empfehlung und Fazit
I. Allgemeiner Teil
1. Was ist ostfrieslandmailer.de?
Bei dieser Internetseite handelt es sich um einen sog. „Paidmailer“: Man meldet sich dort kostenlos als Mitglied an und bekommt dann Werbemails zugeschickt, die deswegen „Paidmails“ heißen, weil sie mit einem geringen Betrag vergütet werden. Man kann dies auch sozusagen als die „legale Form des Spams“ bezeichnen, da man durch die Anmeldung dem Empfang solcher Werbemails ausdrücklich zustimmt. Hingegen sind unverlangt zugeschickte Werbemails echter Spam und gesetzlich seit einiger Zeit verboten. Nach Erreichen einer bestimmten Auszahlungsgrenze – hier sind es derzeit 5 Euro - kann man sich den Betrag dann auszahlen lassen. Man kann sich also mit etwas Zeitaufwand ein kleines Taschengeld nebenher verdienen.
Dazu kann man diese Seite auch als Werbeplattform benutzen: Sowohl Gewerbetreibende – die sich hier als Sponsoren anmelden können – als auch die Mitglieder selbst können dort Werbung buchen in Form von Textlinks, Bannern oder Paidmails. Mehr dazu weiter unten unter Punkt 6.
2. Wer bietet diesen Service an?
Laut Impressum auf der Homepage wird diese Seite betrieben von:
Die Webseite besticht durch ein leuchtendes Hellblau und ist in Frames unterteilt, die sehr übersichtlich gestaltet und deren Menüs per Mausklick schnell und von überall her erreichbar sind.
Am oberen Bildrand befindet sich das ostfrieslandmailer-Logo, das sich in Form eines braunen Banners quer über die Seite erstreckt. Darunter befinden sich sechs Reiter, nämlich:
• Home: (hier wird die Startseite aufgerufen) • Impressum: (Betreiber der Internetseite, siehe dazu Nr. 2 oben) • Mediadaten: Hier erfährt man einiges Statistisches, z. B. die Anzahl der Mitglieder, den Männer- und Frauenanteil usw.
• Werbepreise: Hier erfährt man etwas über die Werbemittel und was sie kosten.
• AGB: Allgemeine Geschäftsbedingungen: Hier erfährt man, zu welchen Bedingungen man auf dieser Seite teilnehmen kann (Aktivitätsrate, Auszahlungsgrenze, Auszahlungsarten, datenschutzrechtliche Hinweise, Haftung usw.). Man muss diesen bei der Anmeldung zustimmen.
• Kontakt: Mit Hilfe eines Online-Formulars kann man Kontakt zum Administrator (Admin) aufnehmen, wenn man eine Frage, Anregung oder Kritik hat.
Dazu wird jeweils angezeigt, ob der Admin online ist (links) bzw. wie viele eingeloggte User derzeit online sind (rechts).
Der linke Frame enthält alle wichtigen Menüs, die anklickbar sind. Ich zähle hier jetzt nicht alle einzeln auf, sondern erwähne die wichtigsten dann bei meinen eigenen Erfahrungen.
Im mittleren Frame wird jeweils das angezeigt, was man im linken Frame ausgewählt hat – sehr praktisch und übersichtlich, das Ganze.
Der rechte Frame enthält Werbung, die der Betreiber selber geschaltet hat und mit deren Hilfe er Geld verdienen kann, z. B. durch Werbung von Mitgliedern, den Besuch von Webseiten usw. Soweit das Wichtigste zum Aufbau der Webseite.
4. Wie kann ich Geld verdienen?
a) durch den Empfang von Paidmails
Der Hauptquelle des Geldverdienens besteht im Empfang von Paidmails. Diese kann man sich entweder an seine E-Mail-Adresse schicken lassen oder diese in der „Mail-History“ bestätigen. Bestätigen heißt in diesem Fall: Man wartet eine vorgegebene Zeitspanne ab – das können 10, aber auch 60 Sekunden sein – und klickt dann, wenn der Hintergrund von Rot auf Grün gewechselt hat, den Button „Hier klicken, um X Punkte zu erhalten“, wobei X eine variable Anzahl von Punkten ist, die in jeder Paidmail anders vorgegeben ist. Hat man das dann erledigt, erscheint ein Hinweis: „Vielen Dank! X Punkte wurden ihrem Konto gutgeschrieben.“ Damit ist die Paidmail dann bestätigt, und man kann das Fenster wieder schließen.
Der Punkt „In der Mail History bestätigen“ besagt nichts anderes, als dass man nach dem Einloggen im linken Frame den Menüpunkt „Mail History“ auswählen kann. Dort sind dann alle Paidmails aufgelistet, die entweder als „bestätigt“ oder „offen“ gekennzeichnet sind. Die offenen Paidmails kann man dann direkt auf der Seite bestätigen.
Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand: Die Paidmails werden im Browser angezeigt und landen nicht als zusätzlicher Datenmüll auf der eigenen Festplatte. Darüber hinaus kann man dann die Paidmails von jedem x-beliebigen Computer aus mit Internet-Zugang, z. B. in einem Internetcafé, bestätigen.
b) durch das Abklicken von Paidbannern
Eine weitere Möglichkeit, Punkte zu sammeln, besteht im Abklicken von Paidbannern. Dazu loggt man sich ganz einfach bei ostfrieslandmailer.de ein und wählt dann im linken Frame den Menüpunkt „Paidbanner klicken“ aus. Sofort werden im Mittelteil die verfügbaren Paidbanner angezeigt. Das Abklicken der Banner funktioniert ganz genauso wie das Bestätigen der Paidmails. Es gibt allerdings zwei Unterschiede: Einerseits ist die Punktezahl im Durchschnitt hier etwas niedriger als bei den Paidmails (hier geht es schon mit einem Punkt los); andererseits hat jedes abgeklickte Banner eine sog. „Reloadsperre“, d. h. es ist nach dem Abklicken für eine bestimmte Zeitspanne gesperrt und daher nicht sichtbar. Dabei kann es Zeitspannen von einer bis hin zu 24 Stunden geben. Die Anzahl der verfügbaren Banner ist also immer unterschiedlich. Meine Empfehlung: Am besten ist es, einfach mehrmals am Tag nachzuschauen und alle Banner abzuklicken, die vorhanden sind.
c) durch die Teilnahme an Bonusaktionen
Man kann seinen Verdienst noch erhöhen, indem man an Bonusaktionen – hier als Bonus-Mails bezeichnet – teilnimmt. Wie funktioniert das? Nun, man wählt im linken Frame nach dem Einloggen den Menüpunkt „Bonus-Mails“. Man bekommt dann eine Liste der Bonusaktionen angezeigt und wie viele Punkte sie einbringen. Das kann eine Online-Umfrage sein, die Registrierung als Mitglied auf einer Webseite oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Diese wird durch einen der Sponsoren von ostfrieslandmailer.de durchgeführt. Klickt man dann auf das Briefumschlag-Symbol, erhält man die gewünschte Bonus-Mail an seine E-Mail-Adresse geschickt mit den Hinweisen, was man dann tun muss. In der Regel muss man sich mit seinen richtigen Daten beim Sponsor anmelden. Dieser leitet dann nach erfolgter Teilnahme das Ganze an ostfrieslandmailer.de weiter, und man muss dann einen Aktivierungslink anklicken, dass man an der Aktion teilgenommen hat. Danach bekommt man – wenn alles in Ordnung ist – die Punkte von ostfrieslandmailer.de gutgeschrieben.
Man sollte dazu noch zweierlei wichtige Dinge erwähnen:
• Fantasieangaben beim Sponsor nützen nichts; man bekommt dann fürs „Schummeln“ keinerlei Punkte gutgeschrieben.
• Die Angaben der Daten beim Sponsor werden in aller Regel entweder weiterverwendet oder gar an Dritte verkauft mit der Folge, dass man dann entweder zahlreiche Werbeanrufe bekommt oder Werbung per Post oder einfach zahlreiche unerwünschte Newsletter per E-Mail. Man sollte also auf der Hut sein, ob und in welchem Umfang man sich an solchen Aktionen beteiligen möchte.
d) Was sind die Punkte überhaupt wert?
Die wichtigste Frage, die sich jeder User wohl stellt: Was sind die Punkte überhaupt wert? Oder anders gefragt: Wie werden sie in klingende Münze umgewandelt?
Nun, hier kann man als Faustregel sagen: 100 Punkte sind 1 Cent wert. Umgerechnet werden sie mindestens einmal im Monat; ich hatte im Februar 2009 aber auch schon mal drei Umrechungen innerhalb eines Monats. Einen Einfluss auf den Umrechnungszeitpunkt hat man als User selber allerdings nicht.
Sehen kann man die Umrechnung dann, wenn man im linken Frame den Menüpunkt „Statistik“ anwählt. Es taucht dann in der Mitte ein Menüpunkt „Punkte Tresor“ auf, in dem die Punkte dann liegen (vor der Umrechung ist der Tresor leer). Außerdem taucht rechts dann der Menüpunkt „Tresor > Euro“ auf. Ein Klick darauf bewirkt dann, dass der Tresor mit den Punkten geleert und unten dann als „Guthaben Euro“ neu angezeigt wird. Damit sind die Punkte dann in Euro umgerechnet.
e) Auszahlung des Guthabens
Hat man dann die Auszahlungsgrenze von 5 Euro erreicht, kann man sich das Guthaben auszahlen lassen. Dazu hat man mehrere Möglichkeiten:
• auf das eigene Girokonto bzw. Sparbuch • auf das Girokonto oder Sparbuch eines Dritten • via Moneybookers: Dies ist ein Online-Bezahldienst, bei dem die Zahlungen an eine E-Mail-Adresse geleistet werden. Von diesem Konto kann man das Geld dann gebührenfrei - allerdings nur auf sein eigenes Konto - überweisen lassen. Der Vorteil: Diese Methode geht deutlich schneller als die normale Überweisung. Der Nachteil: Moneybookers kassiert bei jedem Geldempfang 7 % Gebühren; man bekommt also netto weniger als bei einer Überweisung. • via Paypal: Dieser Bezahldienst funktioniert im Prinzip genauso wie Moneybookers, allerdings hat der Ostfrieslandmailer hier die Auszahlungsgrenze auf 5 Euro festgelegt.
Man kann über den Menüpunkt „Auszahlung“ im linken Frame die Auszahlung veranlassen, sollte allerdings vorher über den Menüpunkt „Daten ändern“ seine Bankdaten bzw. E-Mailadresse für den Online-Bezahldienst hinterlegt haben – sonst funktioniert es nicht! Außerdem taucht auch ein warnender Hinweis auf, wenn man die Auszahlungsgrenze von 5 Euro bzw. 1 Euro noch nicht erreicht haben sollte.
+++ Update 29.05.2009 +++
Der Ostfrieslandmailer hat am 1. April die Auszahlungsgrenze von 5 auf 1 Euro gesenkt - und das ist kein Aprilscherz! Das gilt allerdings nur für die Banküberweisung. Laut AGB soll die Auszahlung innerhalb von 30 Tagen erfolgen. Ich habe jetzt am 07.05.2009 weitere 3,32 Euro beantragt.
An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön an alle, die sich über meinen Reflink angemeldet haben - auf Wunsch teile ich den allen Interessierten in meinem PGB mit - und die so fleißig und aktiv sind. Vielen Dank an euch!
5. Was sind sog. „Ref-Links“ bzw. was ist ein „Auto-Ref“?
Man kann seinen Verdienst noch erhöhen, in dem man neue Mitglieder wirbt. An deren Aktivitäten verdient man dann prozentual mit, wobei das geworbene Mitglied seine eigenen Punkte natürlich behält. Der Link, den der Werber dem potenziellen neuen Mitglied dann zuschickt, wird dann als „Ref-Link“ bezeichnet. Per Mausklick darauf meldet sich das neue Mitglied dann an, und dem Werber werden fortan alle erzielten Punkte des neuen Mitglieds automatisch gutgeschrieben; in diesem Fall sind das in der ersten Ebene 10 Prozent. Das geworbene Mitglied wird dann als „Ref“ bezeichnet. Wirbt dieses neue Mitglied dann wiederum ein neues Mitglied, bekommt der ursprüngliche Werber dann in der 2. Ebene immerhin noch 5 % der Aktivitäten des dritten Mitglieds an Punkten gutgeschrieben. Das Ganze kann hinunter bis zur 10. Ebene gehen, die dann für den ursprünglichen Werber immerhin noch mit 1 % der Punkte der 10. Ebene zu Buche schlägt.
Nun hat ja nicht jeder einen so großen Freundeskreis, dass er zig Mitglieder werben kann. Aber auch hier kann dem Manne bzw. der Frau geholfen werden: Hat man insgesamt 1.000 Paidmails bestätigt, bekommt man einen sog. „Auto-Ref“, d. h. eine virtuelle Person, die real zwar nicht existiert, aber dem User fortan 10 % seiner eigenen Aktivitäten zugute kommen lässt, die dieser virtuelle Ref automatisch gutgeschrieben bekommt. Das Ganze ist bei ostfrieslandmailer.de maximal 10 Mal möglich. Was heißen soll: Hat man 10.000 Mails bestätigt, bekommt man dann für seine eigenen Aktivitäten insgesamt 10 Auto-Refs und damit die doppelte Punktzahl, wie wenn man keinen Ref hätte (nämlich 100 % seiner eigenen Punkte plus 10x10 %, also nochmals 100 % dazu).
Daneben sind natürlich auch unendliche viele „reale“ Refs mit den Punkte-Verdiensten aus den entsprechenden Ebenen möglich.
Da Ref-Links bei Ciao ja verboten sind, habe ich hier keinen aufgeführt. Allerdings können sich Interessierte, die sich von mir werben lassen möchten, aber gerne dafür in meinem PGB melden. Ich schicke euch dann den Ref-Link gerne zu.
6. Wie kann ich Werbung buchen?
Hier sind viererlei Arten möglich (siehe entsprechende Menüs im linken Frame):
• Paidmail buchen: Hier kann man selber Paidmails an die anderen User verschicken, z. B. mit einem Link zu seiner eigenen Homepage, deren Besuch wiederum Geld bringt.
• Questionmail buchen: Das Prinzip ist ähnlich wie bei den Paidmails, nur dass der Empfänger der Questionmail zusätzlich noch eine Frage beantworten muss, die ihm zusätzliche Punkte bringt.
• Banner buchen: Man kann sein eigenes Banner bewerben. Ein Mausklick darauf kann z. B. zur eigenen Homepage führen, deren Besuch wiederum Geld einbringt (z. B. durch bezahlte Besucherzähler).
• Textlink buchen: Hier kann man seinen eigenen Werbetext angeben. Ein Klick auf diesen Text führt dann auf eine Seite seiner Wahl, z. B. die eigene Homepage.
Für all diese Werbearten muss man als Mitglied jeweils unterschiedliche Punkteguthaben einsetzen. Man kann also hier auf die Auszahlung des Punkteguthabens verzichten und dieses wiederum recht günstig in eigene Werbung investieren.
Bisher habe ich das noch nicht gemacht, werde aber in Zukunft bestimmte auf die eine oder andere Werbemethode zurückgreifen, um mehr Besucherzahlen auf meine Homepage zu locken und damit die Kasse mehr klingeln zu lassen.
II. Eigene Erfahrungen
1. Anmeldung als Mitglied und erste Gehversuche
Als ich am 30. September 2008 das erste Mail von irgendeiner anderen Paidmail vom Ostfrieslandmailer hörte und ich feststellte, dass die Auszahlungsgrenze mit 5 Euro vergleichsweise niedrig war, beschloss ich spontan, mich dort anzumelden.
Ich rief also die Seite www.ostfrieslandmailer.de auf und klickte links auf den Button „kostenlos anmelden“. Danach musste ich meine komplette Daten angeben, und – was ganz wichtig war – das Optionsfeld, dass ich die AGB gelesen, verstanden und akzeptiert hatte (was ich natürlich vorher gemacht hatte, um böse Überraschungen zu vermeiden). Dazu konnte ich einen selbst gewählten Usernamen bestimmen, eine gültige E-Mail-Adresse eingeben sowie die Anzahl der gewünschten Mails pro Tag. Dabei konnte ich eine Zahl zwischen 1 und 300 eingeben.
Zum Schluss klickte ich auf „absenden“ – schwups! – hatte ich kurz darauf in meinem GMX-Postfach meine Zugangsdaten erhalten. Soweit ich mich erinnere, bekam ich mein Passwort in Form eines Zahlen-Buchstaben-Codes zugewiesen und musste noch einen Aktivierungs-Link anklicken. Danach konnte ich mich auf meinem Account dann erstmals einloggen und meinen Usernamen samt Passwort auch abspeichern.
Fortan bekam ich jeden Tag – wenn ich mein GMX-Postfach im Browser öffnete – rund 30 bis 40 Mal am Tag Post vom Ostfrieslandmailer.
Ich machte das dann stets so, dass ich jede Mail in meinem Firefox in einem neuen Tab öffnete (beim Internet Explorer heißt das entsprechend „In neuer Registerkarte öffnen“) und hatte so zwischen 20 und 25 Fenster parallel laufen. So brauchte ich nicht bei jeder Mail abwarten, bis die Zeit abgelaufen war, sondern konnte – sobald ich das letzte Fenster geöffnet hatte – die erste Mail per Punkte-Button direkt bestätigen und das Fenster wieder schließen. Auf diese Weise habe ich in all der Zeit etliches an Zeit gespart.
Was mir wohl auffiel: Wenn ich mal bei meinen Eltern zu Besuch war und den Laptop meines Vaters zum Bestätigen der Paidmails benutzte, so packte der Internet Explorer 7 unter Windows Vista maximal 10 bis 15 Fenster – dann kam es zum Absturz. Bei mir zu Hause unter Windows XP Service Pack 3 und dem Firefox 2.0.0.20 konnte ich problemlos bis zu 30 Fenster parallel öffnen, ehe das System anfing zu wackeln.
2. Erreichen der Auszahlungsgrenze und Auszahlung
Die Frage, die jeden User sicherlich brennend interessiert, ist doch: Wie lange dauert das bis zur Auszahlung? Und zahlt der Anbieter auch zuverlässig aus?
Nun, dazu kann ich folgendes berichten: Bei mir hat es vom 30.09.2008 bis zum 19.02.2009 gedauert, also rund viereinhalb Monate, bis ich die Auszahlungsgrenze erreicht hatte. Ich hatte dafür nur an drei Bonusaktionen teilgenommen (wobei ich eine abgebrochen und auf die Vergütung verzichtet hatte), dazu hatte ich rund 6.000 Paidmails bestätigt – ich habe also bis jetzt 6 Auto-Refs erhalten - dazu habe ich derzeit zwei „reale“ Refs, wovon einer wiederum auch schon 3 Auto-Refs hat. Dazu hatte ich etliche Paidbanner – meistens mehrmals am Tag – abgeklickt. So beantragte ich dann die Auszahlung auf das Konto meiner Ex-Freundin, der ich das Geld zukommen lassen wollte. Laut AGB sollte die Überweisung maximal 30 Tage dauern.
Nun ja, in diesem Punkt machte der Ostfriese seinem Ruf als norddeutsche Tranfunzel alle Ehre: Es dauerte tatsächlich fast vier Wochen bis zum 16.03.2009, ehe das Geld – hier: 5,30 Euro – auf dem Konto meiner Ex-Freundin gutgeschrieben war. Aber immerhin: Zuverlässig ist er ja, der Ostfriese! Da kann ich nicht meckern!
3. Verpasste E-Mails und Urlaub
Insgesamt habe ich nur 25 Paidmails verpasst. Wie kam dieses? Nun, ich hatte über die Weihnachtsfeiertage leider ein bisschen geschludert, so dass etliche E-Mails – rund 200 Stück - aufgelaufen waren. Als ich diese dann in der „Mail History“ bestätigen wollte – ich hatte zwischenzeitlich daraufhin umgestellt – kam der Hinweis „Kampagne abgelaufen“. In meiner Tranfunzeligkeit klickte ich die Fenster einfach weg. Das war ein grober Fehler, denn: Wie ich später erfuhr, hätte ich nur jeweils unten in der jeweiligen Paidmail auf ein Banner klicken müssen, um die Klickstatistik zu sichern. So bleiben bis zum heutigen Tag 25 E-Mails als unbestätigt in meiner Statistik stehen.
Ist das denn schlimm? Nun, direkt nicht. Allerdings wurde dadurch die Klickstatistik in Prozent nach unten gedrückt. Laut AGB sollte man aber eine Mindestbestätigungsrate von 80 % halten. So könne der Account gesperrt werden, und das Guthaben wäre futsch.
Immerhin konnte ich durch das Abklicken von Paidbannern die Klickstatistik wieder auf 100 % steigern, so dass für mich bis heute keine Gefahr bestand, herauszufliegen.
Man sollte es aber anders machen, und genauso habe ich es dann auch gemacht, als ich vom 12. bis 17. März 2009 ins Krankenhaus musste wegen eines Blinddarm-Durchbruches: Ich stellte unter „Daten ändern“ im linken Frame einfach einen Urlaub von 10 Tagen bis zum 22. März 2009 ein. Man konnte bzw. kann pro Jahr maximal 30 Tage Urlaub einstellen – eben wie im richtigen Leben auch. Der Vorteil: Es wurden während des Urlaubs keinerlei Paidmails zugeschickt; man verpasste also auch nichts. Wohl der normale Newsletter bzw. Infomails liefen in dieser Zeit weiter.
Als ich dann aus dem Krankenhaus wieder entlassen war, konnte ich dann am 17. März den Urlaub einfach abbrechen und die verbleibenden Tage als Guthaben für den Rest des Jahres weiter verwenden. Also, eine feine Sache, das mit dem Urlaub, muss ich schon sagen!
Update 4.11.2010: 4. Das Ende des Paidmailers
Der Betreiber Jens Krause hat die Einstellung seines Paidmailers zum 30.06.2010 verkündet. Warum? Nun, die Honorare von den Werbe-Netzwerken für die Einstellung von Paidmails und Paidbannern ließen zu wünschen übrig. Soll heißen: Die Sponsoren-Netzwerke zahlten nicht oder nur eltiche Monate später!! Und so müsse der Betreiber eines Paidmailers die Auszahlungswünsche der angemeldeten User zunächst aus eigener Tasche vorstrecken - bis eventuell die Netzwerke lange danach doch noch zahlten! Aber: Wer streckt schon über Monate hinaus die Auszahlungen an die User aus eigener Tasche vor? Nur, wer es sich leisten kann!
Was heißt das für uns User? Nun, der Betreiber eines solchen Paidmailers wird - auch wenn er es verspricht - NIEMALS nach dem Einstellen eines Paidmail-Dienstes eine Auszahlung tätigen! Warum? Nun - die Bagatellgrenze dafür, dass die Staatsanwaltschaft nach einer Anzeige überhaupt die Ermittlungen aufnimmt - liegt bei 25 Euro. Soll heißen: Jeder geprellte User, der weniger als 25 Euro als Auszahlungsbetrag zur Anzeige bringt, wird leer ausgehen - weil die Staatsanwaltschaft das Verfahren dann wegen Geringfügigkeit einstellen wird! Eine lohnende Einnahmequelle für alle Paidmailer-Betreiber: z. B. 1.000 Mal Einnahmen von 24,99 Euro = 24.999 Euro Einnnahme - OHNE Strafverfolgungs-Konsequenzen für die sog. "Betrüger"! Wenn das nichts ist! Also: KEINE Teilnahme an Paidmailern unter einer Auszahlungsgrenze von 25 Euro - dann seid ihr auf der sicheren Seite!
III. Empfehlung und Fazit
Wie man schon anhand des Tenors meines Berichtes erkennen kann, fällt mein Fazit für diesen Paidmailer sehr positiv aus: Man kann zwar auch hier nicht reich werden, aber die Seite ist sehr übersichtlich aufgebaut und man findet sich sehr schnell zurecht. Dazu bekommt man sehr viele Paidmails am Tag, kann viele Paidbanner abklicken und erhält so durchschnittlich rund einen Euro pro Monat. Auch die Verdienstmöglichkeit mit den Auto-Refs halte ich für eine geniale Sache. Dazu zahlt der Anbieter auch zuverlässig aus.
Ich sage darum kurz und knapp: Klare Empfehlung für diesen Paidmailer, beide Daumen hoch und alle fünf Sterne als Bewertung dafür!
In diesem Sinne einen lieben Gruß an alle Ciao-Mitglieder und an alle Gäste von draußen:-)!
Euer Miraculix1967:-) für Ciao, dooyoo und Yopi Asterix für Preisvergleich
Wer gerne Massenhaft E-mails bestätigen möchtte ist hier genau richte Taglich erhält man zwischen 20 und 150 Mails wo die vergütung pro mails zwischen 5 und 15 Punkte beträkt. (10000 Punkte = 1 Euro). Die auszahlungsgrenze beträkt 5 Eure was sich nach me ...
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21.01.2010
(23.01.2010)
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