Liebe Ciao Gemeinde,
jaja, so war es wirklich !!! Wie die Jungfrau zum Kinde, so kam ich zu einem Vertrag mit der Firma Probenking.
Wie es dazu kam, und warum und vor allem wie alles ausging könnt Ihr in meinem nachfolgenden Bericht lesen.
WIE ALLES BEGAN
Ende Juni06 bekam ich Post ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von popoline über probenking.de 19.01.2007
Produktbewertung des Autors:
Ladezeit der Website:
sehr schnell
Pro:
absolut nichts
Kontra:
alles, Drohungen, Inkasso etc .
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Ciao Gemeinde,
jaja, so war es wirklich !!! Wie die Jungfrau zum Kinde, so kam ich zu einem Vertrag mit der Firma Probenking. Wie es dazu kam, und warum und vor allem wie alles ausging könnt Ihr in meinem nachfolgenden Bericht lesen.
WIE ALLES BEGAN
Ende Juni06 bekam ich Post von einer Firma namens Euro-Pro, welche Daten speichert und diese auf Anfrage von Firmen weiter gibt. Sinn dessen ist zum Beispiel säumige Kunden ausfindig zu machen etc. Mir kam das schon sehr dubios vor, da wir zwar umgezogen sind, wir aber einen Nachsendeauftrag hatten und eigentlich alle Firmen bzw. Versandhäuser unsere Anschrift wussten. Also rief ich dort an, um nachzufragen, wem meine Adresse vermittelt wurde. Diese Auskunft durfte mir wegen Datenschutzes nicht gegeben werden. Ich hätte einen schriftlichen Antrag stellen müssen. Auf Anraten der Dame am Telefon wartete ich einfach mal ab, sie meinte noch, dass es sich sicherlich um ein Versandhaus handeln würde. Was leider nicht so war, aber das wusste ich damals noch nicht.
Ende Juli 06 ging ich nichts ahnend an den Briefkasten und fand 2 Schreiben der Inkassofirma Prodefacto ! Ich hatte noch nie Post von einem Inkassounternehmen erhalten. Oje, dachte ich, was hast du denn nicht bezahlt ? Komisch, ich hatte in letzter Zeit weder etwas bestellt noch eine Mahnung übersehen. Also öffnete ich den ersten Brief und musste lesen, dass dieses Inkassounternehmen im Namen der Firma Probenking 42,83€ von mir fordert….häh ? Im zweiten Brief stand genau das selbe, nur mit einer anderen Kundennummer und einem anderen Aktenzeichen. Der Betrag war genau der Gleiche. In meinem Kopf fing es an zu rattern, wann hab ich mich da angemeldet und wieso überhaupt ? Ehrlich gesagt bekam ich die absolute Panik und geriet wirklich ins Grübeln, ob ich mich nicht doch vielleicht registriert habe.
Was ist denn dieses Probenking überhaupt ??
PROBENKING
Nachdem der erste Schreck überwunden war setzte ich mich an den PC und fragte google um Rat. Die Seite von probenking hatte ich schnell gefunden und fand heraus, dass besagte Seite zu einem Unternehmen namens Gonamic gehört, welches von 2 Geschäftsführern geleitet wird. Zu diesem Unternehmen gehören unter anderem Seiten, wie Shortwin.de und usenext.de. Also wagte ich es und schaute mich auf der probenking Seite ein wenig um.
Probenking.de wirbt mit dem Versprechen auf Gratisproben und Gutscheine, von Kosmetika, Hygiene bis hin zu Hightech Produkten. Um in den Genuß dieser Proben und -Gutscheinschwemme zu kommen, muss man sich also anmelden. Der User kann zwischen 3 Angeboten wählen, einem 3- Monatsabo, 6- Monatsabo oder sogar einem Jahresabo. Die Preise dafür variieren von 3,98€ und 7,98€ pro Monat. Man wirbt also damit, dass der User von probenking bei diversen Anbietern eingetragen wird und somit diese Proben erhält. Wenn man sich aber die AGBs genauer betrachtet wird schnell entdecken, dass probenking natürlich keine Garantie geben kann, dass diese Proben auch verschickt werden. Gleich auf der ersten Seite findet man sofort das Anmeldeformular.
Nachdem ich mir also diese Seite näher betrachtet hatte war ich mir zu 100% sicher, mich dort niemals angemeldet zu haben, zumal ich mit meiner Bankverbindung sehr diskret umgehe und diese niemals auf solch einer Seite angeben würde. Da ich nun aber auch nicht schlauer war, rief ich bei dieser Inkassofirma an, um zu erfahren, wie ich zu diesem Vertrag gekommen sein soll ? Mir wurde wirklich sehr unfreundlich mitgeteilt, dass gegen mich noch 12 weitere offene Forderungen vorliegen würden. Ich fragte nach einem Vertrag…..diesen würde man mir zuschicken.. Mir kam das mittlerweile mehr als spanisch vor, da ich niemals einen Gutschein oder ähnliches erhalten hatte und wenn man irgendetwas nicht bezahlt, erhält man doch normalerweise eine Mahnung ! Kam hier auch nie an.
Irgendwo in meinem Hinterkopf tauchte eine Erinnerung an einen Beitrag bei WISO auf. Ging es da nicht um einen ähnlichen Fall ? Hatten die nicht gesagt, man solle Widerspruch einlegen und bloß nicht bezahlen ? Zu meiner Sicherheit rief ich aber noch bei der Verbraucherschutzzentrale an und dort hörte ich das selbe. Also schrieb ich einen Widerspruch und schickte diesen, gleich mit der Androhung auf eine Anzeige, an diese Inkassofirma, natürlich per Einschreiben mit Rückschein. Fast 3 Monate Ruhe, ich hatte schon die Hoffnung, dass mit meinem Einspruch alles erledigt sei, aber ich sollte mich irren.
OKTOBER 2006
Tja, Mitte Oktober flatterte mir wieder Post dieser Inkassofirma ins Haus. Oh man, alleine bei dem Umschlag bekam ich Herzrasen. Im Inneren des Umschlages befanden sich insgesamt 12 Schreiben, auf denen die gesamte Zeit von 15.1.04 bis Oktober 2006 immer jeweils für 3 Monate angemahnt wurden. Des weiteren wurde mir mit weiteren Konsequenzen gedroht, wenn ich nicht bis zum 26.10.06 zahlen würde. Weiterhin fand ich nun also meinen Vertrag, welcher ein absoluter Witz war. Eine einfache Exceltabelle in bunten Farben. Mein Name, sowie die Anschrift stimmten, ach ja, meine Telefonnummer auch, aber der Rest war offensichtlich frei erfunden. Weder die Emailadresse, noch die Bankverbindung ergaben einen Sinn, auch fehlte mein Geburtsdatum. Und im übrigen bin ich verheiratet, was ich bis dato auch noch nicht wusste. Es wurde auch keine IP Nummer angegeben, sonst hätte ich ja mal forschen können. Wut machte sich breit und ich befragte google um Rat. Ich durchstöberte zig Verbraucherforen und las die dubiosesten Geschichten. Es gab einige Fälle, wie meinen, Menschen die sich niemals angemeldet hatten , aber auch ehemalige Nutzer, die aber gekündigt haben, aber dennoch Abbuchungen auf ihren Konten fanden. Leider wurde nirgends von einem Ausgang dieser Stories berichtet. Ich legte also wieder Widerspruch ein. Des weiteren teilte ich der Inkassofirma mit, dass ich nun Anzeige erstatten werde.
Am 26.10.06 erstattete ich Anzeige gegen die Firma GoNamic, bzw. gegen die beiden Inhaber wegen versuchten Betruges, ausspähen von Daten und deren Mißbrauchs. Dem Polizisten waren mehrere Fälle bekannt und er riet mir noch mal dringlichst dazu, bloß nicht zu bezahlen, was ich eh nie vorhatte. Wir errechneten einen Gesamtbetrag von 346€ !!!
NOVEMBER 2006
Diesmal erreichte mich die Antwort der Inkassofirma binnen einer Woche. Ich solle doch bitte Anzeige gegen unbekannt erstatten und ihnen eine Kopie dieser Anzeige schicken. Wieder mal setzten sie mir dafür eine Frist, wenn ich diese nicht einhalten würde, würde das Mahnverfahren wieder aktiviert werden. Außerdem schrieben sie mir, dass weitere Post ihr Haus verlassen hätte, die ich bitte als gegenstandlos betrachten solle, da sie leider nicht mehr zu stoppen war. Und tatsächlich ereichte mich ein paar Tage später ein dicker Umschlag, dem ich wieder einmal 12 Schreiben entnahm. Erst mal stand dort, dass ich ja nie auf ihre Schreiben reagiert hätte und sie drohten mir wiederholt mit negativen Konsequenzen. Ich wurde auf einen negativen Schufaeintrag hingewiesen, sowie auf Anwalts und -Gerichtskosten. Ich schickte also diese Kopie dorthin und erwähnte nebenbei sämtliche Kosten , die mir bis dato enstanden waren. Ganz zu schweigen von den Nerven die ich opfern musste.
Ich wusste zwar, dass es sich hierbei um die Post handelte, die ich nicht zu beachten brauche, dennoch ärgerte ich mich über die Aussage, dass ich mich niemals auf ihre Schreiben gemeldet hätte. Ich konnte es nicht lassen und rief wieder dort an. Ich hatte Feldwebel Fr.B. am Telefon. Schnippig wurde ich nach meinem Aktenzeichen gefragt, als ich dann wissen wollte, warum sie mir so was schreiben, antwortete sie nur, dass sie das Schreiben nicht geschrieben hat blablabla. Des weiteren fragte ich sie, warum sie überhaupt solch eine Firma vertreten und ob sie schon mal den Namen Probenking und Prodefacto bei google eingegeben hätte ? Da wurde sie richtig sauer und legte auf. Ich konnte es nicht lassen und schrieb an die Chefin dieser Inkassofirma eine Beschwerde über Frau B., bekam aber leider niemals eine Antwort.
DEZEMBER 2006
Im Dezember rief hier die Polizei aus Regensburg an, dort sitzt ja Gonamic. Dieser Polizist wunderte sich über meine Anzeige gegen die beiden Herren dieser besagten Firma. Ihm wären keine weiteren Fälle bekannt, komisch, dass hier weitere Geschädigte bekannt sind ?? Naja, er teilte mir mit, dass er meine Anzeige auf unbekannt umschreiben würde. War mir auch recht, Hauptsache endlich Ruhe !
JANUAR 2007
So, vorgestern flatterte hier in hübscher rosa Umschlag in meinen Briefkasten. Staatsanwaltschaft Regensburg !! Was soll ich sagen ? das Verfahren wurde eingestellt, da der Täter nicht ermittelt werden konnte. So, ich kann mir nun überlegen, ob mich wirklich jemand dort angemeldet hat oder ob es anders war ? ich hab sogar von Fällen gelesen, die sich zwar in das Anmeldeformular eingetragen haben, aber den Vorgang abgebrochen haben und dennoch Post von Profdefacto erhielten.
MEIN FAZIT
Mich hat diese ganze Sache etliche Nerven gekostet und eine Menge Porto und Telefongebühren. Ich hatte es so satt, ich wusste, dass ich nichts gemacht hatte und musste mir drohen lassen. Mir haben diverse Foren sehr geholfen und mich hat es aufgebaut, dass ich nicht alleine bin. Übrigens habe ich nirgends etwas zu einem tatsächlichen Mahnverfahren gefunden. Ich kann diese Seite absolut nicht empfehlen und dieser Inkassofirma verteile ich auch gleich null Sterne. Sie lesen weder die Briefe, noch haben sie nette Telefonmitarbeiter. Es ist wohl das allerletzte, sich am Telefon anschreien zu lassen
Also auf keinen Fall zahlen, wenn ihr euch nicht tatsächlich angemeldet habt. Immer alles per Einschreiben mit Rückschein verschicken und Kündigungen immer aufheben !!
Pro: Das "Outfit" lockt und der "Comickönig" ist ganz nett anzuschaun Kontra: ...reine Geldabzocke
Nun eigentlich ist es ja richtiggehend peinlich für mich von einem meiner großen faux-pas zu berichten, doch auch ein frischgebackener Abiieeh irrt sich manchmal.
Dass diese gelegentlichen „Irrtümer“ oftmals richtig „wehtun“ könn ...
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Pro: Finanzierung u.a. für Ciao oder Edonkey-Server Kontra: Mehr als genug. Siehe Bericht
...Wenn man so durch das Internet surft, kommt einem oft skurilles, dubioses, aber auch manchmal nützliches, als ziemlich viel auf den Bildschirm. Unter anderem kam mir im Frühjahr diesen Jahres eine Werbung von ProbenKing.de auf den Bildschirm. Dies noch mi ...
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Pro: ??? Kontra: falsche Versprechen, keine Eintragungen, sinnlose Gutscheine
Hallo Ihr lieben,
das ging aber schnell diesmal. Die Freischaltung von Ciao hat nur 1 Tag gedauert. Und dann will ich auch gleich mal loslegen.
Zum 1. damit nicht noch mehr vorn Euch unnütz ihr Geld zum Fenster hinausschmeißen...
Zum 2. weil ich ...
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Pro: vielleicht mal irgendwann eine Klage Kontra: zu teuer, absoluter Betrug, abzocke, man bekommt für viel Geld rein garnichts, auf Anfragen kommen immer die selben, computergenerierten Mails
Anleitung
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Also, zuerst verschafft ihr euch ein Startkapital von ungefähr 20 Euro. Das dürfte reichen um euch für einen Monat einen günstigen Server zu mieten. Mit dabei sollte eine .de-Domain sein. Notfalls pumpt ihr nochmal Omi an od ...
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Pro: --------- Kontra: man bekommt keine Waren, einfach nur Beschiss
...der sollte sich hier anmelden!
Liebe Leserinnen und Leser!!!
Ich probiere immer wieder gerne neue Sachen aus und freue mich immer, wenn ich eine Probe bekomme, damit ich wieder etwas neues testen kann.
Natürlich habe ich auch schon ...
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18.05.2003
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