Oberflächliches Kommunikationssystem
27.06.2010
Pro:
Einfach zu bedienen, man kann nahe an den Stars sein
Kontra:
Zeichenlimit zerstört Tiefgründigkeit, viel Spam, unorganisiert
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Bedienung
Design
mehr
 mccell
Über sich:
Mitglied seit:11.06.2010
Erfahrungsberichte:39
Vertrauende:9
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 49 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ende letzten Jahres meldete ich mich bei Twitter an, um für mich selbst zu sehen, was die so sehr gehypte community zu bieten hat.
Was ist Twitter ?Twitter ist ein sogenannter Mikroblogging-service. Jeder angemeldete Benutzer hat die Möglichkeit, kurze Texte- sogenannte "Tweets" -, die ein Zeichenlimit von 140 haben, ins Internet zu stellen, wo sie prinzipiell von jedem Benutzer gelesen werden können.
Man hat außerdem die Möglichkeit, den Blog seiner liebsten Twitterer zu abonnieren. Das können Freunde, Berühmtheiten, oder einfach Leute, die über interessante Themen "tweeten", sein. Die Tatsache, dass die Abonnentenanzahl auf jedem profil angezeigt wird, macht lustige, wenn auch ziemlich sinnlose, Wettbewerbe unter Freunden möglich.
Twitter als KommunikationsmittelTwitter bietet die Möglichkeit, andere User entweder in einem "Tweet" zu erwähnen, den besagter User in einem seperaten Fenster bequem anschauen und beantworten kann, oder ihnen eine direkte Nachricht zu schicken, die den Vorteil hat, Privat zu bleiben. Twitter hat sich inzwischen so weit entwickelt, dass es möglich ist, seine Tweets vom Handy aus ins Netz zu stellen, was eine Mobile Kommunikation möglich macht. Nachteile von Twitter sind die Tatsache, dass es in Deutschland bisher noch nicht sehr weit verbreitet ist, und die fehlende Benachrichtigung, dass ein Freund aktiv wurde, was die Wartezeit bei Gesprächen oft extrem verlängert.
Organisation
Wer hofft, über Twitter Leute mit gleichen Interessen zu finden, mit denen man sich gut unterhalten kann, wird höchstwahrscheinlich enttäuscht werden, da es beinahe unmöglich ist, unbekannte Menschen auf Twitter selbst zu finden. Das Einzige, das die Fülle von Tweets einigermaßen ordnet, ist das Hashtagsystem. Hashtags sind mit einer Route gekennzeichnete Begriffe, die als eine Art Kategorie dienen, um Tweets nach Themen zu sortieren. Das System funktioniert jedoch nicht besonders gut, da man meistens auf automatisierte Accounts stößt, die etwas nutzloses verkaufen wollen.
Geld verdienen über Twitter? Die oben erwähnten automatisierten Spamaccounts werben oftmals unter Anderem mit „Geheimnissen“, die helfen sollen, mit Twitter Geld zu verdienen. Ich habe mich 5 lange Monate mit diesen Möglichkeiten beschäftigt und wurde so gut wie immer enttäuscht. Twitter ist einfach nicht lukrativ, wenn man keine eigene Webseite oder ein eigenes Produkt zum bewerben hat, da viele Werbedienste auf Twitter unseriös sind und nicht zahlen. Wer jedoch etwas zu bewerben hat, kann durch Twitter mit ein bisschen Einarbeitung sicherlich viele Leute kostenlos auf seine Webseite locken; für alle anderen gilt: lieber weiter Artikel auf Ciao schreiben ;)
Fazit
Twitter war als gute Idee gestartet, wurde aber nicht wirklich weiterentwickelt und schränkt seine Benutzer zudem in ihrer kreativen Freiheit ein. In 140 Zeichen steckt schließlich nur selten wertvoller Inhalt.
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03.10.2010 01:30
für mich ist das nix, aber bei Facebook und Myspace bin icke, immerhin nit so hohl wie jappy
02.07.2010 08:59
meine Aversion gegenb Facebook und Co und auch Twitter, habe ich schon sehr of zum Ausdruck gebracht....mich muss nicht die ganze Welt kennen..ich will alleine entscheiden, wer, wann und wo mit mir in Kontakt treten darf und kann..auch wenn das in der heutigen zeit manchmal nicht ganz einfach ist..LG von Andreas
27.06.2010 16:07
Wieder so eine vollkommen überflüssige Sache, die uns das Web 2.0 gebracht hat. Lg