Freud und Leid - 7 Jahren t-online Kunde
19.09.2001 (21.02.2002)
Pro:
Hotline, viele Tarife, größtes DSL Netz
Kontra:
teilweise schwache Hotline, schlechte Zusammenarbeit zwischen den Konzernteilen, DSL Verzögerung beim Zugang legen
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Navigation / Übersichtlichkeit:
Informationsgehalt
Nutzwert der angebotenen Leistung:
Preisniveau:
mehr
 scenic24
Über sich:
Ja ich weiß - wird Zeit für was Neues ^^
Mitglied seit:18.05.2001
Erfahrungsberichte:111
Vertrauende:216
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Freud und Leid - 7 Jahre T-online.de ****************************** I. Vorwort ************ Seit 7 Jahren bin ich nun mehr und minder glücklicher Kunden von t-online. Angefangen mit Modemzugang, dann ISDN bin ich seit einem ¾ Jahr DSL Kunde. In meinem Bericht will ich das Leistungsangebot von t-online vorstellen, mit anderen Anbietern vergleichen und persönliche Erfahrung einfließen lassen. Als Hauptkonkurrent hab ich mal Arcor gewählt zusammen mit seinem email Dienst Nexgo. Ich hoffe so, dass der Bericht jedem was bring. Ich bin kein IT oder EDV Fachmann, also bitte nicht so eng nehmen, wenn technisch was nicht so stimmt. Wer noch Fragen hat kann sich gerne an mich wenden.
II. Zugangsmöglichkeiten, Tarife, Leistungen ************************************ T-online bietet sowohl analoge Zugänge, Zugang über ISDN und über DSL. Vorraussetzung für den Internetzugang ist logischer Weise ein Telefonanschluß. Für ISDN und DSL gelten besondere Vorschriften. A. Die einzelnen Tarife ================= Grundsätzlich sollten die Angebote für jeden Kunden den passenden Tarif bieten. Meiner Meinung nach aber Unfug, denn oftmals unterbieten fast alle anderen Anbieter die Tarife.
· T-online by call: 0 Euro Grundgebühr, bei 0,20 Euro pro Minute · T-Online eco: 4,09 Euro Grundgebühr, bei 1,49 Cent pro Minute
· T-Online by day: 7,50 Euro Grundgebühr, bei 0,8 Cent pro Minute · T-Online by night: 5,00 Euro Grundgebühr, bei 0,8 Cent pro Minute
· T-Online surftime 30 14,80 Euro Grundgebühr, bei 1,49 Cent pro Minute incl 30 Freistunden · T-Online surftime 60 28,10 Euro Grundgebühr, bei 1,49 Cent pro Minute incl 60 Freistunden · T-Online surftime 90 40,30 Euro Grundgebühr, bei 1,49 Cent pro Minute incl 90 Freistunden · T-Online surftime 120 50,60 Euro Grundgebühr, bei 1,49 Cent pro Minute incl 120 Freistunden. Aber der Grundgebühr kann man schon mit der Flatrate spielen! Die obengenannten Tarife sind sowohl per Modem als auch ISDN nutzbar. Bei ISDN ist eine Kanalbündelung möglich, das heißt das beide Leitungen von ISDN fürs Internet genutzt werden. Dafür fallen dann aber auch die doppelten Kosten an! Auch wer einen der Surftime Tarife hat, muß zusätzlich zahlen! Wer XXL hat, kann Sonntags und Feiertags natürlich über t-online Eco kostenlos surfen. Es lassen sich aber auch alle by call Verbindungen von anderen Anbietern kostenlos nutzen, wenn man beim Anbieter die regionalen Einwahlnummern erfragen tut. · T-Online dsl flat: Für 25 Euro gibt es eine Flatrate. Das bedeutet der Kunden kann rund um die Uhr ohne weiter Kosten und sonstigen Kosten surfen. Ein interessantes Angebot. Zudem dsl bis zu 12 mal schneller ist als ISDN. Fazit: Für viel User sicherlich zu empfehlen. Pferdefüße gibt es aber gleich mehrere: 1) DSL ist noch nicht überall verfügbar. Teilweise sind mit hohen Wartezeiten zu rechnen 2) Es kommt ein DSL Aufschlag dazu. Dieser fällt je nach Anschlussart aus bis zu 15 Euro 3) Die Einwahl ist dann auch nur noch über DSL möglich. Wer also seinen t-online Zugang über den Nachbar mal nutzen will (vielleicht Online Spiele) oder über ISDN oder Analog reingeht oder per Handy (email checken) zahlt "Strafe" pro Minute. 4) By call Verbindungen über andere Anbieter funktionieren dann in der Regel nicht mehr. Es nutzt also nichts, nur die höhere Grundgebühr zu zahlen und dann Tarife von Arcor zb. T-DSL ist ein eigenes Netz und nicht das Telefonnetz. Aol bietet aber eine DSL Flatrate an, wenn der Kunde einen DSL Anschluß der Telekom hat für 19,90 Euro, setzt aber 12 Monate Vertragslaufzeit voraus. Ansonsten kostet sie ebenfalls 25 Euro. 5) Neukunden müssen sich auf erhebliche Investitionen einstellen. DSL kostet mindestens 51 Euro DM. Wer die Adapter nicht selbst anschließen kann, muß noch mal Arbeitsstunden bezahlen, die jetzt nicht per pauschal verrechnet werden. Zudem kostet die interne benötigte Netzwerkkarte (1-49 Euro) und seit neuesten muß der Kunde auch das Modem (circa 120 Euro) zahlen. Wer ISDN auch noch braucht, spart zwar die 51 Euro ISDN Installationsgebühr (bei gleichzeitiger Beauftragung von DSL und ISDN), darf aber noch ISDN Telefone oder analog Adapter kaufen. Die ISDN und DSL Gerätegeneration von momentan lässt sich aber prinzipiell leicht selbst installieren, da nur noch gesteckt werden muß. 6) Auch wer XXL hat, kann Sonntags nicht seine DSL flatrate bei einem "XXL Inhabernachbar" kostenlos nutzen. Gemeinsames Zocken ist also nicht möglich. Aber er kann ja noch über regionale Einwahlnummer per ISDN anderer Anbieter sich einwählen. Hinweiß: Beantragen Sie eine DSL Flatrate erst dann, wenn sie definitiv DSL zur Verfügung haben .Oftmals ist die t-online Einstellung auf DSL schneller sonst, als Sie den Zugang haben. Viele Kunden zahlen dann ungewollt und unwissend Strafe - denn t-online scheint nicht toll mit Telekom abgleichen zu wollen. Der Kunde muß selbst die richtigen Zeitpunkte bestimmen. Haben Sie bereits einen t-online Anschluß empfiehlt sich die Umstellung erst nachdem sie sicher DSL wirklich haben. Die Umstellung geht meist innerhalb 2 Wochen über die Bühne, DSL kann aber mal locker um mehrere Wochen verlegt werden, bis man es wirklich hat.
Für Firmen gibt es einen bessere DSL Flatrate (bis zu 1,5mb Download). Ist aber sehr teuer (knapp 500 Euro im Monat) und daher für den Privatanbieter wohl witzlos. ;-) Zum Verhalten der Telekom bei Flatrates. Sicherlich wundert es jeden, dass die ISDN Flatrate mit 35 Euro abgeschafft wurde mit der Begründung sie wäre unlukrativ und unrentabel. Erstaunlich aber, dass die DSL Flatrate nur 25 Eurokostet. Ich denke das hat 3 Gründe. 1) DSL gibt es nur mit einem Telekomanschluß. Zudem ist ISDN fast so teuer wie Analog Anschluß bei DSL, so dass die meisten Kunden wohl gleich ISDN meist auch noch mit dem Active Plus Tarif nutzen. Dann sind die Telefoneinheiten teilweise schon den Preselectionanbietern gleich. --> Telekom schafft dank Mindestvertragslaufzeiten und angeglicheneren Preisen stärkere Kundenbindung auch im Hinblick, dass viele Anbieter mit dem Ausbau von DSL noch stark zurück liegen 2) Beim Anbieten der ISDN Flatrate über das Telefonnetz war die Telekom angeblich verpflichtet eine Großhandelsflatrate anzubieten, damit andere Provider ebenfalls Flatrates anbieten können. Durch das DSL Angebot über dem eigenen Netz der Telekom umgeht nun die Telekom dies. Diese Info erhielt ich einmal vom einem Telekommitarbeiter. Ob was dran ist weiß ich natürlich nicht, klingt jedenfalls recht logisch. 3) Die Regulierungsbehörde würde angelich eine Telefonleitung als Telefonleitung ansehen und eine Faltrate würde diese nur dauernd belasten (Notruf wäre nicht mehr möglich). T-DSL ist aber nur eine Datenleitung.
B. Der Leistungsumfang von T-online =========================== Jeder t-online Kunde bekommt folgendes: · 1 email Adresse und Alias. Wie bei jedem anderen Anbieter auch, bekommt der Kunde eine email Adresse. Da die email Adresse sich in der Regel aus einer komplexen Zahlenfolge zusammen setzt - was umständlich zu merken ist, kann man sich zudem einen Aliasnamen einrichten. Ein Alias Name ist ein Pseudonym nur für die Nummer. Die emails kommen also sowohl unter der Nummer als auch den Namen in die gleiche Box. Eine t-online email kann wie folgt aussehen. 1234566789-0001@t-online.de oder liesl.mueller@t-online.de Das -0001 steht für den Benutzer und ist immer der Hauptnutzer. Man kann auch für den Sohn zb einen Nutzer einrichten, dann endet die Nummer mit -0002 und ihm einen eigenen alias einrichten. Dafür verlangt aber t-online pro Monat extra Gebühr- Bewertung: Mittlerweile völlig unzureichendes Angebot. Arcor bietet seinen Kunden über Nexgo die Möglichkeit kostenlos 5 Aliasnamen einzurichten, wobei die emails aber immer ins gleichen Postfach kommen des Hauptnamens. Wer also eine eigene emailadresse für die Familie will, muß eine weitere einrichten. Diese Möglichkeit bietet Arcor seinen Kunden auch kostenlos. Bei t-online gibt es das nicht. Einzige Möglichkeit wäre einen by call Anschluß zu beantragen. Haken ist hier wieder, dass T-online nur emails abrufen lässt, wenn man mit dem eigenen dazugehörigen Daten eingewählt ist. Also auch Unfug. Aol bietet zB die Möglichkeit seinen Kunden bis zu 7 email Adressen mit EIGENEN Postfächern einzurichten.
· 5 MB Platz für emails auf dem Server Emails dürfen maximal bis zu 5 MB groß sein bzw werden mehrere emails bis zum löschen oder Abrufen auf dem Server nur bis 5 MB insgesamt akzeptiert. Bewertung: Zu wenig. Otelo Nutzer zb können ebenfalls über Nexgo bis zu 10 MB empfangen und bunkern. · 10 MB Homepageplatz T-online Kunden haben die Möglichkeit eine Homepage ins Netz zu setzen. Dafür bekommen sie 10 MB Speicherplatz zur Verfügung. Die Homepage Adresse lautet dann entweder immer: http://home.t-online.de/home/benutzername(alias) oder http://benutzername.bei.t-online.de für den Benutzernamen (alias) kann auch alternativ die t-online nummer eingegeben werden. T-online vergibt keine Toplevel Domain also es geht nicht. www.liesl-mueller.de. Dafür muß man sich immer einen Anbieter suchen, der dann zb auf den Homepageplatz bei t-online umroutet (Beispiele: strato.de, puretec.de, ihr-name-im-internet.de)
Bewertung: 10 MB sind mittlerweile schon viel zu wenig. Aol bietet 14 MB, Arcor und otelo über Nexgo 50 MB! Durch das kostenlose anlegen von emailadressen kann man bei Nexgo seinen Speicherplatz jeweils pro eigenständige email Adresse kostenlos um 50 MB erhöhen. Einzige Möglichkeit wäre, t-online by call zu beantragen um weitere 10 MB zu erhalten. Hinweis: Besonders T-DSL Kunden werden anfangs ein Problem haben, Homepage Dateien auf anderen Server upzuloaden. Wer zb bei Nexgo auf die Homepage uploaden will bekommt dann eine Zugriffverweigerung. Lösung wäre, eine eigenen Verbindung by call zb über arcor aufzubauen - was bei DSL (siehe oben) ja nicht möglich ist. Problem ist dann oftmals nur, dass man die T-online Software nutzt. Wer die Verbindung aber über t-online per DFÜ (Datenfernübertragung) herstellt, kann auch auf Fremdhomepage uploaden zb per "ws_ftp".
· Software t-online 4.0 T-online liefert seinen Kunden die T-online Software mit aus. Mittlerweile die 4.0 Software. Diese übernimmt mit wenigen Handgriffen die Modemeinstellung nach Eingabe der Zugangsdaten und sonstigen Einstellungen automatisch. Sie hat ein integriertes email Programm und direkt Links zu verschiedenen Administrativen Seiten bzgl des eigenen Anschluß (Tarif oder alias ändern zb). Die Software datet sich automatisch ab. Auch ist eine eigene Homebanking Software installiert. Bewertung: Nettes Teil, aber eigentlich nicht nötig. Denn wer es schafft t-online über dfü aufzubauen kann das viel komplexerer outlook oder outlook express oder andere email Programme nutzen. Zudem muß man sich dann bei der Installation nicht auf einen Browser festlegen sondern kann alles wie zb den IE, den Netscape oder den Opera nutzen. Außer man will die Homebanking Software nutzen. Man kann ja aber auch beides gleichzeitig nutzen! · Möglichkeit SMS zu verschicken. T-online verlangt 19 Cent pro SMS egal wohin. Arcor macht dies noch kostenlos für seine Kunden.
· Webmail Jedem Kunde steht das Recht zu, seine emails überall auf der Welt abzurufen, indem er sich zusätzliche Zugangsdaten vergibt. Die emails kann man dann überall lesen, schreiben und löschen. Bewertung: Etwas umständlich, bei anderen Anbietern wie Nexgo zB funktioniert das alles mit dem eigenen Passwort. Leider braucht webmail immer eine gesicherte Verbindung, so das Nutzungen hinter Firewalls oder per Handy nicht möglich ist (oder nur komliziert). Mittlerweile gibt es eine Lösung. T-motion.de - das neue Internetportal und Wapportal der Telekom kann so konfiguriert werden ebenfalls auf die emails zu zugreifen. Dabei bleiben die emails weiterhin auf dem pop3 Server auf Wunsch bestehen, um daheim noch mal alle emails abholen zu können. t-motion soll auch bald pop3 fähig werden, um auch über outlook zu funktionieren (nützlich für Organizer) Infos: www.t-motion.de · SMS Benachrichtigung per SMS Will man eine email Benachrichtung aufs Handy kostet diese nun auch 0,19 EUR, dafür geht die Benachrichtung zu jedem Mobilfunkanbieter. Meiner Meinung nach auch ein Unfug. Da kommt es günstiger, wenn man mal so die maximal 0,03 EUR riskiert und emails abholt.
Abhilfe soll das T-online Kompfortpaket bringen, bei dem man für 2,45 EUR pro Monat 2 weitere email Adressen bekommt und 10 SMS Benachrichtungen pro Monat frei. Ist meiner Meinung nach auch viel zu teuer. Email Adressen bekommt man wie Sand am Meer kostenlos bei yahoo.de, nexgo.de, web.de usw. Wer ein Viag Interkom Vertrag hat, bekommt dort ebenfalls eine kostenlose email Adresse umsonst und 5 email Benachrichtigungen pro Tag frei! T-online hätte so etwas zumindest für t-mobil Kunden einführen können. :-( . T-online Messanger Ein neueres Tool von t-online. Der "Tom". Ein Messanger Program ähnlich wie ICQ oder der AIM soll es möglich machen, mit Freunden einfach zu chatten. Der Tom ist nun auch nutzbar ohne t-online Kunde zu sein und soll ICQ kompatibel sein. Ebenfalls soll es möglich sein, über ihn zu telefonieren. Es können Nicknames erstellt werden, um den TOM anonym zu nutzen.
· Möglichkeit der t-online.de Homepage Nutzung T-online.de ist als Website generell jedem Kunden zugänglich. Egal welcher Provider ihn ins Netz bringt. Die Homepage selbst bietet News aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Trends und Mode. Informiert über Schnäppchen, stellt Downloads vor und vieles mehr. Der t-online Serviceteil ist integriert. Bestimmte Leistungen können aber nur als eingewählter t-online Kunden genutzt werden (zb SMS). T.online.de bietet des weiteren (Auswahl): - Organizer: Ein persönlicher Organizer der Termine und Sonstiges verwaltet und von überall zugänglich ist - Chat: Eigener T-online Chat. Im Prinzip das Gleiche in Grün wie bei jedem Anbieter. Man kann sich auch Nicknames anlegen und sichern - Banking: Ein großer Vorteil von t-online ist, dass es fast nahezu für alle Banken Homebanking anbietet. Teilweise geschieht das über die in der T-online Software eigenen eingerichteten alten BTX/ Datex J Software. Eigentlich sollte die schon lange abgeschaltet werden, doch viele Homebanking Programme funktionieren immer noch nur mit diese Leitungsart. · Eigener Browser Es gibt seit neuesten auch einen eigenen T-online Browser. Dieser ist sogar recht schnell bei mir, aber noch recht "blank" was die Benutzermöglichkeiten angeht. Aber immerhin, mal schauen was daraus wird.
Das Leistungsspektrum der Webpage ist recht groß und würde locker den Rahmen hier sprengen. Teilweise enstpricht die Seite auch dem Angebot anderer Anbieter. Was ich zb noch vermisse ist die Möglichkeit per T-online Homepage Faxe zu verschicken wie es zb Nexgo oder web.de schon anbietet. T-online bietet zb in all seinen Vertragstarifen einen PC Schutzbrief gegen zB Blitzeinschlag usw.... Ebenfalls gibt es für Freundschaftswerbungen Prämien. Es gibt auch spezielle Softwaren für Macintosh Rechner und Handhelds und Organizer, Möglichkeiten gesicherte Emails zuschicken und und und.
Infos über all das: www.t-online.de -> Service --> Übersicht C. Interessante Daten ======================== - Einwahlnummer: 0191011
- Postserveradresse: Posteingang: pop.t-online.de <> Postausgang: mailto.t-online.de - Ftp Server: home-up.t-online.de
Beim Outlook trägt man unter Benutzernamen das vor dem "@" seiner email adresse ein. ZB. Liesl.mueller. Kennwort ist einfach ein "." (ein Punkt). Begrüdung: T-online lässt den email Empfang nur über die eigene T-online Einwahl zu. Dadurch verifiziert man sich schon selbst beim Server. Bei der Homepage trägt man als Benutzernamen ftp ein und als Kennwort wieder ein Punkt. Die erste Seite sollte dabei index.htm heißen, damit sie automatisch angezeigt wird. - Hotline: 0180 5 34 53 45 (0,24 DM/Min.) - Nicht T-online Produkte: 0190 50 50 51 (1,21 DM/Min.)
Früher war die Hotline vollkommend kostenlos und somit auch total überlastet. Nun geht es wesentlich flotter, aber auch teuerer! D) Eigene Erfahrung in Verbindung mit der Hotline ===================================== 1. Zugang erhalten und legen ----------------------------------- Diesen Vorgang finde ich kompliziert. Die kompletten Daten kommen per Einschreiben. (na ja, immerhin sicher). Pech wer die Daten mal verlegt oder vergisst. Dann muß man ein Fax schicken und bekommt wieder ein Einschreiben. Bei Moden und ISDN ging eigentlich alles problemlos was die Installation betrifft. Bei DSL kam es eher zu Schwierigkeiten. Laufend wurde der Termin verlegt. Nachdem ich endlich DSL hatte viel zeitweise mein Telefon aus, wenn ich im Internet war. Angeblich wären meinen Telefongeräte schuld. Nachdem ich den Mitarbeiter klar machte, dass ich 2verschiedene Anlagen hatte und die unmöglich beide kaputt gehen auf einmal und zudem eine neu ist, wurde die Leitung x-mal überprüft. Also waren es wieder meine Geräte. DSL Modem und Netzwerkkarte wurde ausgetauscht. Auch hing ich ein neues Telefon hin. Gleieche Problem. Dann kam ein Mitarbeiter und stöpselte sein eigenes Telefon ein. Ich hatte wohl Glück - es ging auch nicht ;-). Nach fast einem Monat stellte sich heraus, dass bei mehreren DSL Anschlüssen dieses Problem auftauchte (aha! Mein Telefon ist also doch nicht kaputt). Ich bekam eine zusätzliche Leitung aufgelegt und alles funzte. ===> Also nicht abschütteln lassen, wenn Sie so ein ähnliches Problem haben.
Die Installation der Geräte musste bei mir durch Mitarbeiter durchgeführt werden, da ich ziemlich früh ISDN hatte und noch eine Uralt NTBA. Nachdem alles neu war, meinte doch der Mitarbeiter er müsste das jetzt testen und ich sollte meinen Rechner einschalten. Er will das DSL nun testen. Gesagt getan, sollte ich noch die Software installieren von DSL und T-online 3.0. Der Test lief erfolgreich. Wenige Woche später bekam ich fast den Schlag. 100 DM pauschal Tarif kostet dieses unverlangte Testen. Nach langen Streit wurden die 51 Euro mir entlassen ===> Unbedingt vergewissern, ob die Leistungen kostenlos sind. Danach hat man sonst die böse Überraschung auf der Rechnung Dsl selbst wurde bei mir mehrmals verschoben bis ich endlich bekam. Das es aber auch anders geht, beweißt mein Nachbar, der innerhalb 14 Tage (!) den kompletten Anschluß incl ISDN und DSL und Flatrate gelegt bekam (*grübel?)
2. Flatrate bekommen --------------------------- Relativ schnell bekam ich die Flatrate. Doch damit nicht genug, ich bekam noch eine! Und noch eine! Und noch eine! 4 Flatrates Zugangdaten kam an. Ich rief bei t-online an, was das werden soll. Man meinte, ein Computerfehler hätte dies ausgelöst, man würde die 3 zu vielen stonieren. Ein Monat später erhielt ich eine Mahnung über 237 DM (damals noch DM) (da kostete die Flatrate noch a 79 DM). Wieder anrufen-> Fehler-> wird behoben. Ein Monat später bekam die 2te Mahnung incl Mahngebühr und Sperrandrohung. Wieder anrufen-> bla bla bla..... Tja eines Tages kam ich heim und nix ging mehr. Internet tot. Telefon tot. Ich rief die Telekom an---> ich solle die Rechnungsstelle anrufen---> diese meinten T-online hätte wegen Nichtbezahlung eine Anschlusssperrung befohlen. WIE????? ---> ich muß t-online anrufen---> Ups, ein Fehler, wie konnte das nur passiern, blubber, blubber. Ich werde sofort freigeschalten. Am Abend ging immer noch nix. Am nächsten Tag auch nicht. Dann ging das Telefon aber nicht das Internet. Wieder anrufen. Tatsächlich schickte mich t-online 6mal (!!!) im eigenen Konzern herum. Zur Kundenverwaltung, zur technischen Hotline, 2nd Level .... . Nach dem 2ten Tag ging auch das Internet wieder. Währenddessen konnte ich nur über Fremdanbieter rein. Ich stellte t-online knapp 5 Euro in Rechnung und bekam sogar 10 Euro (hatte wohl Glück). Doch ein Monat später. Wieder Mahnung und Sperrandrohung. Tja. Diesmal hatte eine Bearbeiterin versagt und kein "E" für Einwand angeblich hinter die Rechnung gesetzt. Man wollte mich wieder abschütteln, diesmal ließ ich mich nicht abschütteln und landete versehentlich in der falschen Abteilung. Erst dieser Mitarbeiter - obwohl er nicht dafür zuständig war - nahm sich ein Herz wohl für mich ;-) und bereinigte die Sache. ===> Weiß ich nicht was ich raten soll. Obwohl ich immer sofort anrief versemmelten die alles. Ein typisches Problem zwischen Telekom und T-online. Interessant bei den vielen Anrufen war auch, wie die Mitarbeiter über die eigenen Konzernen hier ziehen. ???? (T-online meinte die Telekomianer wären zu faul und andersrum...) 3. Stabilität ------------- Bei Modem und ISDN hatte ich oftmals Einwahl Probleme. Sehr oft kam die Meldung: Server überlastet. Manchmal wurde ich auch rausgeworfen. Bei DSL gibt es das nicht mehr. Einmal schmierte bisher der Mailserver ab für einen Tag. Ansonsten geht DSL recht gut, keine Einwahlprobleme oder Rauswürfe. Es ist aber keine Wunderwaffe. Die Geschwindigkeit richtet sich immer nach der langsamsten Verbindung die mit dabei ist. Einmal wollte ich eine Datei aus Italien downloaden das ging nur in Modemgeschwindigkeit. Ein seltsames Problem gibt es bei mir mit der Verifizierung der Daten. Da meinte doch letztens bei der Einwahl der Rechner laufend Zugangsdaten falsch, obwohl eingespeichert und überprüft. T.onlines Kommentar: Da tippen Sie wohl falsche. (Bin ich blöd???). Also hab ich vor ihm die Daten am Telefon eingetippt und eingewählt. Und oh Wunder. Zugangsdaten falsch und das Beste: Der T-online Rechner hat keine Fehleinwahl protokolliert (nach 10 Fehlversuchen macht er dicht). Ich sollte absichtlich ein falsches Passwort eingeben. Nun wurde der Fehler bei t-online gespeichert. Das Problem habe ich immer noch hin und wieder. T-online weiß keinen Rat, außer mit vielleicht neue Daten zuzuschicken. Nur dann wird mein Anschluß für eine Woche gesperrt - trotz Flatrate. Na toll
4. Hotline Kompetenz --------------------------- Die Kompetenz sehe ich sehr zwiespältig an. Es gibt Mitarbeiter die musste ich sogar noch schulen (Was ist denn ein DFÜ Netzwerk??? - Keine Lüge!!!). Unter WIN ME hatte ich mal keinen Seitenaufbau. Kenner wissen, dass bei der OEM Version die TCP/IP Protokolle (sind für den Datenaustausch mit zuständig) separat nicht neu installiert werden können. Manchmal gehen die einfach mal kaputt. T-online dazu: Keine Ahnung unter Win ME. Tut mir leid. Aufgelegt. ?????????? Hä? Einfach noch mal angerufen und der Berater hatte innerhalb 2 Minuten das Problem gelöst (Einfach gesamtes DFÜ Netzwerk neu erstellen). Folgende Spitzfindigkeit ließ er aber noch los: Gell, sie rufen hier gerne an. (Eigentlich ne Frechheit, wenn man mal die Probleme hier alle anschaut, die selbst t-online nicht lösen kann). Leider hilft die 0180er Hotline nicht mehr bei Outlook Einstellungen und DFÜ Netzwerken usw mit. Denn das kann ja alles (die im Gegensatz dazu spärliche) T-online Software. Will ich Info soll ich die 0190er anrufen. ===> Bekommt man nicht die gewünschte Lösung, einfach noch mal anrufen. Hat bei mir oft geholfen. E) Fazit ===== + eigene benutzerfreundliche Software incl Emailprogramm, Homebanking + Zugang per DSL am stärksten verbreitet + Zugang über DFÜ und Outlook Nutzung möglich (geht zB bei AOL nicht) + viele Tarife für bestimmte Gruppen auch + Hotline Unterstützung + Datenkompressionsunterstützung bei ISDN - Komplizierte Benutzer Daten (Anschlusskennung, T-online Nummer, Nutzer...) - Schwache Leistungen: Zu wenig Homepage Platz, SMS Beschränkung, weitere Aliase kostenpflichtig - Teilweise überforderte, teilweise schlecht geschulte Hotline <-> Gibt aber auch wirklich gute Mitarbeiter - Hotline unterstützt nur noch t-online Produkte. Alles andere über kostenpflichtige, teurer 0190 NUmmer - Tarife zum größten Teil zu teuer, zu kompliziert gegenüber Konkurrenz
T-online bietet meiner Meinung nach Vor und Nachteile. Es ist weder das Gelbe vom Ei noch grottenschlecht. Der Name T-offline kommt wohl auch nicht von irgendwo her. Probleme bestehen meiner Ansicht nach in der immer noch schwachen Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Telekom Konzernen. Besonders das Rechnungswesen hat mit T-online wohl Probleme. Die 0190 Hotline ist zwar nützlich rund um andere Produkte (immerhin jemand den man erreicht ;-)) aber Kundenunfreundlich, wenn man diese Anrufen muß, um zb Outlook Einstellungen zu erfahren. Arcor bietet - trotz ebenfalls eigener Einwahlsoftware - auch hier Hilfe (auch wenn das eigene email Programm fehlt). !TIPP! **** Unter http://www.wolf-jochen.de/ findet man viele Hilfen zu t-online, die oftmals den Anruf bei der Hotline ersparen. Es gibt da auch eine Art schwarze Brett, wo User anderen User helfen. Flatrate User wissen, dass T-online nach 15 Minuten Inaktivität die Verbindung trennt. Lösung: outlook alle 14 Minuten zb emails automatisch abholen lassen.
In eigener Sache: ************* Beim Bewerten bitte den Infogehalt des Berichtes zu bewerten und nicht nach Sympathien oder Antisympathien bzgl t-online. Besonders bei Telefon und Onlineanbieter sieht man oft eigenartige Bewertungen.
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01.12.2003 22:23
Deinen Bericht finde ich gut.
13.03.2002 19:15
Wie Du vielleicht merkst stöbere ich gerade durch Deine Berichte! Wieviel Zeit hast Du hier investiert? Ist ja der Wahnsinn! Bin selber seit - laß mich überlegen - 8 Jahren T-Online Kunde und kann mich nicht beschweren. Okay - bin auch ein unkomplizierter User.... :-) Dieser Bericht bekommt von mir definitiv ein sh!!!!
05.11.2001 00:13
Wie immer ein top bericht. Die Telekom weiß bestimmt wenig über sich selbst.