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Eine Versicherung ist ein Vorgang bei dem man über einen bestimmten Zeitraum einen bestimmten Beitrag bezahlt um somit gegen ein unvorhersehbares Ereignis finanziell abgesichert zu sein.
Dieses unvorhersehbare Ereignis wäre der Rentenbeginn. Dieser ist aber nicht unvorhersehbar. Die sogenannte private Rentenversicherung ist lediglich ein Sparvertrag bei dem man dem Versicherer über eine bestimmten Zeitraum monatlich einen Beitrag zahlt und der damit auf dem Kapitalmarkt versucht einen möglichst hohen Ertrag zu erwirtschaften, wobei man von diesem Ertrag einen Teil - den der Versicherer festlegt - abbekommt.
Dieses aber kann mann/frau selbst wesentlich effektiver machen, denn der Hacken bei priv. Rentenversicherungen ist
1. Die Gewinnausschüttungen kommen dem Kunden nur zum Teil zugute, denn die Gesellschaft will ja auch verdienen.
2. Die versprochenen Renten werden oft nicht eingehalten da die Lebenserwartungen steigen. Wenn z.B. 1000 Personen jährlich 1000 € über 20 Jahre einbezahlen, sollte die versprochene Rente bis zu deren Tod reichen. Wenn nun die Lebenserwartung in den nächsten 20 Jahren sich um 3 Jahre erhöht, dann muß die Rente gekürzt werden, so daß das Geld reicht. Rentenkürzungen waren in der Vergangenheit nicht unüblich.
3. Bei Tod verfällt das gesamte Kapital dem Versicherer zu - nicht so bei Fonds.
4. Die Renditen betragen zwischen 5 und 6 %, wenn auch meist mehr versprochen wird.
Somit bleibt die Tatsache, daß die priv. Altersvorsorge besser selbst zu gestalten ist.
Wenn´s auch in den letzten Jahren nicht so war, nur die Erträge sind und werden bei Fonds und Aktien in den nächsten 20 Jahren die beste Altersvorsorge bleiben
Ein sehr guter Bericht. Schaut mal rein bei www.bundderversicherten.de und dann weiter unter Versicherungsarten. Bei diesem Verbraucherschutzverband werden die meisten Deiner Aussagen bestätigt. Du hättest den Bericht aber wirklich unter Versicherungen platzieren sollen.
Viele Grüße - Günter
Ach ja, und wer hat Dir erzählt, daß die Versicherer im Falle Deines vorzeitigen Ablebens die ganze Knete für sich behalten? Das ist natürlich Unfug. Wer auch immer Dir das gesagt hat (doch nicht etwa jemand, der zufällig ein paar hochinteressante Fonds anzubieten hatte?): schmeiß ihn raus.
Es ist nur halb richtig, was Du schreibst. Erstens gibt es bei den Rentenversicherungen eine garantierte Verzinsung - der Eindruck, den Du erweckst, daß einmal gemachte Zusagen von heute auf morgen kassiert werden können, ist falsch. Das gilt nur für die gesetzliche Rentenversicherung. Zweitens: natürlich wollen die Versicherer verdienen. Sie bieten Dir aber dafür eben eine Dienstleistung, die Du so nicht oder nur mit Mühe selbst erledigen kannst: Vermögensverwaltung. Wie gut oder wie schlecht sie das im Einzelnen machen, ist natürlich eine andere Sache. Drittens: auch Banken und Fondsgesellschaften wollen verdienen, nicht nur die Versicherungen. Depotgebühren, Transaktionsgebühren...Viertens: natürlich ist der Renteneintritt vorhersehbar. Dennoch hat die Rentenversicherung einen Versicherungscharakter: Du versicherst Dich nämlich gegen das finanzielle Risiko der Langlebigkeit. Deshalb verwenden Versicherer auch dafür Sterblichkeitstafeln.
07.02.2002 22:15
Ein sehr guter Bericht. Schaut mal rein bei www.bundderversicherten.de und dann weiter unter Versicherungsarten. Bei diesem Verbraucherschutzverband werden die meisten Deiner Aussagen bestätigt. Du hättest den Bericht aber wirklich unter Versicherungen platzieren sollen. Viele Grüße - Günter
07.02.2002 16:29
Ach ja, und wer hat Dir erzählt, daß die Versicherer im Falle Deines vorzeitigen Ablebens die ganze Knete für sich behalten? Das ist natürlich Unfug. Wer auch immer Dir das gesagt hat (doch nicht etwa jemand, der zufällig ein paar hochinteressante Fonds anzubieten hatte?): schmeiß ihn raus.
07.02.2002 16:27
Es ist nur halb richtig, was Du schreibst. Erstens gibt es bei den Rentenversicherungen eine garantierte Verzinsung - der Eindruck, den Du erweckst, daß einmal gemachte Zusagen von heute auf morgen kassiert werden können, ist falsch. Das gilt nur für die gesetzliche Rentenversicherung. Zweitens: natürlich wollen die Versicherer verdienen. Sie bieten Dir aber dafür eben eine Dienstleistung, die Du so nicht oder nur mit Mühe selbst erledigen kannst: Vermögensverwaltung. Wie gut oder wie schlecht sie das im Einzelnen machen, ist natürlich eine andere Sache. Drittens: auch Banken und Fondsgesellschaften wollen verdienen, nicht nur die Versicherungen. Depotgebühren, Transaktionsgebühren...Viertens: natürlich ist der Renteneintritt vorhersehbar. Dennoch hat die Rentenversicherung einen Versicherungscharakter: Du versicherst Dich nämlich gegen das finanzielle Risiko der Langlebigkeit. Deshalb verwenden Versicherer auch dafür Sterblichkeitstafeln.