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Auch seriöse Verkäufer können Ärger bekommen!

2  01.06.2008

Pro:
Einfache Handhabung ~ Teilweise sofortige Gutschrift der Zahlung

Kontra:
Für Verkäufer : Hohe Gebühren ~ Nur versicherter Versand empfehlenswert ~ Vorläufige Sperrung des Kontozugriffs möglich

Empfehlenswert: Nein 

bembelvoll

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Erfahrungsberichte:3

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 17 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Paypal ist ein Online-Bezahldienst, der seit 2002 zu Ebay gehört und auch dort hauptsächlich benutzt wird. Man kann aber auch einfach so Geld irgendwohin senden.

Einzige Voraussetzung: E-Mail-Adresse und Girokonto und/oder Kreditkarte (Paypal nimmt allerdings nicht jede Kreditkarte).

Also zum Bezahlen ist Paypal praktisch, schnell und kinderleicht.

Auch das Empfangen von Zahlungen ist nicht schwer, aber es gibt dabei eine Menge Tücken und der Verkäufer kann viel Geld verlieren, obwohl er korrekte Ware versendet hat und diese auch beim Empfänger angekommen ist.

Über Paypal könnte man Bücher schreiben.

Mir haben sie den Zugriff auf mein Konto gesperrt, weil angeblich meine Kreditkarte im Internet mißbraucht wurde. Komisch, ich hatte gerade erst die Bank gewechselt und hatte so auch eine neue Kreditkartennummer erhalten, und die sollte angeblich mißbraucht worden sein. (Die Kreditkartennnummer hatte ich auch bei Paypal geändert).

Diese Sperrung bedeutet, daß ich nichts mit Paypal bezahlen kann und auch kein Guthaben von Paypal (z.B. aus Verkäufen) auf mein Girokonto überweisen kann. Auch kann man bei einer Sperre sein Paypal-Konto nicht auflösen.

Keine normale Bank würde so einen Humbug veranstalten.

''Zur Sicherheit'' sollte ich mein Passwort ändern und meinen Personalausweis an Paypal faxen. Aber was würde das bitteschön bringen, wenn meine Kreditkartendaten wirklich gestohlen worden wären?

Da würde doch nur die Sperrung meiner Kreditkarte helfen, aber das war gar nicht nötig, denn bis heute konnte ich keine ungerechtfertigte Buchung auf meiner Kreditkarte feststellen (ich kann bei meiner Kreditkarte online alle Zahlungen sehen).

Ich glaube denen von Paypal kein Wort ... ein sehr dubioses Unternehmen.

Es hat übrigens noch nie ein Ebay-Käufer Paypal-Beschwerde (wegen Nichtlieferung oder einem von der Beschreibung abweichenden Artikel) gegen mich eingereicht (ich habe allerdings auch erst 21 Zahlungen in vier Jahren empfangen).

Fazit: ich biete bei Ebay als Verkäufer kein Paypal mehr an (nur noch in Ausnahmefällen, wobei ich das erst nach Auktionsende entscheide, in der Beschreibung wird es nicht angeboten), ich benutze es hauptsächlich nur noch als Käufer.

Denn auch seriöse Verkäufer können mit Paypal Ärger bekommen!

Übrigens bekommt ein Käufer bei Einreichen einer Paypal-Beschwerde wegen Nichtlieferung (bei Ebay) nicht immer sein Geld zurück. Erstens geht das höchstens drei Mal im Jahr, und zweitens: wenn der Verkäufer sein Konto leergeräumt hat, bekommt Ihr auch nix (auch dann nicht, wenn Ihr Paypal zum ersten Mal im Kalenderjahr einen nicht erhaltenen Artikel meldet, es heißt ja bei denen: ''Bis zu drei Mal im Jahr kann ein Käufer Geld zurückerhalten). Natürlich kann es sein, dass in so einem Fall der Verkäufer irgendwann doch nachgibt und das Geld an Paypal zurückzahlt, aber wollt Ihr Euch darauf verlassen?

Und dem Verkäufer kann eine erhaltene Zahlung noch Monate später zurückgerufen werden, wenn sich z.B. herausstellt, daß mit einer gestohlenen Kreditkarte bezahlt wurde. Und wenn das dann ein Laptop für 800 Euro ist ... ist alles schon passiert.

Sollte ein Käufer angeben, daß er keine Ware erhalten hat und der Verkäufer hat unversichert verschickt, kann also den Versand nicht nachweisen, dann bekommt der Käufer sein Geld zurück. Also solltet Ihr Paypal als Verkäufer bei Ebay nur mit versichertem Versand anbieten, und nur dann, wenn Online-Tracking möglich ist. Aber informiert Euch, für welche Länder das gilt. Lest die AGB immer wieder, die (und vieles andere) ändern sich bei Paypal andauernd!

PS:

an diejenigen Ciao-Mitglieder, die hier wissenschaftliche Abhandlungen und obendrein noch weitere Erklärungen über die Funktion von Paypal verlangen:

Ihr habt Internet. Schaut ins Land, informiert Euch mal selbst, das ist sogar weniger Arbeit als einen Kommentar schreiben ...

Stört mich nicht, wenn ich kein ''sh'' oder ''h'' bekomme ...

Es gibt auch eine Seite, die sich nur mit Paypal-Ärger beschäftigt (allerdings in Englisch), da gibt's sogar eine Horror-Story des Monats.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
KRAWALLSCHACHTEL

KRAWALLSCHACHTEL

02.06.2008 23:26

ich kann JEDEM nur von paypal sehr dringend ABRATEN: Das ist nach meiner Meinung alles andere als Seriös. Es scheint zudem das ebay (paypal gehört zu 100% zu ebay!!!) über Umwege paypal zur Pflicht machen wird. Wer hat davon einen Vorteil? GEwiss nicht der Verkäufer auf ebay. Und wenn man unter 95% positiv bei ebay in der Bewertung kommt, wird paypal neuerdings sowieso zur Pflicht. Ich hatte genau einen solchen Fall, Käufer wollte unversicherten Versand, erhielt den Artikel und gab dann an den Artikel nicht bekommen zu haben. Obwohl er mich bei ebay positiv bewertete sah paypal dies nicht als Nachweis das der Artikel angekommen sei. FINGER weg von paypal!!!

Karry2000de

Karry2000de

01.06.2008 12:11

Die Probleme kenne ich leider auch.

hexenhammer_121

hexenhammer_121

01.06.2008 03:15

Und eine kurze Erklärung zu schreiben, was PayPal ist, würde eventuell noch weniger von deiner Zeit in Anspruch nehmen als der Text im Postscriptum ;-) Die Rubrik heißt doch paypal.com und nicht "Ärger mit paypal.com", deswegen würde ich eine Erklärung auf jeden Fall sehr hilfreich finden. LG

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