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... Ein lukratives Angebot, oder ? Bei >>pearl-mail.com<<, einem amerikanischen Anbieter, werden zwischen 0,01 und 0,05 Dollar pro Mail und einer maximalen Verweildauer von 60 Sekunden bezahlt. Allerdings liegt die Auszahlungsgrenze bei 30 Dollar. Dieser Anbieter verspricht also einen Stundenlohn ... Bericht lesen





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Erfahrungsbericht von tuxfan über pearl-mail.com
15.06.2006


Produktbewertung des Autors:   

Navigation / Übersichtlichkeit: mittelmäßig 
Informationsgehalt wenig 
Aktualität der Website: schon seit Ewigkeiten nicht mehr 
Höhe des Verdienstes: gut 
Wahrscheinlichkeit der Auszahlung: sehr gering 

Pro: Hohe Vergütung pro Mail
Kontra: Keine Auszahlung, keine Rückantwort

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Auch wenn das Internet regelmässig immer günstiger wird, sucht man doch die eine oder andere Möglichkeit, so nebenbei die Kosten für das Surfen zu reduzieren.

Ein Möglichkeit ohne Risiko und ohne vorherigem Kapitalsatz, dabei mit noch einem geringen Zeitaufwand, ist das Lesen von Mails.

Hier gibt es verschiedene Vergütungsmöglichkeiten.

Die einen vergeben Punkte und rechnen dann jeweils zum Monatsende wieviel ein Punkt wert war. Auch wenn zum Teil astronomische Punktwerte pro Mail vergeben werden, kommt am Ende nicht einmal ein Cent pro Mail raus. Meistens liegt dann die Auszahlungsgrenze auch noch bei 10,00 EUR, oft auch bei bis zu 50 EUR bzw. Dollar.
Wenn am Ende des Monats mal wieder ein niedriger Wert pro Punkt herausspringt, dann jammert meist der Anbieter. Man solle doch noch mehr an den zum Teil nicht vergüteten Aktionen teilnehmen, da nur so zukünftig stabile, vielleicht sogar steigende Vergütungen zu erzielen sind.

*** Rentabilitätsberechnung ***

Geht man von etwa 0,01 EUR pro Mail und einem Mindestauszahlungsbetrag von 10,00 EUR aus, dann muss man rund 1000 Mails bestätigen. Bei einer Anzeigedauer zwischen 10 Sekunden und 60 Sekunden pro Mail muss man dafür bis zu 60.000 Sekunden investieren. Dies entspricht 1000 Minuten bzw. rund 17 Stunden. Damit ist ein Stundenlohn von gigantischen 0,60 EUR zu erzielen.
Ein lukratives Angebot, oder ?

Bei >>pearl-mail.com<<, einem amerikanischen Anbieter, werden zwischen 0,01 und 0,05 Dollar pro Mail und einer maximalen Verweildauer von 60 Sekunden bezahlt. Allerdings liegt die Auszahlungsgrenze bei 30 Dollar.
Dieser Anbieter verspricht also einen Stundenlohn von etwa 3,00 Dollar nur für das Klicken eines Links und dem anschliessenden Anzeigen einer Werbebotschaft im Webbrowser. Damit diese Klicks nicht automatisch erzeugt werden, wird immer häufiger eine Zahl angezeigt und nur beim Klicken der richtigen Zahl wird der Betrag verbucht.
Mit diesem 'theoretischen' Stundenlohn steht der Anbieter an der Spitze der sogenannten Pail-Mail-Anbieter.

*** Steigerung der Rentabilität ***

Der schon recht ordentliche Stundensatz kann weiter erhöht werden, wenn man weitere 'Mitspieler' wirbt. Wichtig ist, dass der Neugeworbene sich über den Referallink des Werbers anmeldet. In diesem Fall ist der Werber an den Einnahmen des neu geworbenen prozentual beteiligt.
Diese prozentuale Beteiligung erfolgt über mehrere Stufen.
In der ersten Stufe bekommt man 10%, dann 5%, 3% und 2%.
Vorausgesetzt die neu geworbenen bestätigen fleissig Mails, kann man hier den Stundenlohn zügig weiter ausbauen.

*** Verwendung des erklickten Geldes ***

Das verdiente Geld kann bis zur Auszahlungsgrenze von 30,00 Dollar angespart werden. Ist die Grenze überschritten, dann kann die Auszahlung über PayPal oder Moneybookers angefordert werden.
Laut den Auskünften auf der Website erfolgt die Auszahlung binnen eines Monats nach Anforderung.
Alternativ kann das Geld auch schon vor dem Erreichen der Auszahlungsgrenze in Werbung umgewandelt werden. Hier werden verschiedene Möglichkeiten, z.B. Werbemails, Werbelinks usw. angeboten. Da die Seite aber weitgehend USA-lastig ist, lohnt sich diese Werbung für eine deutsche Seite nicht.

*** Kundenservice ***

Auf der Webseite >>pearl-mail.com<< gibt es auch eine Kontaktseite. Hierüber kann man Anfragen stellen, die nicht in der FAQ beantwortet sind. Eine direkte EMail-Adresse ist nicht angegeben.
Nach meinen Erfahrungen hat diese Kontaktseite keine Funktion. Trotz zahlreicher Anfragen habe ich in den letzten 6 Monaten keinerlei Antworten, nicht einmal eine Eingangsbestätigung bekommen.

*** Auszahlung ***

Vor sechs Monaten Auszahlung angefordert, bisher noch nichts ausgezahlt bekommen. Da auf meine Rückfragen per Kontaktformular keine Antworten kamen, kann ich nicht sagen wo das Problem der noch fehlenden Auszahlung liegt.
Laut dem Status auf meiner Mitgliederseite ist die Auszahlung erfolgt. Auf dem Konto bei Moneybookers ist bisher nie etwas gutgeschrieben worden.
Wenn man den Zahlen auf der Webseite trauen will, hat der Paidmailer aktuell 8851 Mitglieder und bereits 13.475 Dollar ausgeschüttet.

*** Erfahrung ***

Im Gegensatz zu manch anderen Angeboten bekommt man eine recht hohe Klickvergütung von bis zu 0,05 Dollar pro Mail.
Durch die recht hohe Anzahl von etwa 30 bis 50 Mails pro Tag kann man, ohne Mitgliederwerbung, nach drei Monaten mit einer Auszahlung rechnen bzw. auf eine Auszahlung hoffen.
Mit durchschnittlich 10 Dollar pro Monat hätte man so z.B. seine DSL-Flatrate wieder drin.

*** Fazit ***

Der Anbieter ist aus meiner Sicht nicht zu empfehlen. Im Internet habe ich zwar keine gleichlautenden Klagen gelesen, aber allein die Tatsache auf zahlreiche Anfragen keine Antwort zu bekommen, lässt mich nicht mehr an einen Zufall glauben.

Mein Rat: FINGER WEG !!!

   

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(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern


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