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Deutschland schwitzt bei 30 Grad, wann gibt es so etwas schon! Da fühlt man sich doch wie im Urlaub, aber was isst man eigentlich, wenn der kleine Hunger kommt? Am besten etwas, das in heissen Regionen erfunden wurde: eine herzhafte Gazpacho aus Spanien! Was das ist: schlicht auf den Punkt gebracht: eine kalte Tomatensuppe, aber das beschreibt es nur unvollständig.
Probiert es doch einfach mal aus: Am einfachsten ist das Rezept aus Pedro Almodovars "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", vorausgesetzt, man lässt die zwei Packungen Valium weg...
Hier die abgewandelte Version:
1 halbe gewürfelte Salatgurke 1 gehackte Zwiebel 1 gehackte Paprikaschote 2 feingehackte Knoblachzehen etwa 300g abgezogene Tomaten (einfache: 1 Dose Pizza- oder Schältomaten) pürieren etwa 1Teel. Salz je 2 Teel. Olivenöl und Essig und etwas Tomatenmark dazugeben
Am einfachsten ist es, wenn man einen Mixbecheraufsatz hat, da kann man dann alles gut durchmixen und zerkleinern, aber auch ein hoher Rührbecher und ein Pürierstab sind ausreichend.
Wenn die Mischung fertig ist, noch etwa 100-150g frisches Semmelmehl zugeben, um mehr Sämigkeit zu erzielen. Dann noch mit einem halben Liter Wasser auffüllen und über Nacht kühl stellen und durchziehen lassen. Ist die Mischung am nächsten Tag zu dünn, mehr Semmelmehl, wenn zu dick, dann einfach mehr Wasser zugeben.
Serviert wird die Gazpacho dann Suppe im Teller, nur noch Croutons, Zwiebeln, Gurke kleingehackt darübergestreuen! Schmeckt lecker an heissen Sommertagen und eignet sich auch gut als Vorspeise bei Sommerparties.