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Ideal für Anfänger - UPDATE

2  07.11.2001 (22.06.2003)

Pro:
kostenlos, einfach für Anfänger

Kontra:
schlechte Verfügbarkeit

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Häufigkeit der Nutzung

Ladezeit der Website:

Bedienung

Design

Nutzwert


Inge_Meisel-Mutter_der_Nation

Über sich:

Mitglied seit:04.01.2001

Erfahrungsberichte:27

Vertrauende:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 195 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Heutzutage hat wohl fast jeder bereits eine eigene Homepage. Und die, auf denen diese Aussage zutrifft, werden sich sicherlich noch genau daran erinnern können, wie sie einst mit dem Basteln einer Homepage begonnen haben.

Websiteerstellung ist ein Kapitel für sich. Allein schon die Programmiersprache HTML ist nicht ohne. Was braucht man nun alles für Voraussetzungen?

Kenntnisse
Was HTML bedeutet und wie es umgesetzt werden kann, kann man mit Hilfe von Büchern erlernen. Diese sind jedoch recht kostspielig.

technische Voraussetzungen
Man muß nicht nur wissen, was HTML ist, sondern benötigt auch ein entsprechendes Programm, einen sogenannten Webeditor. Und auch der kostet natürlich einige Märker.

Webspace
Was nutzt mir eine erstellte Website, wenn niemand diese sehen kann, weil sie nicht im Internet veröffentlicht ist? Also benötige ich auch entsprechenden Webspace und eine Internetsadresse (URL), damit man meine Seiten auch aufrufen kann.

Für alle drei Punkte ist Tripod der ideale Anbieter für Anfänger. Tripod, ein Unternehmen, welches zum Suchmaschinen-Konzern Lycos gehört, bietet mir zunächst 100 MB Webspace. Damit kann man eine ganze Menge anfangen. Eine reine Webseite allein ist gar nicht einmal so speicherintensiv. Aber die Bilder, die man ggf. auf der Website präsentieren möchte, machen es dann letztlich aus.

Zunächst meldet man sich bei Tripod an. Dieser Vorgang kann schon einige Minuten dauern, da Tripod so ziemlich alles über einen erfahren möchte. Ist diese Prozedur erledigt, verfügt man nunmehr über eine Internetadresse Marke http://mitglied.tripod.de/mitglied. Dieses kann sich zwar kein Mensch merken, aber erfahrungsgemäß merken sich die wenigsten Internetuser irgendwelche Domainnamen, sondern notieren sich diese unter ihren persönlichen Bookmarks/Favoriten oder finden etwaige Seiten zufällig durch Suchmaschinen.

Nun kann man seine Website ins Internet stellen. Hierzu sind zwei Verfahren gängig. Einmal der Upload per ftp, wozu man ein Programm benötigt, welches man kostenlos im Internet downloaden kann. Mit diesem Programm kann man in seinem Webspace-Bereich viele Dinge machen: upload, download, Dateien löschen, kopieren und umbenennen. Das andere Verfahren ist der sogenannte Browserupload. Man benötigt kein Programm sondern eine spezielle Benutzeroberfläche wird vom Anbieter (in diesem Fall Tripod) bereitgehalten. Nützlich, aber meist nicht ganz so komfortabel.

Die Webspace-Frage wäre somit geklärt. Bleibt die Frage für die, die noch nie eine Website erstellt haben, wie sie dieses umsetzen können. Tripod ermöglicht durch einen sogenannten Homepagebaukasten die Erstellung von Seiten auch ohne jegliche Vorkenntnisse. Man "sagt" Tripod, was man in etwa haben möchte (hier ein Balken, da ein Rahmen und das alles dann in der Farbe Grün) und Tripod setzt es um.

Für den Anfang kann man somit recht unkompliziert eine Website erstellen. Vorteilhaft ist auch, daß Tripod auch noch andere Tools wie zum Beispiel einen Counter anbietet. Der ist zwar nicht ganz so komfortabel wie manch andere Zähler, aber für den Anfang doch recht nützlich.

Als Newbie kann man also mit Tripod seine ersten Erfahrungen als Webmaster sammeln. Und das sogar noch kostenlos. Tripod finaziert sich dadurch, daß, sofern jemand die eben erstellte Homepage dann tatsächlich aufruft, ein Pop-Up-Werbebanner erscheint. Sicherlich mag das recht nervig sein. Aber irgendwie muß sich dieses System ja schließlich finanzieren.

Den größten Nachteil, den ich jedoch sehe, ist die Tatsache, daß die Server mitunter recht anfällig sind. Da kann es schon einmal vorkommen, daß die Seiten stundenlang nicht erreichbar sind, in einem Fall hatte ich dieses Problem sogar mehrere Tage. Eine Information hierüber erfolgte durch Tripod nicht. Warum weshalb wieso - Tripod schweigt. Wer sich die Performance einmal ansehen möchte, dem sei der Monitor unter www.hostwatch.de empfohlen, speziell: http://monitor.ig4internetuser.de/view.php3?provider=free_lycos&sparte=free Dort kann man die Verfügbarkeit der Server auch im Wochendurchschnitt beobachten.

*UPDATE* (01.05.2002)
Inzwischen wurde das Tripod-Angebot erheblich erweitert. So erhält man nun auch PHP4 und MySQL im kostenlosen Paket. Wer sich ein wenig damit auskennt, wird feststellen, dass diese Dinge selbst bei Massenhostern, bei denen man für seine Hompepage bezahlen muss, erst ab der höheren Preisklasse verfügbar ist. Insofern sehr aussergewöhnlich für einen Freehoster, solche Dinge im Angebot zu haben.

Der Nchteil dabie ist jedoch, dass diese Features zu Lasten der Rechnerkapazität gehen. Und eben seit dieser Zeit, also seitdem PHP4 und MySQL verfügbar ist, ist die Zahl der Ausfälle leider höher geworden.

Was nutzt mir eine kostenlose Homepage mit guten Features, wenn der Server down ist und niemand meine Website besuchen kann?

*UPDATE* (22.06.2003)
Der Dienst Tripod, sprich die kostenlosen Websites, müssen irgendwie finanziert werden, soviel ist klar. Früher waren das mal Popup-Fenster, die beim Öffnen einer Site zu sehen waren, dann waren es Werbefenster, die etwa ein drittel des Monitors ausmachten und etwa nach 10 Sekunden verschwanden. Doch seit wenigen Wochen hat sich das nun erneut geändert.

Nunmehr bindet Lycos in den Websites auf der rechten Seite ein Frame ein. In diesem Frame werden Anzeigen von Google übernommen. Nutzer der Suchmaschine Google kennen diese Anzeigen bereits, die in Form von bunten Fenstern bei einer Suchabfrage erscheinen. Diese rechteckigen Fenster werden nun in den Websites von Tripod-Usern eingeblendet.

Tripod selbst sagt dazu, dass dies durchaus eine "Aufwertung der Websites sein könne, da ja auch Anzeigen einen gewissen Informationsgehalt haben". In gewisser Weise mag das durchaus zutreffend sein. Doch die Sache hat ein Haken:

Wenn ich als Webmaster in meiner Site Tabellen verwende, können diese unter Umständen aufgrund des Zwangsframes, in dem die Google-Anzeigen eingeblendet werden, nicht mehr korrekt dargestellt werden. Die Site sieht nun unter Umständen aus, als hat sich da mal ein Webmaster an die Seite rangewagt, hat aber letztlich keine Ahnung von HTML-Codes. Und auf was soll man seine Seite nun ändern? Wer sagt einem, das Lycos diesen Frame nicht plötzlich wieder einstellt?

Irgendwie kann es dann doch nicht sein, dass man permanent seine Seite ändern muss, aufgrund irgendwelcher Änderungen bei Lycos.

Aufgrund dessen habe ich meine Bewertung deutlich abgeschwächt.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mozarteum

mozarteum

22.01.2012 11:50

ich habe bis heute noch keinen bedarf an eine hompepage gehabt ... lg detlef

BlondBabe

BlondBabe

24.06.2003 15:12

also da smit den fenstern was de als letztes geschrieben hast,ist mir noch gar nicht richtig aufgefallen.nur gut,dass ich nicht mehr bei lycos bin,da mache ich nur nebenbei sone seite,die jetzt auch scho ewig dahindümpelt *+*blondbabe*+*

Michi_01

Michi_01

24.06.2003 14:37

Schade, habe Deinen Bericht erst voller Faszination gelesen, da meine Versuche mit ner eigenen HP fehlschlugen...hab da nun umsonst gehofft :-( LG Michaela

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