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Ein Ei von einem glücklichen Huhn?

5  20.05.2004

Pro:
Inhalt, Gestaltung, Ladezeiten

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja 

Irias

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:975

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 155 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Seit Jahren hört und liest man in den Medien zahlreiche Berichte die sich mit der Hühnerhaltung beschäftigen. Wenn man in Fernsehen manchmal Bilder von einer unwürdigen Käfighaltung sieht, in denen die Tiere auf kleinstem Raum zusammengepfercht leben müssen, vergeht einem schnell die Lust auf frische Eier. Es gibt eine Kennzeichnungspflicht für Eier, die der Verbraucher beim Einkaufen aber kaum deuten kann. Im Fernsehen sah ich einen Bericht, in dem versucht wurde etwas Licht ins Dunkel zu bringen und die Kennzeichnung erklärt wurde. Damit man überprüfen kann, ob die Eier die man zuhause hat auch von glücklichen Hühnern stammen, gibt es die Internetseite http://www.was-steht-auf-dem-ei.de.


Der Inhalt …
… beschäftigt sich logischerweise mit dem Ei und vor allem damit, wo es herkommt und wie die Hühner gehalten werden. Erläutert wird die seit dem 01.01.04 gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichungspflicht und wie die Zahlen und Buchstaben zu deuten sind. Außer das man ermitteln kann woher das Ei stammt, kann man sich noch darüber informieren, welche Voraussetzung gegeben sein müssen um die Eier mit der Bezeichnung Biohaltung, Freilandhaltung, Bodenhaltung oder Käfighaltung anzubieten.


Die Optik …
… macht einen sehr hellen und frischen Eindruck. Die Seite ist in weiß und einem satten grün gestaltet. Im oberen Bereich sind 4 Bilder zu sehen, auf denen Eier roh oder in gekochter Form abgebildet sind. Auf der linken Seiten findet man Links, auf die später noch eingehen werde. Im Mittelpunkt der Seite ist ein Bild mit einem großen braunen Ei. In diesem Ei sind 2 Felder, in die man die Kennzeichnung des Eis eingeben kann um so die Herkunft und Haltungsart zu ermitteln. Über den Feldern ist eine Beispielzahl genannt und rote Pfeile erklären, was die Zahlen beziehungsweise Buchstaben bedeuten. In der Datenbank sind alle Kennzeichnungen enthalten, die durch die KAT (Verein für kontrolliere Tierhaltungsformen e. V.) und die Gütergemeinschaft kontrollierte Eier der europäischen Länder erfasst sind. Ein Zähler auf der Seite zeigt mir an, dass ich immerhin schon der 203438. Besucher bin.
Die Optik der Seite gefällt mir sehr gut, da sie einen frischen Eindruck macht und sich auf das wesentlichen beschränkt.

Der Ei-Test …
…. ist natürlich das Entscheidende wenn man diese Seite besucht. Eines meiner Eier hat die Kennzeichnung 3-DE-0351701. Gebe ich diese Zahl in die Felder ein, sehe ich schon anhand der Beschriftung neben den Feldern, dass dieses Ei von einem Huhn aus Käfighaltung stammt und das der Betrieb in Deutschland ist. Wenn die erste Zahl eine 0 wäre, käme es aus Biohaltung, eine 1 steht für Freihaltung und eine 2 für Bodenhaltung. Die Buchstaben DE stehen für einen Betrieb aus Deutschland. Die letzten Ziffern auf dem Ei stehen für den Legebetrieb und die Stallnummer. Nachdem ich die Kennzeichnung von meinem Ei eingegeben habe, klicke ich einfach auf „Ergebnis anzeigen“ und sekundenschnell wird das Ergebnis angezeigt.
Da mir bei der Erkenntnis, dass ich ein Ei aus Käfighaltung vor mir habe anfangs etwas unwohl war, freute ich mich umso mehr, als ich las: „Sie haben eine gute Wahl getroffen.“ Mein Ei ist laut der Abfrage aus einem Legebetrieb, der ständig und lückenlos kontrolliert wird. Auf der Seite erfahre ich, das mein Ei aus einem Ort mit dem netten Namen „Zum Kniep Bohmte-Hunteberg“ stammt und der Betrieb „Farm Hunteberg – Deutsche Frühstücksei GmbH“ heißt. Auf der rechten Seite neben dem Ergebnis werden bei einigen Betrieben Bilder angezeigt, die Farm Hunteberg hat leider keine. Die Eier in meiner Packung tragen alle die gleiche Kennzeichnung und stammen demnach alle aus dem gleichen Betrieb. Gibt man eine Zahl ein, die man sich wahllos ausgedacht hat, erfolgt ein Warnhinweis. Mitten in dem Ei ist ein großes dreieckiges Warnschild mit einem Ausrufezeichen darin. Darüber steht der Schriftzug: „Achtung! Dieses Ei ist nicht von KAT oder der Gütergemeinschaft kontrolliert“ Auf der rechten Seite kann man noch Hinweise lesen, in denen die Möglichkeit für Rückfragen genannt werden. Mit einem Button „zurück“ kommt man wieder auf die Startseite und kann weitere Zahlen eingeben.
Das ermitteln des Legebetriebs ist kinderleicht und führt ganz schnell zu einem Ergebnis. Wenn man wissen will, ob es ein kontrollierter Betrieb ist und man die Eier mit einigermaßen gutem Gewissen essen kann, hat man mithilfe der Seite www.was-steht-auf-dem-ei.de blitzschnell Gewissheit über die Herkunft. Bei den Eiern die ich bisher hatte und die Kennzeichnungen eingegeben hatte, kam es nie zu einem negativen Ergebnis.


Die Links …
… sind am linken Seitenrand untereinander aufgelistet. Das Symbol der KAT führt auf die Seite zum Verein für kontrollierte Tierhaltung e.V. Die Seite geht in einem neuen Frame auf und man sich dort über die Ziele des Vereins informieren.
Der nächste Link führt zu der Internetseite Gütergemeinschaft Eier GmbH. Auch dieser Link öffnet sich in einem neuen Frame, sodass man einfach wieder auf die Ausgangsseite zurückkehren kann.
Der Link Aktuelles führt wieder auf die Seite vom Verein für kontrollierte Tierhaltung e.V. Hier wird noch mal darauf hingewiesen wozu die Kennzeichnungspflicht dienen soll und auch, dass geplant ist von allen erfassten Legebetrieben Bilder anzuzeigen.
Bei dem Link Haltungsformen werden nochmals die verschiedenen Arten der Haltung erklärt.
Der letzte Link Kennzeichnungselemente ist recht überflüssig, da er wieder auf die Seite Aktuelles vom Verein für kontrollierte Tierhaltung e.V. geht.
Fehlerhafte Links gibt es nicht und die Seiten öffnen sich alle sehr schnell und ohne Störungen.


Die Ladezeit …
…ist sehr gut. Die Startseite und auch die Anzeige vom Ergebnis sind in Sekundenschnelle geladen. Bei meinen Besuchen war die Seite immer verfügbar und es kam zu keinen Ausfällen. Werbung oder Pop-Ups die stören könnten gibt es nicht.


Ich finde …
… die Seite www.was-steht-auf-dem-ei.de sehr gelungen und vor allem auch sinnvoll. Auch wenn man nicht bereits beim Kauf alle Kennzeichnungen auf dem Ei einordnen kann, besteht die Möglichkeit im nachhinein zu überprüfen ob das Ei aus einem kontrollierten Legebetrieb stammt und falls man ein „faules Ei“ erwischt kann man den Verein für kontrolliert Tierhaltung darauf aufmerksam machen, damit die Herkunft geprüft wird. Die Seite hilft dem Verbraucher ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und es möglich mit wenig Aufwand zu prüfen, ob denn die Eier die man vielleicht als Freilandhaltung gekauft hat wirklich aus einem solchen Betrieb stammen. Ich werde sicher immer wieder mal die Kennzeichnung eines Eies überprüfen und zukünftig auch keine mehr bei denen die Kennzeichnung mit 3-DE beginnt.

Von mir bekommt www.was-steht-auf-dem-ei.de die volle Punktzahl, weil ich den Inhalt gut finde, die Aufmachung passend zum Inhalt ist und auch auf überflüssige Werbung verzichtet wird.

Bilder von was-steht-auf-dem-ei.de
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Das Ei


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
GabyB333

GabyB333

14.07.2004 12:03

Na, gut zu wissen, dass es diese Seite gibt! Jetzt geh ich erstmal bei Ebay schauen, ob ich einen günstigen Laptop ersteigern kann, denn ohne so'n Ding geh ich künftig keine Eier mehr kaufen... ;o)

BabyBloxberg

BabyBloxberg

12.06.2004 21:41

Ein Ei das nicht aus Freiland sei? Bei meinem Rührei nicht dabei!!! schöner Bericht, Gruß Barbara

Paula680

Paula680

24.05.2004 07:40

werde ich mir sicher mal anschauen.

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