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Abzocker an der Grenze des Strafgesetzbuchs!!!

1  26.02.2006

Pro:
relativ günstige Tarife

Kontra:
Rechtsbeugung, Kündigung nicht anerkannt, versteckte Gebühren

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Produktbeschreibungen:

Strukturierung der Angebote:

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consuli

Über sich:

Mitglied seit:26.01.2006

Erfahrungsberichte:10

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 8 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Ich war 2,5 Jahre Kunde bei The Phonehouse Telecom vormals Hutchison Telecom die dann von Phonehouse aufgekauft worden sind.

Mein Vertrag war ein Call Private, der für die damaligen Verhältnisse recht günstig war.

Die ersten Komplikationen mit Phonehouse traten auf, als ich meine Kontoverbindung gewechselt habe. Bereits 3 Wochen vor der nächsten Abbuchung zeigte ich dies Phonehouse per Fax an. Unverständlicher Weise wurde trotzdem weiter von meinem altem Konto abgebucht, was natürlich fehlschlug. Daraufhin bekam ich eine Rechnung mit einer Zusatzgebühr für fehlgeschlagene Lastschrift in Höhe von 17,50 Euro. Ich rief bei der Hotline an und verwies auf das Fax mit Sendebestätigung. Das nette Mädel sagte mir, dass mein Fax nicht eingegangen wäre. Ich bot an mein Fax samt Sendebestätigung nochmal zu schicken. Sie verwies mich an die Rechtsabteilung mit der Bemerkung dass bei Phonehouse Faxe öfter nicht ankommen würden. Ich ließ die Sache auf sich beruhen, weil sich ein Rechtsstreit um 17,50 Euro nicht lohnt.

Nach einer weiteren Servicepanne mit Phonehouse und allgemein gesunkenen Mobilfunkgebühren entschloss ich mich im Sommer 2005 meinen Vertrag zu kündigen. Ich schickte per Computer ein Kündigungsfax mit den Hinweis, dass es auch ohne Unterschrift gültig ist. Daraufhin bekam ich einen standardiserten Formbrief, dass meine Kündigung nicht gültig sei, weil meine Unterschrift fehlen würde.

Ich schickte also eine neues Kündigungsfax. Zu meinem Erstaunen führte Phonehouse den Vertrag einfach weiter. Ich rief wiedeum bei der Hotline an, und diese behauptete wieder mein Fax sein nicht angekommen.

In der Zwischenzeit hatte ich über meinen Bekanntenkreis in Münster erfahren, dass The Phonehouse ihre Hotline gar nicht selbst betreibt, sondern zu der Callcenterfirma Triga Marketing outgesourced hat. Weiterhin erfuhr ich von der ehemaligen Mitarbeiterin bei der Firma Triga Marketing auf der Phonehouse Hotline auch, dass bei The Phonehouse erstaunlich viele Kündigungen nicht ankommen. Jeder Mitabreiter der dort ein halbes Jahr arbeite, habe schon mehrere hundert Kunden am Ohr gehabt, die alle behaupten Ihre Kündigungen seien nicht angekommen.

The Phonehouse Telecom zeigte auch über haupt kein Interesse die Sache zu regeln. Sie schickten nur einfach weiter Mahnungen, die am Ende zwar Adressen einer Anwaltskanzlei enthileten; die Nummern war aber wieder bei der Triga Marketing aufgeschaltet waren. Das konnte man daran erkennen, dass man Anfang nach dem Geburtsdatum gefragt wird, und der Vorgang bei Verweigerung dieser nicht barabeitet werden kann.

Ich ließ also den Mahnprozess fast bis zum Ende durchlaufen. Dann erst bekam ich einen Vergleichsvorschlag zugesandt, wo auch die Nummer der Kanzlei enthalten war. Dort angerufen erklärte mir die Rechtsanwältin am anderen Ende ganz erstaunliche Dinge. In den Phonehouse AGBs stehe angeblich, dass eine Kündigung erst dann wirksam sei, wenn sie von Phonehouse akzeptiert worden sei. Folglich müsse ich eine Kündigung so oft schicken, bis ich eine Kündigungsbestätigung erhalte.

Daraufhin erklärte ich der Rechtsanwältin, dass eine solche AGB Klausel nach §305c und §307 (2) Nr. 1 BGB gänzlich unwirksam ist. Vielmehr sei aufgrund der zahlreichen Erfahrungen der Callcenter Damen bei Triga Marketing anzunehmen, dass The Phonehouse die Kündigungen absichtlich wegschmeißt, was im Zusammenhang mit der merkwürdigen AGB dann wohl vorsätzlicher Betrug wäre. Im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung könnte ich sofort Strafanzeige beim Staatsanwalt erstatten und die ehemaligen Callcenter Mitarbeiterinnen von Triga Marketing vorladen lassen.

Die Forderung der weiteren Vertragsentgelte nach meiner Kündigung wurde SOFORT fallen gelassen!!!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
VolkerLee

VolkerLee

18.02.2010 04:51

Ich habe mich nochmal schlau gemacht: PhoneHouse scheint wirklich einer der unseriösesten Anbieter Deutschlands zu sein.

VolkerLee

VolkerLee

18.02.2010 04:50

Eine Kündigung als einseitige Willenserklärung ist nur empfängsbedürftig seitens des Anbieters. Wenn die Angaben darin zum gekündigten Vertragsverhältnis eindeutig sind und bewiesen werden kann, dass die Kündigung in den Machtbereich des Empfängers gelangt, darf dieser da gar nichts "prüfen". Notfalls per Einschreiben mit Rückschein.

mas-

mas-

11.02.2007 15:48

Als Warnung ganz sinnvoll der Bericht, allerdings ein bischen dämlich angestellt hast Du Dich auch. Du wußtest schon, daß der Laden nicht ganz koscher war, weil Dein 1. Fax nicht ankam. Faxe sind nicht gerichtsfest wegen dem Zugangsbeweis. Also schickt man ein Einwurfeinschreiben hinterher, wenn die Faxkündigung nicht umgehend bestätigt wird. Du hats letztendlich Glück gehabt, daß die Dein erstes Kündigungsfax bestätigt haben. Die Zurückweisung der Kündigung war ja eine Eingangsbestätigung. 8-) Der Rest brauchte Dich in der Tat nicht mehr zu interessieren. Daß die Ihre weiteren Rechnungen fallen lassen haben, hat weniger mit Deiner Anzeigendrohung zu tun (die Anzeige wäre eher wirkungslos gewesen), als mit der Tatsache, daß Du hartnäckig geblieben bist. Und jemanden wegen <500,- zu verklagen, lohnt nur wenn die Sache 100%ig sicher ist. War sie hier ja nicht, Du konntest den Zugang Deiner Kündigung beweisen. Also haben die klein bei gegeben.

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